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Welly Alfa Romeo Spider...Modelljahrgang ?-heute / Collection #1313

Nach rund sechsjähriger Entwicklungsarbeit präsentierte der italienische Autobauer Alfa Romeo im März 1994 auf dem Genfer Auto-Salon die 5. Generation der Spider-Baureihe. Sie unterschied sich optisch stark vom Vorgänger-Modell. Neben dem keilförmigem Aufbau gehörten auch zurückgesetze Frontleuchten und die bis in Wagenflanken hineinreichende Motorhaube zur Charakteristik dieses Zweisitzers. Um das Stoffverdeck zu öffnen oder zu schließen, musste der Fahrer per Hand tätig werden, eine elektronische Unterstützung war nur gegen Aufpreis möglich. Neben den Vierzylindermotoren mit 1,8 und 2,0 Litern Hubraum kamen auch Sechszylinder-V-Motoren mit 3,0 und 3,2 Litern Hubraum zum Einsatz, die Leistung erreichte in der stärksten Ausführung 240 Pferdestärken. Nach einer ersten Modellpflege 1998 erhielt das Cabrio 2003 für die letzten beiden Baujahre eine neu gestaltete Frontpartie, in dieser der Scudetto deutlich vergrößert wurde. Doch das Ende dieses Fahrzeugs war bereits beschlossen und mit dem 2. Facelift sollte lediglich eine Überbrückung zum nächsten Spider geschaffen werden, der zu diesem Zeitpunkt bereits vorbereitet wurde. 

Da bei dem hier gezeigten Modell der Scudetto noch nicht bis zur unteren Frontpartie reicht, handelt es sich hier um eine Nachbildung der ersten Version dieses Cabrios. Hier ist Welly bis heute der einzige Hersteller, der sich für diese Form entschieden hat. Die 3. Fassung der fünften Spider-Generation brachte schließlich Konkurrent HighSpeed in den Handel. Die Frontscheibe meines Modells ist schwarz umrandet, die Frontleuchten silber bedruckt, am Heck ist ein zweifarbiges Leuchtenband vorhanden. Der Scudetto wurde schwarz lackiert, das Emblem von Alfa Romeo wurde sogar dreifarbig aufgedruckt. Dass die Front- und Heckschürze sowie die Seitenleisten aus schwarzem Plastik geschuldet...naja, es muss halt gespart werden. Aufgrund des bespielten Zustands stammt mein Modell mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Flohmarkt, es wird aber bis heute in der gleichen Lackierung gefertigt und ist u. a. im elektronischen Kaufhaus erhältlich. Weitere Farbvarianten gab es bisher in gelb und rot.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot/silber, Frontscheibenumrandung in schwarz, Scudetto in schwarz, mehrfarbiges Alfa Romeo-Logo an der Front, Modellbezeichnung am Heck in silber, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze aus schwarzem Plastik, Seitenleisten aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Pullback-Motor

Modell:Alfa Romeo Spider
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 


 


Welly Volkswagen Beetle...Modelljahrgang ?-? / Collection #1559

Die Geschichte des berühmten Käfers begann noch vor Beginn des zweiten Weltkriegs im Jahr 1938. Damals forderte das NS-Regime einen kostengünstigen Wagen für die breite Bevölkerung, dessen Entwicklung maßgeblich von Ferdinand Porsche vorangetrieben wurde. Da aufgrund des Kriegs die Kapazitäten jedoch für die Rüstungsproduktion benötigt wurden, begann die Serienfertigung erst 1945. Bereits im ersten Jahr entstanden 1785 Fahrzeuge, die sowohl an die Besatzungsmächte als auch an die Deutsche Post ausgeliefert wurden. Zu Beginn lag die Leistung bei 24 PS, im Laufe der Zeit wurde sie auf 54 PS gesteigert. Neben Deutschland waren die USA der wichtigste Absatzmarkt, doch auch dort geriet der Klassiker in den 70er Jahren zunehmend unter Druck, als wesentlich modernere Kleinwagen auf den Markt kamen. 1974 endete die Produktion in Wolfsburg und vier Jahre später in Emden. Weiter ging es nur noch in Brasilien und Mexiko, wo erst 2003 der letzte Beetle vom Band rollte. Dieses Fahrzeug befindet sich heute im VW-Museum der Autostadt Wolfsburg. Auch im Motorsport kam der Käfer zum Einsatz, da er mit seiner kompakten Bauweise und dem geringen Gewicht die perfekte Basis für Dragster-Umbauten darstellte. Aber auch in der Rallycross-Euromeisterschaft feierte der 520 PS starke Bolide ab 1973 bis Mitte der 80er Jahre zahlreiche Erfolge. Bekannt wurde der Käfer auch durch die Herbie-Filmreihe. 

Der Beetle gehört auch im Bereich der Modellautos zu den absoluten Klassikern und wird von verschiedensten Herstellern immer wieder neu aufgelegt. Welly produziert das Modell derzeit in einer roten Lackierung, es gab aber auch weitere Farbvarianten in schwarz, weiß, gelb und dem hier gezeigten hellblau. Die Abdeckungen der Blinker auf den Kotflügeln wurden originalgetreu silber bedruckt, was auch für die Frontleuchten und Türgriffe gilt. Zwischen der Frontscheibe und dem Kofferraum (dieser befand sich im vorderen Teil des Fahrzeugs) wurde das VW-Emblem aufgedruckt. Im Bereich der hinteren Seitenscheibe befindet sich auf der rechten Seite meines Modells ein Spritzer roter Lackierung. Zudem wurde die Modellbezeichnung auf der vorderen Kennzeichenplatte falsch herum aufgedruckt und auch die Felge am rechten Hinterrad ist nicht mängelfrei. Diese Patzer in der Verarbeitung kommen bei Welly leider immer wieder vor und sind einer meiner Hauptkritikpunkte. Das hellblaue Modell war auch Bestandteil der Autobild-Klassiker-Serie, welche vor einiger Zeit in ausgewählten Schreibwarenläden in Deutschland angeboten wurde.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Kennzeichenplatten in weiß mit schwarzer Umrandung, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Blinkerabdeckungen in silber, Zierstreifen auf dem Kofferraum in silber, Motorhaubenverschluss in silber, Volkswagen-Logo auf dem Kofferraum in silber, Volkswagen-Schriftzug am Heck in silber Modellbezeichnung auf beiden Kennzeichenplatten in schwarz, Türgriffe in silber, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe und Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer in silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Seitenleisten aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Volkswagen Beetle
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 

 



 

Welly Mercedes-Benz SL 500...Modelljahrgang 2015-? / Collection #13

Im heutigen Beitrag widmen wir uns einem Roadster von Mercedes-Benz, genauer gesagt dem SL 500. Dieses Fahrzeug ist eine Variante des auch als Mercedes-Benz R 231 bezeichneten Cabriolets, welches von März 2006-Juni 2012 gebaut wurde und mit anfangs 435 PS leistungstechnisch im mittleren Bereich zwischen dem SL 350 und dem SL 65 AMG platziert war. Doch auch im SL 500 war man mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h flott unterwegs. Angetrieben wurde der Wagen von einem V8-Ottomotor mit Direkteinspritzung und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm. Während der Produktionszeit spendierte Mercedes-Benz dem SL 500 zwei Updates, wodurch nicht nur die Leistung auf letzlich 455 PS gesteigert werden konnte, auch die Abgasnorm Euro6d-Temp wurde nun erreicht. 

An diesen Benz haben sich bis dato zwei Modellautohersteller in unserem Maßstab herangetraut, doch da zwischen den Fassungen von Welly und Norev qualitative Welten liegen, kommt man sich da nicht in die Quere. Glücklicherweise konnte ich mir beide Versionen sichern, so dass einem späteren direkten Gegenüberstellen in diesem Blog nichts im Wege steht. In puncto Detals hat auch die Fassung von Welly einiges zu bieten. Da wären neben dem Pullback-Motor die vollständige Bedruckung der Leuchten zu nennen, auch die Frontscheibe wurde schwarz umrandet und die Scheibenwischer schwarz lackiert, selbst eine Frontleuchtenreinigungsanlage und zwei Abschleppösen sind vorhanden. Das Dach besteht aus Plastik, was sicherlich dem Kostendruck geschuldet ist. Im Kühlergrill (ebenfalls aus Plastik) finden sich zwei silberne Zierstreifen, die bis zum silber umrandeten Mercedes-Stern reichen. Nach der hier gezeigten ersten Farbvariante in weiß, wird das Modell mittlerweile in roter Lackierung verkauft. Das Produktbild auf der Welly-Homepage weckt in puncto Detaillierung leider Erwartungen, welche der Realität nicht standhalten. Dort werden die Lufteinlässe und Gitter in schwarz mit silbernen Streifen dargestellt. In Wahrheit wurde auf diese Details jedoch verzichtet und es ist leider kein Einzelfall dass Welly seine Miniaturen für das Präsentationsfoto aufhübscht.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Front- und Heckscheibenumrandung in schwarz, Frontleuchtenreinigungsanlage, Mercedes-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe und Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Dach aus schwarzem eingefasstem Plastik, Heckspoiler aus Metall, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill aus schwarzem Plastik mit silbernen Zierstreifen, Innenspiegel, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Mercedes-Benz SL 500
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2014

 

 



 

Welly Honda Integra Type R...Modelljahrgang ?-heute / Collection #1329

Im Jahr 2002 wurde dieses zweitürige Coupe als Acura RSX der Öffentlichkeit vorgestellt, behielt in seiner japanischen Heimat allerdings weiter seinen bisherigen Namen Integra Type R. Zur serienmäßigen Ausstattung des 4-Sitzers gehörten ABS, Front- und Seitenairbags sowie 16 Zoll-Leichtmetallräder. In der Basisversion verfügte der Integra Type R über einen 2-Liter-4-Zylinder-Motor mit einer Leistung von 162 PS, in der Sportfassung waren es sogar 213 Pferdestärken. 2005 erhielt das Fahrzeug ein Facelift, in welchem u. an die Leuchten ein neues Design erhielten, auch der Kühlergrill und die Heckschürze wurden angepasst. In Deutschland gab es das Coupe jedoch nicht zu kaufen, da Honda das Fahrzeug lediglich in Japan, Australien, Hongkong und Nordamerika vermarktete.

In unserem Maßstab wurde das Modell gleich von mehreren Herstellern produziert. Dabei decken Racing Champions, AutoArt und Inno64 den Premiumbereich ab, während es bei Welly deutlich günstiger zugeht. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Sammler bei der Qualität deutliche Abstriche machen muss, auch wenn es zumindest noch einen eingebauten Pullback-Motor gibt. Grundsätzlich ist das Modell für diese Preisklasse aber anständig detailliert, so gibt es z. B. Reinigungsdüsen für die Frontscheibe. Aber auch ein Heckspoiler aus Metall und eine in rot aufgedruckte 3. Bremsleuchte sind vorhanden. Das Marken-Emblem und die Modellbezeichnung am Heck wurden sogar zweifarbig dargestellt, was keineswegs selbstverständlich ist. Welly hat von diesem Honda noch eine zweite Farbvariante herausgebracht, allerdings geht bei dieser die Bedruckung der Frontleuchten in der silbernen Grundfarbe unter, so dass die hier gezeigte gelbe Fassung mein klarer Favorit ist.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, 3. Bremsleuchte in rot, seitliche Blinker in orange, Frontscheibenreinigungsdüsen, zweifarbiges Honda-Logo an Front und Heck, Modellbezeichnung am Heck in silber/rot, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Heckspoiler aus Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in Wagenfarbe, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Honda Integra Type R
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 


 


 


 

Welly Trabant 601...Modelljahrgang ?-? / Collection #720

Nach der im letzten Beitrag thematisierten "Ente" geht es im heutigen Post mit dem Trabant 601 um vermutlich das Auto schlechthin, was wohl jeder mit der ehemaligen DDR verbindet. Dabei handelt es sich um das meistgebaute Fahrzeug der Trabant-Baureihe, die bei der Firma Sachsenring in Zwickau gebaut wurde, die Motoren hingegen wurden beim Barkas-Werk im heutigen Chemnitz gefertigt. Beide Produktionsstandorte haben die Wende überlebt und sind heute direkt (Chemnitz) bzw. als Zulieferer (Zwickau) für den Volkswagen-Konzern tätig. Die Serienproduktion des Trabant 601 begann im Juni 1964, welcher in drei Karosserieformen gebaut wurde, am häufigsten war dabei die hier gezeigte Limousine gefolgt vom Kombi, welcher den Namen "Universal" trug. Die Motorleistung war mit 23 PS ziemlich dürftig, auch wenn sie im Jahr 1969 auf 26 PS erhöht wurde. Diese konnte bis zur Einstellung des Fahrzeugs 1990 auch nicht mehr gesteigert werden. Das Leergewicht betrug 620 kg, die Höchstgeschwindigkeit lag bei rund 100 Stundenkilometern. Auch wenn heute so selbstverständliche Dinge wie Nebelscheinwerfer erst ab 1984 verfügbar waren, musste man teils eine gefühlte Ewigkeit auf sein Fahrzeug waren. Dies lag in erster Linie an den geringen Produktionskapazitäten. Das Nachfolgemodell, kurz 1.1 genannt, überlebte die Wiedervereinigung im Gegensatz zu den Produktionsstandorten nicht. Gegen die Konkurrenz aus dem Westen, war der Trabant schlicht chancenlos. 

Der Trabant 601 wird in unserem Maßstab immerhin von drei Herstellern nachgebaut. Neben Grell, die sich auf ostdeutsche Fahrzeuge spezialisiert haben, sind dies McToy/Maisto und Welly. Deren Miniatur ist die, nach meinem Empfinden, hochwertigste und stammt ebenso wie die der Konkurrenz aus chinesischer Produktion. Auf wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag, so besteht das Dach des Modells aus Plastik. Dies ist daher bemerkenswert, da unter dem Plastikaufsatz, eine geschlossene Metallschicht existiert. Man hätte hier also auch auf das zusätzliche Plastik verzichten können...naja. Positiv zu bemerken sind die silber bedruckten Lüftungsgitter und der Verschluss des Kofferraums. Auch die Bedruckung der Leuchten und Blinker ist vollständig, ebenso passend der Kühlergrill sowie die Stoßstangen in Chromoptik. Um sich von der Standardfassung abzuheben, besitzt das Modell Gummiräder und einen Pullback-Motor, der eine sehr ordentliche Geschwindigkeit und Laufstrecke erreicht. Um diesen Trabbi zu bekommen, muss man auch im stationären Handel nicht lange suchen. So bietet die Drogeriekette Müller den Klassiker sowohl von Welly als auch von Maisto oft direkt nebeneinander sortiert zum Kauf an. Neben der hier gezeigten cremefarbenen Fassung, gibt es das Modell auch noch in fünf weiteren Farben u. a. hellblau und grün.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Blinker in orange, Trabant-Logo an der Front in schwarz, "Trabant"-Schriftzug am Heck in schwarz, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, seitliche Lüftungsgitter sowie der Kofferraumverschluss in silber, geschlossenes Dach aus cremefarbenem Plastik, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Trabant 601
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2013

 



 


 

Welly Citroen 2CV...Modelljahrgang ?-heute / Collection #66

Es ist wohl das berühmteste Fahrzeug in der langen Historie von Citroen, die Rede ist natürlich vom 2 CV, welcher hierzulande auch als "Ente" berühmt wurde. Seinen Anfang nahm der Klassiker bereits 1934 als der damalige Citroen-Direktor Boulanger den Bau eines minimalistischen Kleinwagens in Auftrag gab, der vor allem für die ländliche Bevölkerung gedacht sein sollte. Dieses Konzeptfahrzeug, unter dem Namen TPV geführt, überlebte in geringen Stückzahlen nicht nur den zweiten Weltkrieg, sondern noch während dieser tobte, machte sich der Designer Flaminio Bertoni daran, den Wagen technisch und optisch weiter zu entwickeln. Nach der Veröffentlichung auf dem Pariser Autosalon 1948 startete die Produktion des 2CV schließlich im Januar des Folgejahres. Rasch entstanden lange Wartelisten, denn sowohl der Anschaffungspreis als auch der Unterhalt waren günstig, so dass sich die Ente vor allem bei Studenten hoher Beliebtheit erfreute. Mit den hohen Zulassungszahlen entwickelte sich die Limousine in Frankreich ebenso zum Kultauto, wie es bei uns der Käfer von Volkswagen war. Seine Spitzenzeiten erlebte der Citroen in den 60er Jahren, doch erst im Februar 1988 wurde die Produktion in Levallois-Perret eingestellt, zwei Jahre später verließ im portugiesischen Mangualde der entgültige letzte 2 CV die Montagehallen. Insgesamt wurden 5.114.966 Exemplare gebaut, von denen auch heute zahlreiche existieren. Für die Technik-Fans sei noch erwähnt, dass der Citroen anfangs nur mit mickrigen 9 PS ausgestattet war und der Hubraum 375 cm³ betrug. Als die Produktion schließlich endete, war die Leistung auf immerhin 29 PS erhöht und eine maximale Geschwindigkeit von 115 Stundenkilometern erreicht worden. Der Benzinverbrauch bei diesen letzten "Enten" lag bei rund 8 Litern/100km. 

Aufgrund des dritten Seitenfensters handelt es sich eindeutig um eine Nachbildung der Version, welche ab 1966 gebaut wurde. Für diese entschieden sich ohnehin die meisten Modellautohersteller, so dass hier Welly keine Ausnahme bildet. Mit hellblau, rot, silbergrau und dem hier gezeigten creme sind bislang vier Farbvarianten entstanden, die Welly allesamt in China fertigen lässt. Während Konkurrenten wie Majorette, Schuco und Siku das Dach aus Metall gestaltet und als zusätzliches Detail oft schwarz lackiert haben, setzt Welly auf ein Dach aus schwarzem Plastik, was sicherlich unter der Rubrik Kostenreduzierung verbucht werden kann. Die Leuchten wurden vollständig bedruckt und auch die Blinker in orange dargestellt...immerhin. Mein Modell hat leider eine ziemlich verbogene Stoßstange, was für eine verbesserungswürdige Qualitätskontrolle bei Welly spricht.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Blinker in orange, Umrandung der Frontscheibe in schwarz, Schmutzlappen aus schwarzem Plastik, Citroen-Logo an der Front in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, geschlossenes Dach aus schwarzem Plastik, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill silber umrandet in grau, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus silbernem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Citroen 2 CV
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Weihnachtsmarkt, Münster
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012

 


 


Welly Mercedes-Benz CL 600...Modelljahrgang ?-? / Collection #1335

Das heute vorgestellte Coupe, der Mercedes-Benz CL 600, war eine Variante der Baureihe C215, die von den Stuttgartern von 1999-2006 vom Band lief. Während dieser Zeit wurde im CL 600 zunächst ein 367 PS starker Motor verbaut, im Rahmen einer Modellpflege konnte im Jahr 2002 die Leistung auf glatte 500 PS gesteigert werden. Der Verbrauch wurde mit 13,3 Litern/100 km angegeben, beim stärkeren Antrieb erhöhte sich dieser auf 14,7 Liter/100 km. Die Euro4-Abgasnorm wurde erfüllt und trotzdem war der Benz natürlich alles andere als ein umweltfreundliches Auto. Die Serienausstattung konnte sich mit Einparkhilfe, Bremassistent, Klimaautomatik und elektrisch verstellbaren Ledersitzen durchaus sehen lassen. Zubuchbare Extras waren u. a. die Lenkradheizung, Sprachbedienungssystem und der schlüssellose Start des Motors. Die Konkurrenz blitzte der CL 600 dabei aus Bi-Xenon-Scheinwerfern an, die ebenfalls zur Standardausstattung gehörten.

Bis heute haben sich zwei Modellautohersteller dieses Stuttgarters angenommen, die sich jedoch nicht konkurrieren, denn das Premiummodell von Hot Wheels ist so hochwertig verarbeitet, dass sich der Vergleich quasi verbietet. Welly verzichtete darauf den CL 600 mit sportlichen Raffinessen auszustatten, sondern brachte ihn als schlichtes Straßenmodell in den Handel und blieb damit auch seiner Produktpolitik treu. Mit silber, blau und dem hier gezeigten schwarz sind insgesamt drei Farbvarianten entstanden, wobei die schwarze aufgrund der aktuellen Felgen vermutlich die neueste Variante darstellt. Bis auf die notorisch knarzende Bodenplatte hat zumindest mein Modell keine großen Schwächen, auch wenn ich persönlich den Pullback-Motor nicht gebraucht hätte. Bei Welly ist das Modell bereits seit längerer Zeit nicht mehr im Programm, so dass es mittlerweile selten geworden ist. Im elektronischen Kaufhaus bedeutet dieser Umstand dann oft Preise zwischen 10-15 € zzgl. Versand.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Mercedes-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, "V12"-Aufdruck an den Seiten in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Frontleuchtenreinigungsanlage, Abschleppöse am Heck, geschlossenes Schiebedach, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in silber, Interieur aus grauem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

 

Modell:Mercedes-Benz CL 600
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:2008
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Tegut, Hofgeismar
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 


 


 


 

 

Welly Mitsubishi Lancer Evo VIII Modelljahrgang ?-heute / Collection #1343

Zu Beginn des Jahres 2003 brachte der japanische Hersteller Mitsubishi die bereits 8. Evolutionsstufe des Lancer auf den Markt. Das es sich hierbei keineswegs um ein normales Straßenfahrzeug sondern um einen ambitionierten Sportwagen handelte, machten die großen Lufteinlässe an Front- und Motorhaube sowie der riesige Heckflügel überdeutlich. Dabei war die Leistung des Vierzylinder-Turbomotors mit 265 PS eher bescheiden, doch die rasante Beschleunigung, Mitteldifferenzial und das allgemein gute Handling machten das locker wett. Wer sich den Lancer EVO VIII zulegen wollte, konnte den Bolidem, welcher in 6,1 Sekunden war die Marke von 100 Stundenkilometern erreichte und Hubraum 1.997 ccm betrug, für 38.490 € erwerben. 

Da ist die Miniatur von Welly geradezu ein Schnäppchen im Vergleich, wenn es auch das Modellauto nur äußerst selten zu kaufen gibt. So sind Preise von teils deutlich über 10 Euro eher die Regel als die Ausnahme. Mein Modell konnte ich damals bei der Supermarktkette Tegut erwerben, was sehr ungewöhnlich ist, denn Spielwaren sucht man dort traditionell vergeblich. Als Premium-Modell sind Extras wie Gummiräder und ein Pullback-Motor vorhanden, weitere Details sind die silber bedruckten Front- und Heckleuchten sowie die für Welly typische Abschleppöse, die sich am Heck befindet. Glücklicherweise wurde der Heckspoiler aus Metall gefertigt, was ihn deutlich stabiler macht, bei der Konkurrenz wird da gern schon mal am Material gespart. Andere Modellautohersteller wie Johnny Lightning, Realtoy und Konami bauten den Lancer EVO III ebenfalls nach, deren Modelle aber eine insgesamt deutlich bessere Verarbeitung besitzen. Trotzdem hat Welly hier einen ordentlichen Nachbau hinbekommen, was man sich durchaus in die Vitrine stellen kann...wenn man es denn findet. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Front- und Heckleuchten in silber, seitliche Blinker in weiß, Mitsubishi-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Kofferraumverschluss in silber, Abschleppöse am Heck, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Heckspoiler aus Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in Wagenfarbe, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

 

Modell:Mitsubishi Lancer Evolution VIII
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:2008
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Tegut, Hofgeismar
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---