Mit einem für die damalige Zeit geradezu futuristischen Design stellte die zu Ford gehörende und 2011 aufgelöste Marke Mercury Ende 1985 den Mercury Sable vor, der das Modell Marquis beerbte. Durch seine aerodynamisch Form überzeugte der als Stufenhecklimousine und Kombi gebaute Sable mit einem -Wert von 0,28 und wurde anfangs mit einem 90 PS starken Vierzylinder mit Dreigangautomatik verkauft, alternativ stand ein 3,0-V6-Motor zur Verfügung, welcher sich erheblich besser verkaufte und 1987 zur Einstellung des kleineren Motors führte. Als Ersatz fungierte ab 1988 ein 141 PS starker 3,8-Liter-Essex-V6 von Ford. Dieser hatte jedoch seine Tücken und es gab häufig technische Probleme an der Kühlung und den Zylinderkopfdichtungen. Als die Verkäufe des Sable auf unter 90.000 Exemplare zurückgingen, nahm Mercury die erste Generation vom Markt und präsentierte im Herbst 1991 die zweite, die bis 1995 im Programm blieb. Generell ist festzuhalten, dass sich alle Mercury Sable-Generationen nur für wenige Jahre halten konnten.
Ein ähnliches Schicksal traf das Kombimodell von Matchbox, dass in weiß lediglich zwei Jahre im Sortiment war und 1998 nochmals in grün mit einer seitlichen Bedruckung im Holzdesign ein kurzzeitiges Comeback feierte. Ich finde diesen US-Amerikaner trotzdem schön und habe, wie sich unschwer erkennen lässt, intensiv damit gespielt. Um ein entsprechendes Ersatzmodell habe ich mich bereits bemüht und auch ein theoretisch weiterer Nachkauf wäre angesichts der immer noch großen Verfügbarkeit machbar, denn Matchbox überschüttete den Handel damals damit. In schwarz oder dunkelblau würde mir dieser Mercury mit seiner Bodenplatte aus Metall und den dunkelgrau lackierten Seitenschweller (ebenfalls Metall) gut gefallen, aber auch rot, silber und dunkelgrau hätten mein Wohlwollen. Daher werde ich bei meinen Flohmarktbesuchen weiterhin ein wachsames Auge haben, um günstig ein oder mehrere Exemplare einzukaufen, denn die bemalten Frontleuchten bei meinem Modell erschweren natürlich die Restauration. Die Heckklappe ist hier wohl der größte Knackpunkt, denn sie lässt sich zwar öffnen, besteht jedoch vollständig aus Plastik, was die Abbruchgefahr deutlich erhöht.
Geplante Restauration:
- mal schauen
Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, leicht gelb getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus dunkelgrauem Metall, Frontleuchten aus leicht gelb getöntem Plastik (Teil der Scheiben), vordere Blinker aus leicht gelb getöntem Plastik, Heckscheibenheizung, Federung, zu öffnende Heckklappe, Zweifarben-Lackierung in weiß/dunkelgrau, angedeutetes Mercury-Logo an der Front aus Plastik in silber, angedeutetes Mercury-Logo am Heck als Gravur, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus dunkelgrauem Metall (Teil des Chassis), Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in silber, Interieur aus grauem Plastik, Stoßstangen aus dunkelgrauem Metall, Front- und Heckschürze aus dunkelgrauem Metall, Seitenschweller aus dunkelgrauem Metall, Auspuffrohr aus dunkelgrauem Metall (Teil des Chassis)
| Modell: | Mercury Sable Wagon |
| Maßstab: | 3 Inch |
| Frontleuchten: | Plastik (modifiziert) |
| Heckleuchten: | unbedruckt (modifiziert) |
| Bodenplatte: | Metall (dunkelgrau) |
| Räder: | Plastik |
| Made in: | Macau |
| Produktionsjahr: | 1987 |
| Einkaufspreis: | --- |
| Einkaufsort: | --- |
| Federung: | Ja |
| Zu öffnen: | Heckklappe |
| In Sammlung seit: | --- |