Matchbox Isuzu Amigo...Modelljahrgang 1992-1993 / Collection #1085

Der Isuzu MU, bei dem es sich um ein dreitüriges SUV handelte, feierte 1989 seine Premiere und kam später auch als Fünftürer mit längerem Radstand auf den Markt. Die dreitürige Variante wurde, genau wie der Fünftürer, je nach Absatzmarkt unter verschiedenen Namen angeboten, wie beispielsweise Holden Frontera Sport (Australien), Isuzu Amigo (Nordamerika) und Opel Frontera (Deutschland), denn General Motors die an Isuzu beteiligt waren, hatte natürlich ein Interesse daran, das Fahrzeug weltweit zu vermarkten. Die Standardmotorisierung des Isuzu Amigo war ein 2,3-Liter-Benzinmotor mit 102 PS und Hinterradantrieb, auch eine Version mit Allradantrieb und einem 119 PS starken 2,6-Liter-Benziner wurde angeboten. Wer sich für letztere entschied, kam in den Genuß eines serienmäßig verbauten ABS, die Klimaanlage gehörte hingegen grundsätzlich zur Basisausstattung. In den nächsten Jahren wurde die Motorenpalette durch leistungsstärkere Antriebe ergänzt. Das Jahr 1994 brachte weitere Veränderungen, wie den zur Grundausstattung zählenden elektrischen Außenspiegeln und einer Servolenkung, außerdem wurde der Name auf Isuzu Rodeo Sport geändert. Vier Jahre später fand der Wechsel auf die zweite Generation statt, die man hierzulande ebenfalls als Opel Frontera erwerben konnte.

Bei Matchbox durchlebte der Isuzu eine wechselvolle Zeit, kam 1991 ins Programm, konnte sich aber nie so richtig durchsetzen, denn bis zu seinem -vorläufigen- Produktionsende im Jahr 2007 gab es immer wieder Pausen, wo der Amigo nicht im jährlichen Programm auftauchte. Für den Verkauf der Restbestände im Jahr 2013 entschied sich Matchbox für Grün als Grundfarbe, eine Variante die ich erst kürzlich auf einem Flohmarkt fand und für kleines Geld mitgenommen habe. Die Detaillierung des Modells ist eher mäßig, so verzichtete Matchbox bei allen Varianten auf die Bedruckung der Front- und Heckleuchten, so dass die drehbare Ersatzradplane und die Federung eine der wenigen Highlights sind, auch eine Trennwand zwischen Fahrerkabine und Ladefläche wurde eingespart. Im elektronischen Kaufhaus starten neuwertige Modelle bei etwa 3 €, was ich aus persönlicher Sicht schon als gut bezahlt empfinde.

Geplante Restauration:

- neue Farbe: weiß
- Chassis, Kühlergrill und Stoßstangen in schwarz
- Frontleuchten in silber
- vordere und hintere Blinker in orange
- Heckleuchten in rot
- Rückfahrleuchten in silber
- Reinigung der Scheiben

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus Plastik in Chromoptik (Teil des Chassis), Nebelscheinwerfer aus Plastik in Chromoptik, seitliche Zierstreifen in orange/silber, Federung, Anhängerkupplung, drehbare Ersatzradplane aus schwarzem Plastik, Isuzu-Logo als Gravur an der Front aus Plastik in Chromoptik, Modellbezeichnung an den Seiten in orange, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lufteinlässe aus Plastik in Chromoptik, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus grauem Plastik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Frontschürze aus Plastik in Chromoptik, Auspuffrohr aus Plastik in Chromoptik

Matchbox Mercedes-Benz 280 GE (W 460)...Modelljahrgang 1985-1987 / Collection #1074

Wenn sich ein Modellauto ganze 24 Jahre im Programm eines Modellautoherstellers verbleibt, muss es erfolgreich sein (Okay, Siku ist ne Ausnahme, aber das ist ein Thema für sich). Und so wie die Autofahrer die G-Klasse von Mercedes-Benz bis heute lieben, verhält es sich offenbar auch bei Kindern und Sammlern mit den entsprechenden Modellen. Die arg bespielte Erstfassung des Matchbox-Modells ist im heutigen Beitrag zu sehen, die ursprünglich einen Rammbügel aus schwarzem Plastik an der Front besaß, dieser wurde offensichtlich abgeschnitten um die Frontleuchten besser bemalen zu können. Durch die zahlreichen Lackschäden ein für mich absolut verkraftbarer Verlust an Details, denn die blaue Tönung der Scheiben gefällt mir ohnehin nicht. Daher ist geplant, dieses Modell zu einem THW-Fahrzeug umzugestalten. Mal schauen, ob's gelingt und falls nicht, wird dieses Mercedes-Benz 280 GE früher oder später wohl Teil meines Ersatzteillagers werden, denn besser detaillierte G-Klasse-Modelle gibt es von anderen Herstellern mehr als genug. Bei Matchbox fand der 280 GE 2009 als Polizeiversion in der Rubrik "Euro Edition" schließlich sein Produktionsende.

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Geplante Restauration: 
- Beseitigung der Korrosionsschäden
- Begradigung der abgeschnittenen restlichen Spitzen des abgeschnittenen Rammbügels
- Frontleuchten in silber
- Heckleuchten in rot
- Blinker in orange
- Umgestaltung als THW-Fahrzeug

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, blau getönte Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik, Dachleuchten aus blauem Plastik, Federung, Rammbügel an der Front aus schwarzem Plastik, Dach aus weißem Plastik, Anhängerkupplung aus schwarzem Plastik, Zierstreifen auf der Motorhaube in weiß, seitliche Zierstreifen in schwarz, "Rescue Unit"-Aufdruck an den Seiten in weiß, Mercedes-Benz-Logo als Gravur an der Front, Modellbezeichnung an den Seiten in weiß, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Dachantenne aus weißem Plastik, Interieur aus grauem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Plastik, Frontschürze aus schwarzem Plastik

Modell:Mercedes-Benz 280 GE
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:Macau
Produktionsjahr:1984
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---






Matchbox '68 Ford Mustang GT CS...Modelljahrgang 2013-2013 / Collection #1584

In diesem Beitrag habe ich letztes Jahr bereits den 1967er Jahrgang des Ford Mustang als Nachbildung von Majorette vorgestellt, nun geht es weiter in das Jahr 1968, wo Ford seinen Sportler als wesentliche Veränderung mit neuen Motoren ausstattete. So war u. a. der 6,4-Liter-V8-Motor in der Normalversion jetzt mit 280 PS und in der leistungsstärken GT-Varianten sogar mit 325 PS lieferbar. Der 4,9-Liter-V8-Motor mit 230 PS war gänzlich neu, was auch für den Cobra-Jet-V8 mit 335 PS galt. Die optischen Veränderungen des Mustang im Vergleich zur Modell des Vorjahres blieben marginal. 

Neben Greenlight, die ohnehin sehr gute Mustang-Modelle produzieren, widmete sich auch der Mattel-Konzern der Hardtop-Version des 1968er Mustangs. Dem sportlicheren Produkt von Hot Wheels mit vergrößerten Spoiler und verbreiterten Heckflügeln setzte Matchbox eine normale Straßenversion entgegen. Dabei entstanden von 2011-2015 insgesamt 8 Farbvarianten, darunter auch eine weiße Fassung mit seitlichen, roten Zierstreifen und einer geschwärzten Motorhaube, auf der prominent sichtbar das zweifarbige Logo zum 60-jährigen Jubiläum von Matchbox aufgedruckt wurde, die Verschlüsse der Motorhaube blieben weiß. In meinen Augen ein absolutes Highlight in der Mainline und somit war der Kauf rasch erledigt. Modellautos in großen Geschenkverpackungen dienen normalerweise dazu, die Restbestände loszuwerden und so war es keine Überraschung, dass der Mustang 2016 nicht mehr im Programm war. Trotzdem fanden sich einige Jahre scheinbar noch einige Exemplare im Lager, welche dann 2020 und 2021 in zusätzlichen Lackierungen abverkauft wurden. 

Folgende Details sind vorhanden:

chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, beide Kennzeichenplatten aus Plastik in Chromoptik, "California 4R51MIN"-Aufdruck auf der hinteren Kennzeichenplatte in schwarz auf gelbem Untergrund, rot bedruckte Heckleuchten aus Plastik in Chromoptik, Nebelscheinwerfer aus weißem Plastik (Teil des Chassis), zweifarbige Lackierung in weiß/schwarz, 60-jähriges Jubiläumslogo auf der Motorhaube in rot/weiß, Verschlüsse der Motorhaube in weiß, seitliche Zierstreifen in rot, "California Special"-Aufdruck an den Seiten in silber, Positionsleuchten in rot/silber, Modellbezeichnung an den Seiten in silber "GT CS"-Aufdruck an den Seiten in weiß (Teil der roten Zierstreifen), Türgriffe in silber, Seitenspiegel, Lüftungsgitter in schwarz, Lufteinlässe in schwarz, kleiner Heckspoiler aus Metall in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus Plastik in Chromoptik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Front- und Heckschürze aus weißem Plastik, Seitenschweller aus Plastik in Chromoptik, angedeutete Auspuffrohre aus weißem Plastik

Modell:'68 Ford Mustang GT CS
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (weiß)
Räder:Plastik
Made in:Thailand
Produktionsjahr:2010
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2013




Matchbox '68 Toyota Land Cruiser (FJ40)...Modelljahrgang 2009-2009 / Collection #1171

Um den bekannten und höchst erfolgreichen Geländewagen CJ und Wrangler (beide von Jeep) etwas entgegenzusetzen, begann Toyota ab 1960 mit der Produktion der Serie 40, welche in Japan vom Band lief und als Zweitürer konstruiert war. Anhand der jeweiligen Typbezeichnung waren Rückschlüsse auf die Länge des Radstands und des Motors möglich. So handelte es sich beispielsweise beim Typ FJ40 um den es im heutigen Beitrag geht, um einen Reihensechszylinder mit Benzin als Kraftstoff und kurzem Radstand. Toyota bot den Geländewagen wahlweise mit Hardtop oder Faltdach an, bei den Langversionen (BJ, FJ, HJ45, HJ47) war der Land Cruiser auch als Pick Up erhältlich. Bei allen Fahrzeugen der J40er-Serie ließen sich das Dach und die Türen entfernen, die Windschutzscheiben konnte umgeklappt werden. Mit dieser Varibilität fand der Toyota schnell seine Fans und so blieb er bis 1984 in Produktion, die J7er-Reihe wurde schließlich der Nachfolger.

Die Erstfassung des Matchbox-Modells in gelber Grundfarbe und weiß lackiertem Dach erschien 2009 und ist im heutigen Beitrag zu sehen. Mit hellblau und rot als Grundfarbe (ebenfalls mit weiß lackiertem Dach aus Metall) schob Matchbox noch im gleichen Jahr zwei weitere Farbvarianten nach. In den Folgejahren folgten 23 ! weitere Farb- und Bedruckungsvarianten, besonders erwähnenswert ist dabei die Lesney-Version aus dem Jahr 2010, die eine Bodenplatte aus Metall erhielt, auch als Moving-Parts-Modell mit zu öffnenden Türen kamen mehrere Farbvarianten in den Handel. Für das Jahr 2026 ist bereits ein weitere Fassung für die Mainline angekündigt worden. Mit Tomica, Majorette und Johnny Lightning war bzw. ist die Konkurrenz freilich namhaft und angesichts der großen Verfügbarkeit anderer Farbvarianten von Matchbox habe ich mich trotz der Lackschäden an meinem Modell gegen eine Restauration entschieden, nicht jedes Modell meiner Sammlung muss perfekt sein. 

Folgende Details sind vorhanden:
dunkelgraue Felgen, klare Fensterscheiben, fotorealistisch bedruckte Frontleuchten, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in weiß, Blinker in orange, Dach in weiß, Toyota-Schriftzug an der Front in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lüftungsgitter und Lufteinlässe aus Metall in Wagenfarbe, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Plastik, Frontschürze aus schwarzem Plastik

Modell:'68 Toyota Land Cruiser (FJ40)
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:Thailand
Produktionsjahr:2008
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---




Matchbox '11 Volkswagen Saveiro Cross (NF)...Modelljahrgang 2011-2011 / Collection #1191

Im heutigen Beitrag ist ein in Europa nahezu unbekannter Pick Up das Thema, nämlich der VW Saveiro. Dieser basiert auf dem Kleinwagen Gol, wird ausschließlich in Südamerika angeboten und dies wahlweise mit zwei oder 2+2 Sitzen und verfügt über eine große, separate Ladefläche. Der Preis liegt in Brasilien und Argentinien bei ca. 11.000 € und somit zu Konditionen, für die man hierzulande noch nicht mal ansatzweise von einem neuen Polo träumen kann, in anderen lateinamerikanischen Ländern wird der Pic Up auch unter dem Namen "VW Gol Pick Up" verkauft. Die Zusatzbezeichnung Cross bezieht dabei sich auf eine der drei Ausstattungslinien. Die erste Saveiro-Generation hatte den bei uns damals durchaus häufig anzutreffenden VW Santana als Basis, die zweite und dritte Generation orientierten sich stark am VW Polo. Die dritte Generation, für welche sich Matchbox als Nachbau entschied, ist bereits seit 2008 unverändert in Produktion und wird von einem Viertakt-Reihenmotor angetrieben, dessen Leistung bei 101 PS beginnt. Die zweite Motorvariante mit 120 PS wurde im Jahr 2022 durch eine geringfügig schwächere Version ersetzt. 

Eigentlich muss man den Mut von Matchbox bewundern, einen solchen Exoten ins eigene Programm aufzunehmen, doch das Modell konnte sich nicht durchsetzen und wurde nach sechs Jahren und ebenso vielen Farbvarianten eingestampft. Lag es an der Unbekanntheit des Originalfahrzeugs oder an der Tatsache, dass Details wie die Bedruckung der Front- und Heckleuchten stets ausblieben ? Ich habe mir trotzdem im Laufe der Jahre mehrere Exemplare gekauft, die einem auf Flohmärkten oft bereits für 0,20 € angeboten werden, um sie einer Neulackierung zukommen zu lassen. Vielleicht kommt man bei Mattel ja noch auf die Idee, den Saveiro als Hot Wheels Premiummodell mit einer Bodenplatte aus Metall und selbstverständlich bedruckten Leuchten in den Handel zu bringen. Ich zumindest, würde mir diesen dann gerne kaufen. Bei der heute gezeigten Erstfassung ist neben der seitlichen Bedruckung, auch die etwas zu dicke Lackschicht auffällig, welche die Konturen wie beispielsweise das VW-Emblem an Front und Heck weniger deutlich macht...schade.

Geplante Restauration:
- neue Farbe: dunkelblau metallic
- Frontleuchten in silber
- Heckleuchten in rot
- Nebelscheinwerfer in silber
- VW-Logo im Kühlergrill und am Heck in silber

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik, Nebelscheinwerfer aus schwarzem Plastik, seitliche Zierstreifen in /silber/rot/gelb, seitliche Zierstreifen in schwarz, "Weise Brothers"-Aufdruck an den Seiten in schwarz auf silbernem Untergrund, "DER"-Aufdruck an den Seiten in gelb mit grüner Umrandung, "Off-Road Adventure Expeditions"-Aufdruck an den Seiten in schwarz auf silbernem Untergrund, Expeditionsausrüstung als Ladegut auf der Ladefläche aus schwarzem Plastik, VW-Logo als Gravur an Front und Heck, VW-Logo an den Seiten in schwarz, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, vordere Lufteinlässe aus schwarzem Plastik, schwarz umrandete seitliche Luftauslässe aus Metall in Wagenfarbe, Dachantenne, Innenspiegel aus schwarzem Plastik, Scheibenwischer, Interieur aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze aus schwarzem Plastik, Seitenschweller aus schwarzem Plastik, Kotflügel aus schwarzem Plastik, Auspuffrohr aus grauem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:'11 Volkswagen Saveiro Cross
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Plastik (grau)
Räder:Plastik
Made in:Thailand
Produktionsjahr:2011
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011







Matchbox Nissan 300 ZX Turbo (Z31)...Modelljahrgang 1987-1987 / Collection #702

Angetrieben vom Erfolg des Datsun 280ZX war man bei Nissan entschlossen, ein Nachfolgemodell auf den Markt zu bringen, welches schließlich der ab Ende 1983 gebaute und Anfang 1984 erhältliche Datsun 300 ZX wurde, im Folgejahr wurde die Bezeichnung geändert, so dass der Sportwagen nun als Nissan 300 ZX bei den Händlern stand. In seiner japanischen Heimat trug er wiederum den Namen Nissan Fairlady. Europäische Kunden konnten sich am neuen Dreilitermotor erfreuen, den es wahlweise mit 170 PS oder einer dank Turbolader gesteigerten Leistung von 228 PS gab. Beim Facelift im Herbst 1985 wanderte nicht nur die dritte Bremsleuchte in den jetzt aus verstärktem Kunststoff gefertigten Heckspoiler, sondern auch die Lufthutze auf der Motorhaube entfiel, außerdem waren die Nebelscheinwerfer jetzt in den Frontspoiler integriert und die Heckleuchten verbreitert worden. Betrachtet man die Verkaufszahlen, knüpfte der 300 ZX nahtlos an den Erfolg seines Vorgängers an und wurde 1989 durch die zweite Generation ersetzt. 

Der Lebenszyklus dieses wunderschönen Japaners war bei Matchbox außergewöhnlich kurz, da es 1988 und somit bereits nach nur drei Jahren Produktionszeit wieder gestrichen worden. Mit einer zu öffnenden Haube, welche Einblick auf den darunter liegenden und sehr schön detaillierten Motorblock gewährt und einer Federung, stattete Matchbox das Modell mit hervorragenden Details aus, die damals noch übliche Bodenplatte aus Metall kommt noch hinzu. Ab 1987 ergänzte Matchbox sein Portfolio an Radvarianten um die Laserwheels, welche zwar nur für wenige Jahre montiert wurden, aber dank ihres bunten Glitzerns auf viele Kinder Eindruck gemacht haben dürften. Auch das heutige Fotomodell hat diese spendiert bekommen. Unglücklich finde dagegen ich die Entscheidung von Matchbox, den Markennamen sowie den "Turbo"-Schriftzug auf den Heckleuchten anzubringen. Zahlreiche Lackschäden und nicht gerade optimal bemalte Leuchten machen mein Modell reif für eine umfassende Restauration.

Geplante Restauration:

- Beseitigung der Korrosionsschäden
- neue Farbe: schwarz
- Chassis in schwarz
- Frontleuchten in silber
- Heckleuchten in hellrot
- Blinker in orange
- Rückfahrleuchten in weiß
- Reinigung der Scheiben
- neue Räder

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
bunt glitzernde Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus schwarzem Metall, orange-gelbe Zierstreifen auf dem Dach sowie auf der Motorhaube und an den Seiten, zu öffnende Motorhaube, Federung, Lufthutze auf der Motorhaube, Motornachbildung aus Metall in Wagenfarbe, angedeutetes Nissan-Logo als Gravur an der Front, Nissan-Schriftzug als Gravur auf der linken Heckleuchte, "300 ZX"-Schriftzug als Gravur auf der hinteren Kennzeichenplatte, "Turbo"-Schriftzug auf der rechten Heckleuchte, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, geschlossene Schiebedächer aus Metall in Wagenfarbe, Frontspoilerlippe aus schwarzem Metall, Innenspiegel, Interieur aus hellbraunem Plastik, Front- und Heckschürze aus schwarzem Metall, Seitenschweller aus schwarzem Metall, Auspuffrohr aus schwarzem Metall (Teil des Chassis)

Modell:Nissan 300 ZX Turbo
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Metall (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:Macau
Produktionsjahr:1986
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Motorhaube
In Sammlung seit:---




 

 


Matchbox Volkswagen Golf Mk. 1 LS...Modelljahrgang 1976-1980 / Collection #1185

Der erste VW Golf ist ein absoluter Klassiker unter den Modellautoherstellern und wurde vielfach nachgebaut, bei Matchbox sogar bereits zweimal. Die erste Auflage entstand zwischen 1976 und 1987 in insgesamt 8 Farbvarianten, bei den meisten befand sich dabei auf dem Dach eine sehr stabil befestigte Halterung aus schwarzem Plastik, die zwei abnehmbare Surfbretter trug. Die Erstfassung in dunkelgrünem Metallic ist nicht nur im heutigen Beitrag zu sehen, sondern sie ist zugleich auch auf Flohmärkten immer noch regelmäßig anzutreffen, was für eine sehr hohe Stückzahl spricht. Häufig fehlen dabei jedoch die Surfbretter und bei meinem Modell hat sich auch ein Teil der Halterung bereits verabschiedet. Nicht zuletzt durch die bemalten Leuchten kann man somit schon lange nicht mehr von einem guten Erhaltungszustand sprechen, doch vielleicht kann eine Restauration Abhilfe schaffen. Ich bin jedenfalls gespannt, was dabei herauskommt. Bei der seit 2020 produzierten Neuauflage wurde übrigens nicht nur das Metall der Bodenplatte durch Plastik ersetzt, sondern auch der Maßstab etwas verkleinert, so dass der "neue" Golf 1 von Matchbox ein bisschen kleiner ausfällt, man muss halt sparen. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Geplante Restauration:
- etwas Schönes draus machen :)

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, orange getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus schwarzem Metall, "JBV I49R" als Gravur auf beiden Kennzeichenplatten, vordere Kennzeichenplatte aus schwarzem Metall, Dachhalterung mit zwei abnehmbare Surfbretter aus schwarzem Plastik, Anhängerkupplung aus gelbem Plastik (Teil des Interieurs), Federung, angedeutetes VW-Logo an der Front, Modellbezeichnung als Gravur am Heck, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter, kleine Frontspoilerlippe aus schwarzem Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus schwarzem Metall, Interieur aus gelbem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Metall, Front- und Heckschürze aus schwarzem Metall

Modell:Volkswagen Golf Mk. 1
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Metall (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:England
Produktionsjahr:1976
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011








Matchbox '14 Chevrolet Silverado 1500...Modelljahrgang 2014-2014 / Collection #209

Bei Matchbox erschien der 2014er Chevy Silverado noch im gleichen Jahr und hing somit sehr zeitnah in der üblichen Blisterverpackung an der Verkaufshaken. Zwar sparte sich Matchbox einen Druckvorgang, so dass die vorderen seitlichen Blinker und der seitliche Teil der Heckleuchten unbedruckt blieben, doch ansonsten handelt es sich um ein wunderschönes Modell der Preisklasse unterhalb von unter 2 €. Die Frontpartie besteht vollständig aus Plastik in Chromoptik und bildet mit der Bodenplatte ein gemeinsames Bauteil. Der schmalen Streifen unterhalb des Kühlergrills, welcher beim Originalfahrzeug Teil der Karosserie ist, wurde von Matchbox in Wagenfarbe bedruckt, um auf diese Weise zu kaschieren, dass er hier ebenfalls Teil des Kühlergrills und somit auch der Bodenplatte ist...clever gelöst. Die Lackierung in blau metallic steht dem Chevy bestens, auch die montierten Felgen passen und ein Interieur ist ebenfalls dabei. Wie so oft sparte Matchbox bei den Folgevarianten rasch an Details ein, so dass man als Sammler gut beraten ist, sich eine der ersten drei Farbvarianten (blau, rot, dunkelgrau) zuzulegen, wenn man Wert auf bedruckte Front- und Heckleuchten legt. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, "TLAR58"-Aufdruck auf der vorderen Kennzeichenplatte in gold auf schwarzem Untergrund, fotorealistisch bedruckte Front- und Heckleuchten, blauer (Zier-)streifen an der Front, Chevrolet-Logo an Front und Heck in gold, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Schiebedach aus durchsichtigem Plastik, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Front- und Heckschürze aus Plastik in Chromoptik

Modell:'14 Chevrolet Silverado 1500
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (chrom) 
Räder:Plastik
Made in:Thailand
Produktionsjahr:2014
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---




Matchbox Audi quattro...Modelljahrgang 1986-1988 / Collection #1123

Der ab dem Frühjahr 1980 gebaute Audi quattro (die Bezeichnung wird tatsächlich klein geschrieben) war eines der ersten Autos, die nicht für den Geländeeinsatz vorgesehen waren und dennoch über einen permanenten Allradantrieb verfügten. Das Konzept bewährte sich, so dass zahlreiche Audi-Modelle seitdem mit permanentem Allradantrieb angeboten werden. Das Sportcoupé, welches Audi auch als Urquattro bezeichnete, war 4,40 m lang und besaß einen Radstand von 2525 mm, die Karosserie basierte auf dem Audi Coupé B2, welcher wiederum den Audi 80 als Basis hatte. Vermutlich um die Sportlichkeit des quattro hervorzuheben, wurde das Fahrzeug im Vergleich zum Audi Coupé mit größeren Stoßfängern, Heckspoiler, Schwellern und verbreiterten Kotflügeln ausgestattet. In allen Audi quattro sorgte ein Fünfzylinder in Reihenbauweise mit Abgasturbolader für die Leistung, welche anfangs bei 200 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h lag. Später kam u. a. noch die Variante Audi Sport Quattro hinzu und wer über diese mehr erfahren möchte, braucht nur die Suchfunktion dieses Blogs bemühen, denn dieses Fahrzeug habe ich bereits vorgestellt. Auch wenn nur 11.452 Exemplare gebaut wurden, hat der Audi quattro längst einen Kultstatus erreicht und erzielt beim Verkauf hohe Preise. 

Bei Matchbox war der Audi quattro von 1982-1990 im Programm und die heute gezeigte Variante in dunkelrot dürfte die in Deutschland bekannteste sein. Die zahlreichen Lackschäden an meinem Modell zeugen vom intensivem Spieleinsatz meiner Kindheit, ob im Sandkasten oder auf dem Spielteppich hat mich dieser Audi stets begleitet. Heute steht er in einer Vitrine, doch aufgrund der Bemalung und der erwähnten Lackticker ist eine Restauration unumgänglich, welche die Gelegenheit bietet dem Modell auch gleich eine neue Farbe zu verpassen. Die Federung funktioniert auch nach den vielen Jahren immer noch einwandfrei und wenn es nach mir ginge, dürfte Matchbox seine heutigen Modelle auch gerne wieder mit einer Heckscheibenheizung ausstatten, da ein solches Detail extrem selten ist. Neben einigen Nachbauten minderer Qualität wie von Welly, Playart, Yatming und Soma gibt es den Audi quattro seit kurzem von Hot Wheels zu kaufen und wer ein solches Modell im Handel entdeckt, sollte schnell zugreifen, denn die Detaillierung ist dort dank fotorealistischer Bedruckung und dem generell guten Fahrwerk prima gemacht. 

Geplante Restauration:
- Beseitigung der Korrosionssschäden
- neue Farbe: weiß
- Reinigung der Frontleuchten 
- Kühlergrill in schwarz (Achtung...aus Plastik)
- Heckleuchten in rot
- Reinigung der Scheiben
- Chassis in schwarz
- Blinker in orange
- Heckspoiler, Kennzeichenblende in schwarz (Achtung...aus Plastik)

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, gelb getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus schwarzem Metall, hintere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik, "IN-NA 3" als Gravur auf beiden Kennzeichenplatten, Frontleuchten aus gelb getöntem Plastik, Federung, Heckscheibenheizung, Audi-Logo an der Front aus schwarzem Plastik (Teil des Kühlergrills), Audi-Logo an den Seiten in weiß, Modellbezeichnung an den Seiten in weiß, Türgriffe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter auf der Motorhaube und an den hinteren Seiten in Wagenfarbe, Lufteinlässe an der Front in Wagenfarbe, Heckspoiler aus schwarzem Plastik, 

Matchbox Rolls Royce Silver Spirit...Modelljahrgang 1988-1989 / Collection #1163

In der Modellpalette von Rolls Royce nahm der Silver Spirit 1980 den Platz des Silver Shadow ein und wurde wiederum achtzehn Jahre später durch den Silver Seraph ersetzt. Die Arbeiten an der neuen Limousine begannen bereits 1972 und wie allgemein üblich wurden einige Bauteile vom Vorgängermodell übernommen, wie beispielsweise die Bodengruppe und den Achtzylinder mit 6.750 cm³ Hubraum. Die Leistung erreichte bis zu 300 PS und 225 km/h in der Spitze. Komplett neu war hingegen die Karosserie mit ihren nebeneinander platzierten Doppelscheinwerfern, ebenso der Kühlergrill welcher etwas niedriger und dafür breiter ausfiel. Aufgrund angepasster Sicherheitsanforderungen tauchte die Kühlerfigur "Spirit of Ecstasy" u. a. bei einer Neigung des Fahrzeugs von über 30 Grad in das Gehäuse des Kühlergrills ab. Während der Produktionszeit wurde der Silver Spirit nur geringfügig überarbeitet, dies betraf in erster Linie technische Dinge wie dem ab 1990 nun serienmäßig verbauten ABS. Der werksseitig ausschließlich als viertürige Limousine gebaute Silver Spirit war mit Bentley Mulsanne baugleich und eines der erfolgreichsten Autos der britischen Marke. Modellautos von Rolls Royce sind eine Seltenheit und auch wenn Kinder naturgemäß sich eher für Sportwagen und Polizeiautos etc. interessieren, gäbe es mit ziemlicher Sicherheit viele Sammler, die sich einen Rolls Royce nur zu gern in die Vitrine stellen würden, wenn es sie nur gäbe. Immerhin brachte Matchbox den Silver Spirit in einer guten Qualität und schönen Details wie der Federung und zu öffnenden Türen heraus, auch die Bodenplatte aus geschwärztem Metall weiß zu gefallen. Zur damaligen Zeit überschüttete Matchbox den Markt mit diesem Modell, so dass aufgrund der hohen Stückzahlen auch heute noch immer wieder ramponierte Exemplare auf Flohmärkten auftauchen. Im Onlinehandel ist der Silver Spirit von Matchbox ebenfalls noch regelmäßig zu bekommen. Innerhalb der neunjährigen Produktionszeit wurden mit hellbraun, rot und gold drei Farbvarianten hergestellt. Eine Fassung im schönen dunkelgrün war jedoch nicht dabei, mein Modell soll diese Farbe erhalten.

Geplante Restauration:
- neue Farbe: dunkelgrün
- Kühlergrill und Frontleuchten in silber (Achtung...sind aus Plastik)
- Heckleuchten in rot
- vordere und seitliche Blinker in orange
- Stoßstangen und Chassis in schwarz 

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, orange getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus schwarzem Metall, vordere Kennzeichenplatte aus Metall in schwarz, "JH 6140" als Gravur auf der hinteren Kennzeichenplatte, Frontleuchten aus Plastik in Chromoptik, Federung, zu öffnende Türen, angedeutetes Rolls Royce-Logo an der Front aus Plastik in Chromoptik, angedeutetes Rolls Royce-Logo am Heck, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus hellbraunem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Metall, Front- und Heckschürze aus schwarzem Metall, Auspuffrohre aus schwarzem Metall (Teil des Chassis)

Modell:Rolls Royce Silver Spirit
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:  Metall (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:Macau
Produktionsjahr:1986
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Türen
In Sammlung seit:---