Matchbox Citroen CX Break...Modelljahrgang 1979-1981 / Collection #1117

Der Citroen CX war ein Fahrzeug der oberen Mittelklasse und wurde erstmals im August 1974 der Öffentlichkeit gezeigt. Mit seinem zeitgemäßen Design und einer guten Übersichtlichkeit kam der neue Citroen sehr gut an und wurde 1975 prompt zum "Auto des Jahres" gewählt, der VW Golf 1 schaffte es hingegen nur auf den zweiten Platz. Auch wenn Citroen es öffentlich nicht so kommunizierte, trat der CX in extrem große Fußstapfen, war doch sein Vorgänger niemand geringeres als die legendäre DS. Sowohl der recht hohe Preis von bis 30.768 Französischen Francs, die Tatsache dass sich das Design mehr am Citroen GS statt der DS orientierte, aber auch einige Verarbeitungsmängel taten der Beliebtheit des CX keinen Abbruch, so wurden bereits 1975 über 100.000 CX gebaut, um die enorm große Nachfrage bedienen zu können. Für die von 1974-1985 produzierte erste Generation bot Citroen den CX in 10 Motorvarianten an, die 2500i Turbo bezeichnete Version war mit ihren 168 PS dabei die leistungsstärkste und beschleunigte den Franzosen auf bis zu 220 Stundenkilometer, die anderen Motorvarianten blieben leistungstechnisch deutlich darunter. Die berühmte hydropneumatische Federung wurde vom Vorgängermodell übernommen, dabei war die Bodenfreiheit in vier Stufen variierbar. Ein weiteres erwähnenswertes technisches Highlight war die ab 1975 verfügbare hydraulische Servolenkung. Auch für die Gestaltung des Innenraums ließ sich Citroen etwas einfallen und überraschte mit einem für die damalige Zeit futuristischen Cockpit, so waren die bisher üblichen Rundanzeiger für die Drehzahl und die Geschwindigkeit nun beleuchteten Walzen gewichen. Dem zunächst nur als Berline (Limousine) gebauten CX folgte 1975 die Break genannte Kombivarariante, welche einen um 25 Zentimeter verlängerten Radstand besaß. Nachdem Renault im Frühjahr 1974 das Konkurrenzmodell Renault 25 vorgestellt hatte und dieses sehr positiv bewertet wurde, sah sich der PSA-Konzern (Peugeot war mittlerweile Mehrheitseigner bei Citroen geworden) gezwungen, den CX zu überarbeiten und präsentierte 1985 die zweite Generation des CX, der äußerlich bereits durch die jetzt aus Kunststoff statt wie bisher rostfreiem Stahl gefertigten Stoßfänger erkennbar war, auch die Cockpitwalzen waren nun Geschichte und wurden durch Rundanzeigen ersetzt. Gleichzeitig waren ein neuer 115 PS starker Motor sowie eine 124 PS starker Benziner mit Turbolader für die Variante CX 25 Prestige verfügbar. Diese und weitere Maßnahmen sorgten weiterhin für eine hohe Nachfrage und so rollte am 30. Oktober 1987 der einmillionste CX aus den Produktionshallen in Aulnay-sous-Bois. Der Citroen XM, welcher den CX schließlich beerbte kam an die Erfolgszahlen des CX niemals heran. 

Matchbox produzierte das Modell noch in England und ausschließlich als Kombi mit einer Bodenplatte aus Metall, einer Federung sowie einer zu öffnenden Heckklappe. Aufgrund dieser Details habe ich das Modell in die Premiumkategorie eingefügte, wenngleich es damals der übliche Detailierungsstandard war. Neber der heute gezeigten blauen Variante gab es auch noch eine gelbe Fassung, die es zusätzlich auch mit einem Anhänger und darauf befindlichen Motorrädern zu kaufen gab. Eine Polizei- und Krankenwagenvariante, beide mit blau getönter Verglasung und entsprechenden Dachleuchten ergänzten das Angebot. Insgesamt war der Citroen CX bei Matchbox von 1979-1985 im Programm. Neuwertige Exemplare sind momentan ab ca. 7 € zu bekommen und vermutlich werde ich ein solches Angebot annehmen, denn mein Modell hat seine besten Zeiten hinter sich und verdient eine Restauration. 

Geplante Restauration:
- Beseitigung der Korrosionsschäden
- neue Farbe: schwarz
- Frontleuchten in weiß
- Heckleuchten in rot
- vordere Blinker (Teil der vorderen Stoßstange) in orange
- Interieur in hellgrau  
- Reinigung des Interieurs
- Reinigung der Scheiben und Felgen
- Felgen in silber
- Stoßstangen und Chassis in silber

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, gelb getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus unlackiertem Metall, vordere Kennzeichenplatte aus unlackiertem Metall, "RMP 264V" als Gravur auf der vorderen Kennzeichenplatte, Frontleuchten aus unlackiertem Metall, Heckleuchten aus Metall in Wagenfarbe, Nebelscheinwerfer aus unlackiertem Metall, vordere Blinker aus unlackiertem Metall, Federung, zu öffnende Heckklappe. Anhängerkupplung, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter an der D-Säule in Wagenfarbe, Lufteinlässe auf der Motorhaube in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer, Interieur aus blassgelbem Plastik, Stoßstangen aus unlackiertem Metall, Front- und Heckschürze aus unlackiertem Metall

Modell:Citroen CX
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Metall (chrom)
Räder:Plastik
Made in:England
Produktionsjahr:1979
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Heckklappe
In Sammlung seit:---






Matchbox Mercedes-Benz CLK Convertible (A208)...Modelljahrgang 2004-2004 / Collection #1069

Während Welly das Coupé nachbaute, entschied sich Matchbox für die offene Version, von denen insgesamt 10 Varianten in den Grundfarben dunkelgrün, grünblau, gold, dunkelblau, weiß, silber, dunkelrot, hellblau, burgunder und eine mehrfarbige Fassung für die Sonderserie "Around the World" in China und Thailand hergestellt wurden. War es damals ein Massenprodukt, ist das CLK Convertible mittlerweile im elektronischen Handel selten geworden und taucht nur noch vereinzelt zu Preisen zwischen 5-10 € auf. Die Bedruckung der Front- und Heckleuchten ist zwar bei den meisten Varianten vorhanden, jedoch nicht bei allen, es gilt beim Kauf somit aufzupassen. Mein Modell aus dem vorletzten Produktionsjahr besitzt diese zum Glück und als weiteres schönes Detail gibt einen eingesetzten Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik. Das Interieur besteht wie die Bodenplatte, welche auch die Seitenschweller beinhaltet, aus schwarzem Kunststoff und wurde für ein Modell dieser Preisklasse fein herausgearbeitet. Nach der Superfast-Variante, die bei der Detaillierung nochmal einen Ticken besser ist, suche ich noch und wer ein solches Exemplar in neuwertigem Zustand abzugeben hat, darf sich über das Kontaktformular meiner Homepage gerne bei mir melden.

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, leicht getönte Frontscheibe, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus Metall in Wagenfarbe, Front- und Heckspoilerlippe aus schwarzem Plastik, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus schwarzem Plastik, Seitenschweller aus schwarzem Plastik, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Mercedes-Benz CLK Convertible
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt 
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:1999
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---



Matchbox '00 Nissan Xterra (WD22)...Modelljahrgang 2007-2007 / Collection #1149

Die ab dem Jahr 2000 im us-amerikanischen Smyrna (Tenesse) und im Sao José dos Pinhais (Brasilien) gebaute erste Generation des Nissan Xterra war ein in Europa und Japan nicht erhältliches Fahrzeug, mit dem Nissan den so wichtigen SUV-Markt in Nordamerika bediente. In der mit einem manuellen Fünfganggetriebe angebotenen Basisausstattung wurde der Xterra von einem 2,4-Liter-Reihenvierzylinder befeuert, dessen Leistung 142 PS betrug und bereits aus den Modellen Altima und 240SX bekannt war. Darüber hinaus gab es das SUV mit unterschiedlichen Zusatzausstattungen, die u. a. Trittbretter und einen Dachgepäckträger beinhalteten. Das Topmodell des Xterra trug die Bezeichnung SE und besaß beispielsweise ein hochwertigeres Stoffpolster, ein Klappdach, einen 6-fachen CD-Wechsler und wahlweise auch ein Automatikgetriebe. Bereits zwei Jahre nach dem Verkaufsstart überarbeitete Nissan den Xterra und baute den neuen 3,3-Liter V6-Motor ein, auch wurde die angebotene Farbpalette erneuert, an der ebenfalls veränderten Frontpartie war jetzt das neue Nissan-Emblem sichtbar. Trotzdem folgte nur drei Jahre später bereits die Umstellung auf die N50 bezeichnete zweite Generation des Xterra.

Matchbox hat sich bis heute als einziger Hersteller des Xterra angenommen, den ich instinktiv auch bei Tomica erwartet hätte. Ein Dachaufbau aus Metall und auch eine aus Plastik gefertigte zu öffnende Heckklappe ist vorhanden. Bei der übrigen Detaillierung ließ Matchbox leider vieles vermissen, so gab es bedruckte Front- und Heckleuchten nur in sehr wenigen Varianten und auch sonst überrascht das Modell mit einem hohen Plastikanteil, was die Gewinnmarge für Matchbox aufgrund der geringen Produktionskosten steigert, was ich zwar prinzipiell nachvollziehen kann, aber dennoch betrachte ich das Modell als eine Chance, die seitens Matchbox liegen gelassen wurde. Ein Pendant von Hot Wheels als schwere Ausführung in der Premiumline würden mich jedenfalls sehr interessieren (bitte bauen!). Matchbox nahm das Modell erstmals 2001 ins Programm, womit man zumindest eine erwähnenswerte Aktualität bewies und produzierte zahlreiche Varianten für die eigene Mainline und die Moving-Parts-Serie, dabei wurde der zunächst noch aus Metall hergestellte Dachaufbau im Laufe der Zeit auf billiges Plastik umgestellt. Weil das heutige Fotomodell dieses wenigstens noch nicht hat, habe ich es mir trotz des unpassenden blauen Interieurs und der seitlichen Fantasiebedruckung zugelegt mit dem Ziel es einer umfangreichen Überarbeitung zukommen zu lassen. Dies wird nun erfolgen. 

Geplante Restauration:

- neue Farbe: beige (Heckklappe ist aus Plastik !)
- Frontleuchten in silber
- Nebelscheinwerfer in silber
- Nissan-Logo an der Front in silber
- Heckleuchten in rot/weiß
- vordere Blinker in orange
- Seitenspiegel in schwarz
- Türgriffe in schwarz
- Lüftungsgitter in schwarz
- Front- und Heckscheibenwischer in schwarz
- Interieur in schwarz
- Reinigung der Scheiben
- neue Räder

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Nebelscheinwerfer aus schwarzem Plastik, Dachkonstruktion aus Metall in Wagenfarbe, zu öffnende Heckklappe aus rotem Plastik, Fantasie-Ziermuster im Piratendesign auf der Motorhaube und an den Seiten in schwarz/gelb/weiß/blau/rot, Ladegut aus blauem Plastik, angedeutetes Nissan-Logo an der Front als Gravur, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lüftungsgitter, Lufteinlässe aus schwarzem Plastik, vordere Scheibenwischer aus Metall in Wagenfarbe, Heckscheibenwischer aus rotem Plastik, Kühlergrill aus schwarzem Plastik, Interieur aus blauem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze aus schwarzem Plastik, seitliche Trittleisten aus schwarzem Plastik, Auspuffrohr  aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:'00 Nissan Xterra
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik (unbedruckt)
Heckleuchten:unbedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:2000
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Heckklappe
In Sammlung seit:2012








Matchbox Mercury Commuter Station Wagon...Modelljahrgang 1970-1973 / Collection #1140

1964 nahm die zu Ford gehörende und mittlerweile untergegange Marke die Produktion der 4. Generation der eigenständigen Baureihe Station Wagon auf, die in diesem Fall auf dem Mercury Monterey basierte. Der Kombi wurde in der als Commuter bezeichneten Basisversion sowie einer mit einer seitlichen Holzimitation veredelten Variante Colony Park hergestellt, beide Modelle verfügten über 250 PS starke V8-Motoren mit einem Hubraum 6.391 cm³ und boten 6 Personen Platz. Bis zur Einstellung des Modells im Jahr 1969 wurde die Motorleistung auf bis zu 270 PS gesteigert. Bei der auf 9 Sitzplätze erweiterten Variante war die dritte Sitzbank entgegen der Fahrtrichtung angeordnet, was ich mich persönlich eher abgeschreckt hätte, aber nun gut. Nach über 120.700 gebauten Exemplaren beendete Mercury das Projekt wieder und ordnete die Kombimodelle wieder den jeweiligen Limousinenbaureihen zu. 

Trotz der nur fünfjährigen Produktionszeit brachte Matchbox eine hohe Stückzahl des noch in England gefertigen Modells in den Farbvarianten rot und grün heraus. Zu öffnende Teile gab es zwar nicht, doch mit einer Federung und dem damals schon hervorragenden Fahrwerk sind wichtige Details vorhanden, zumal die Bodenplatte aus Metall damals noch Standard war, was bei heutigen Modellen teuer bezahlt werden muss. Ein witziges Detail sind natürlich die beiden, sehr detailliert dargestellten Hunde, welche aus dem Kofferraum herausschauen. Aufgrund der zahlreichen Lackticker und der irreparabel beschädigten Frontscheibe habe ich das Modell zum ausprobieren eigener Restaurationsmöglichkeiten für andere Modelle genutzt, die Lackierung der Front- und Heckleuchten gab es beim ursprünglichen Matchboxmodell so nie. Sollte sich die Gelegenheit eines günstigen Nachkaufs ergeben, wäre ich dem Erwerb zwar nicht abgeneigt, doch meine Prioriäten liegen bei anderen Matchbox-Modellen, da mich us-amerikanische Fahrzeuge nur bedingt ansprechen. So wird dieser Mercury in seinem aktuellen Zustand in meiner Sammlung verbleiben, so denn die Korrosion gestoppt werden kann. 

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus unlackiertem Metall, "MC704-3" als Gravur auf der vorderen Kennzeichenplatte, Frontleuchten aus unlackiertem Metall (Teil der Bodenplatte), vordere Blinker aus unlackiertem Metall, Federung, zwei Hunde auf der Ladefläche aus weißem Plastik, Mercury-Logo als Gravur am Heck, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter, Lufteinlässe aus unlackiertem Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus unlackiertem Metall, Interieur aus weißem Plastik, Stoßstangen aus unlackiertem Metall, Frontschürze aus unlackiertem Metall

Modell:Mercury Commuter Wagon
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert
Bodenplatte: Metall (chrom) 
Räder:Plastik
Made in:England
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---



Matchbox Mercedes-Benz E-Class (W210)...Modelljahrgang 2002-2002 / Collection #1062

Mit der neuen E-Klasse (Baureihe 210) brach Mercedes-Benz mit dem bisherigen und etwas altbacken wirkenden Design, stattdessen strahlte der neue Benz ab dem Mai 1995 die Kundschaft nun mit seinem modernen "Vier-Augen-Gesicht" an und auch generell war die Baureihe 210 rundlicher gezeichnet als ihr Vorgänger (Baureihe 124). Der zunächst vorgestellten Stufenhecklimousine folgte ein gutes Jahr darauf auch der dazugehörige Kombi (S210), die Produktion erfolgte in Sindelfingen und Rastatt sowie dem österreichischen Graz. Im Innenraum wurde die für Fahrer und Beifahrer getrennt steuerbare Heizung vom Vorgängermodell übernommen, neu war dagegen dass der Kilometerstand nun digital angezeigt wurde. Der umfangreichen Serienausstattung, welche u. a. eine Außentemperaturanzeige und elektrische Fensterheber beinhaltete, fügte Mercedes noch aufpreispflichtige Extras wie einen Regensensor und eine Einparkhilfe hinzu. Bei den Motoren gab es zunächst kaum Veränderungen, die meisten Antriebe wurden aus der C-Klasse und der älteren Baureihe 124 übernommen, lediglich die Version E 290 Turbodiesel erhielt einen komplett neu entwickelten Motor. Generell war die angebotene Motorenpalette recht groß und reichte vom kleinsten Vierzylinder mit 136 PS bis zu 405 PS in der Variante E 60 AMG 6.3 bei der die Höchstgeschwindigkeit bei 250 km/h abgeregelt war. Dies galt auch für das leistungsstärkste T-Modell, sprich den Kombi, hier sorgte der V8-Motor für 381 PS. Eine erste Modellpflege, die vor allem technischer Natur war, fand im März 1997 statt, im August 1999 überarbeitete Mercedes-Benz seine E-Klasse deutlich umfangreicher und dies gut erkennbar an der abgesenkten Frontpartie, den neuen Rückleuchten sowie den in den Außenspiegeln integrierten LED-Blinkern. Die vor allem im Taxigewerbe eingesetzte E-Klasse hatte massive Korrosionsprobleme, was zu großem Unmut unter den Besitzern führte, zumal sich Mercedes-Benz bei der Beseitung der Rostschäden alles andere als kulant zeigte. Nachfolger wurde die ab 2002 erhältliche Baureihe 211. 

Bei Matchbox war die E-Klasse kein Kassenschlager, wobei man fairerweise sagen muss, dass man sich auch nur wenig Mühe machte. So fehlt nicht nur bei meiner Variante die vollständige Bedruckung der Front- und Heckleuchten und ebenfalls der Mercedes-Stern an Front und Heck den man bei einem Modell dieser Preisklasse durchaus erwarten darf, auch zu öffnende Teile gibt es keine und das Taxi-Modell erhielt nicht einmal ein Taxi-Schild aus Plastik auf dem Dach. Immerhin ist noch eine minimale Federung wahrnehmbar. Die Superfast-Version aus dem Jahr 2006 ist da noch die am besten detaillierte Fassung, doch wenn man sich bei der Konkurrenz umschaut, bietet der von mir vielfach gescholtene Hersteller Siku hier mehr fürs Geld und an die Modelle von Herpa (ja, die bauten zwischenzeitlich auch Metall-Modelle) und DCT kommt Matchbox nicht einmal ansatzweise heran. 

Geplante Restauration: 
- neue Farbe: schwarz metallic
- Frontleuchten in silber
- Heckleuchten in rot
- Reinigung der Scheiben
- Mercedes-Benz-Logo an Front und Heck (Decals werden mitgeliefert)

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Federung, seitliche Zierstreifen in silber, Mercedes-Benz-Logo an den Seiten in silber, Mercedes-Benz-Logo an den Seiten in dunkelblau, Mercedes-Benz-Schriftzug an den Seiten in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, angedeutete Lüftungsgitter auf der Motorhaube in Wagenfarbe, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Frontscheibenwischer aus Metall in Wagenfarbe, Frontscheibenwischer aus durchsichtigem Plastik (Teil der Frontscheibe), Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus grauem Plastik, Seitenschweller aus schwarzem Plastik, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Mercedes-Benz E-Class
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:1997
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011





Matchbox Mercedes-Benz 600 SEL (W140)...Modelljahrgang 1992-1992 / Collection #1071

Die S-Klasse (Baureihe 140) von Mercedes-Benz gab ihr Debüt 1991 auf dem Autosalon in Genf und trat die Nachfolge der Baureihe 126 an, gebaut wurden dabei die Limousine (W140), ein Coupé (C140) sowie eine verlängerte Limousine (V140). Von den insgesamt über 426.000 gebauten Fahrzeugen verblieb ein nicht unerheblicher Teil in Deutschland und während Mercedes-Benz mit der neuen Limousine der Oberklasse in den USA vor allem auf den Lexus LS 400 als Konkurrenten abzielte, musste man sich hierzulande den Attacken aus München erwehren, wo der 7er-BMW um die gleiche Käuferschicht buhlte. Für das wuchtige Design war Bruno Sacco verantwortlich und wenn man die heutige S-Klasse neben den 140 stellt, wirkt das aktuelle Fahrzeug geradezu filigran, so ändern sich die Zeiten und Sacco gestand später der vielfach geäußerten Kritik durchaus ihre Berechtigung zu. Natürlich bot Mercedes-Benz die neue Edelkarosse in mehreren Motorvarianten an, wie dem beispielhaft genannten S 320 mit 231 PS oder dem von 1991-1993 angebotenen 600 SE mit einem 408 PS starken Benzinmotor, hinter der Bezeichnung SEL verbarg sich übrigens der Hinweis auf die Ladeluftkühlung der jeweiligen Motorvariante. BMW freilich ließ nicht locker und präsentierte 1994 den E38, welcher mit seiner geringen Geräuschkulisse und einer optimierten Federung in Stuttgart für so manche Sorgenfalten sorgte, zumal man auch den A8 von Audi auf dem Schirm haben musste. Der Wechsel auf den Nachfolger (Baureihe 220) erfolgte im Herbst 1998. 

Als Grundmodell gab es den 600 SEL bei Matchbox zunächst nur in der heute gezeigten zweifarbigen Fassung in silber/dunkelgrau mit einer Bodenplatte aus Metall, zu öffnenden Türen, bedruckten Front- und Heckleuchten, Blinkern in orange sowie einer Federung. Spätere Varianten entstanden als Teil von Sonderserien wie der "Premiere Collection" oder der "World Class" und wurden mit bedruckten Kennzeichenplatten, geschwärzten Scheibenwischern, farblich abgesetzten Türgriffen und dem Markenlogo sowie einer Gummibereifung aufgewertet. Für solche Modelle muss man heutzutage um die 40 € auf den Tisch legen, während das heutige Fotomodell preislich zwischen 10-20 Euro liegt. Bei Mattel hat man sich an den alten Klassiker kürzlich wohl wieder erinnert, denn derzeit bereichert der Mercedes-Benz 600 SEL die Premium-Line von Hot Wheels. Mit den fotorealistisch bedruckten Leuchten und der schweren Ausführung für einen Zehner ein sehr attraktives Angebot, wenngleich es die bei Matchbox damals noch zu öffnenden Türen, jetzt nicht mehr gibt. 

Folgende Details sind vorhanden:

chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall in dunkelgrau, vordere Kennzeichenplatte in dunkelgrau, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, vordere Blinker in orange, zweifarbige Lackierung in silber/dunkelgrau, Federung, zu öffnende Türen, angedeutetes Mercedes-Benz-Logo an Front und Heck, Modellbezeichnung auf beiden Kennzeichenplatten als Gravur, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lüftungsgitter, Lufteinlässe in dunkelgrau, geschlossenes Schiebedach in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus hellgrauem Plastik, Stoßstangen in dunkelgrau, Front- und Heckschürze in dunkelgrau, Seitenschweller in dunkelgrau, Auspuffrohre aus dunkelgrauem Metall (Teil des Chassis)

Modell:Mercedes-Benz 600 SEL
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Metall (dunkelgrau) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:1992
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Türen
In Sammlung seit:---



Matchbox Opel Vectra A / Vauxhall Cavalier GSi 2000...Modelljahrgang 1991-1991 / Collection #1153

Der Opel Vectra A kam im Oktober 1988 als Stufenhecklimousine auf den Markt und wurde auf der Plattform GM2900 aufgebaut, diese diente zugleich dem Saab 900 und dem Saab 9-3 als Basis. Der Vectra 2000 war mit seinem 150 PS starken Vierzylinder zunächst das Topmodell, im September 1992 übernahm diese Rolle ein turbogeladener und serienmäßig mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe ausgestatteter Vierzylinder mit einer Leistung von 204 PS. Im gleichen Jahr bekam der Vectra A ein Facelift mit neu gestalteten Heckleuchten, ebenso wurde die Frontpartie überarbeitet und Opel-Blitz wanderte nun in den Kühlergrill. Das Antiblockiersystem (ABS) und die Servolenkung gehörten ab diesem Zeitpunkt zur Serienausstattung, die ab 1993 verfügbaren Airbags waren zunächst noch aufpreispflichtig und erst ab September 1994 Standard. Der größte Feind des Vectra A war die Rostanfälligkeit, die man seitens Opel leider nie wirklich in den Griff bekam. Sparte man hier vielleicht am falschen Ende ? Die Kundschaft hatte jedenfalls eine klare Meinung und kehrte den Rüsselsheimern den Rücken. Ein Einbruch von dem sich Opel nur äußerst langsam erholte und erst seit dem Verkauf der Marke von General Motors an den Stellantis-Konzern wieder auf soliden Beinen steht. 

Nur Matchbox produzierte den Vectra A, doch auch wenn damals eine vergleichweise hohe Stückzahl in die Spielwarengeschäfte kam und das Modell gut angenommen wurde, beendete Matchbox nach nur zwei Jahren die Fertigung bereits wieder, wodurch es bei der Erstfassung in rotmetallic und einer zweiten Variante in grün blieb. Auch ohne zu öffnende Teile oder einer Bodenplatte aus Metall war ich schon als Kind diesem Vectra sofort erlegen und kann mich noch gut daran erinnern, wie ich meinen Eltern damals auf die Nerven ging, mir endlich dieses Modell zu kaufen. Ein verheerendes Unwetter sorgte damals dafür, dass das Spielwarengeschäft zu weiten Teilen unter Wasser stand und auch die Modellautos noch an den Verkaufshaken hängend im Schlamm versanken. Die Folge waren stark reduzierte Preise und so kam ich endlich an meinen Opel. Die vielen Lackschäden und die Bemalung der Leuchten sind das Resultat meiner kindlichen Leidenschaft für das Modell, das sowohl auf dem Spielteppich als auch im Sandkasten zum Einsatz kam. Lang ist' s her und ich bedauere es zutiefst, das nur wenig später das Spielwarengeschäft unter den unwetterbedingten finanziellen Belastungen zusammenbrach und seine Türen für immer schloss. Mit viel Glück findet man ein bespieltes Exemplar dieses als Vauxhall und somit als Rechtslenker gestalteten Modells noch auf Flohmärkten, neuwertige Modelle sind heute in der Regel nicht mehr für unter 10 € zu bekommen. 

Geplante Restauration:
- Beseitigung der Korrosionsschäden
- neue Farbe: weiß
- Frontleuchten in silber
- vordere Blinker in silber
- Kühlergrill in schwarz
- Seitenspiegel in schwarz
- Türgriffe in schwarz
- Heckleuchten in rot
- hintere Kennzeichenplatte in schwarz (besteht aus Plastik)
- Reinigung der Scheiben

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):

chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, hintere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik, Federung, angedeutetes Opel-Logo an der Front in Wagenfarbe, "GSi 2000" als Gravur auf beiden Kennzeichenplatten, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus Metall in Wagenfarbe, geschlossenes Schiebedach aus Metall in Wagenfarbe, kleiner Heckspoiler aus Metall in Wagenfarbe, Innenspiegel, Interieur aus hellgrauem Plastik, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Opel Vectra / Vauxhall Cavalier
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:1989
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Helbing+Schorn, Hofgeismar
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---






 


Matchbox Ferrari 456 GT...Modelljahrgang 2005-2005 / Collection #1110

Der Sportwagenhersteller Ferrari präsentierte auf dem Pariser Autosalon 1992 mit dem 456 GT einen höchst interessanten 2+2 Sitzer und begann im Januar 1993 mit der Serienproduktion des zunächst nur mit einem Schaltgetriebe verfügbaren Sportcoupés. Um eine möglichst breite Zielgruppe als potentielle Käufer anzusprechen, konnte man zwischen einer "normalen" und einer "sportlichen" Abstimmung des Fahrwerks wählen. Der in der hinteren Stoßstange integrierte Spoiler, welcher elektronisch gesteuert werden konnte, veränderte seinen Winkel ab einer Fahrgeschwindigkeit von über 110 Stundenkilometern und kehrte ab 80 km/h wieder in seine Ausgangsposition zurück. Sicherlich eine nette, technische Spielerei seitens Ferrari, aber die Tatsache, dass der Wagen über 10 Jahre gebaut wurde, zeigt dass man den Nerv der Kundschaft durchaus traf. Im Herbst 1998 wurde das Coupé überarbeitet und trug nun die Bezeichnung 456M (M für Modificato), die Frontpartie war nun deutlich rundlicher gezeichnet und auch der Kühlergrill mit seinen integierten Nebelscheinwerfern angepasst worden. Die Motorleistung betrug jetzt 442 PS und war damit etwas höher als beim ursprünglichen Ferrari 456. Der Übergang zum Nachfolgemodell 612 Scaglietti bedeutete zugleich das Ende der Klappscheinwerfer bei Ferrari. 

In unserem Maßstab stellten Majorette, Kyosho und Matchbox den ersten Ferrari 456 her, die modifizierte Version gab es wiederum von Ixo, Hot Wheels und erneut Kyosho. Matchbox produzierte von 1994-2005 insgesamt 16 Varianten, welche gerade in den ersten Jahren höchst fragwürdige Fantasiebedruckungen bekamen, deren Sinn sich mir generell nicht erschließen will, ebenso bewies Matchbox bei der Auswahl der Felgen zunächst kein glückliches Händchen. Die letzten Fassungen, u. a. in sandfarben oder die Superfastvarianten in gelb und rot gefallen mir da schon deutlich besser, auch bei der Bedruckung der Leuchten sowie des Kühlergrills wurde seitens Matchbox nachgebessert. Die Verfügbarkeit dieses Ferrari 456 GT ist immer noch gut und man findet auch unterhalb der 5 €-Marke noch gut erhaltene bis neuwertige Exemplare dieses Matchboxmodells. Hier werde ich wohl auch selbst zugreifen, da mein Modell erste kleine Lackticker und eine unsachgemäße Bemalung an der hinteren Dachkante aufweist. 

Folgende Details sind vorhanden:

chromfarbene Felgen, getönte Fensterscheiben, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in weiß, mehrfarbiges Ferrari-Logo an der Front, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus Metall in Wagenfarbe, Interieur aus braunem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Metall (Teil der Karosserie)

Modell:Ferrari 456 GT
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:1994
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---