Matchbox Ferrari 456 GT...Modelljahrgang 2005-2005 / Collection #1110

Der Sportwagenhersteller Ferrari präsentierte auf dem Pariser Autosalon 1992 mit dem 456 GT einen höchst interessanten 2+2 Sitzer und begann im Januar 1993 mit der Serienproduktion des zunächst nur mit einem Schaltgetriebe verfügbaren Sportcoupés. Um eine möglichst breite Zielgruppe als potentielle Käufer anzusprechen, konnte man zwischen einer "normalen" und einer "sportlichen" Abstimmung des Fahrwerks wählen. Der in der hinteren Stoßstange integrierte Spoiler, welcher elektronisch gesteuert werden konnte, veränderte seinen Winkel ab einer Fahrgeschwindigkeit von über 110 Stundenkilometern und kehrte ab 80 km/h wieder in seine Ausgangsposition zurück. Sicherlich eine nette, technische Spielerei seitens Ferrari, aber die Tatsache, dass der Wagen über 10 Jahre gebaut wurde, zeigt dass man den Nerv der Kundschaft durchaus traf. Im Herbst 1998 wurde das Coupé überarbeitet und trug nun die Bezeichnung 456M (M für Modificato), die Frontpartie war nun deutlich rundlicher gezeichnet und auch der Kühlergrill mit seinen integierten Nebelscheinwerfern angepasst worden. Die Motorleistung betrug jetzt 442 PS und war damit etwas höher als beim ursprünglichen Ferrari 456. Der Übergang zum Nachfolgemodell 612 Scaglietti bedeutete zugleich das Ende der Klappscheinwerfer bei Ferrari. 

In unserem Maßstab stellten Majorette, Kyosho und Matchbox den ersten Ferrari 456 her, die modifizierte Version gab es wiederum von Ixo, Hot Wheels und erneut Kyosho. Matchbox produzierte von 1994-2005 insgesamt 16 Varianten, welche gerade in den ersten Jahren höchst fragwürdige Fantasiebedruckungen bekamen, deren Sinn sich mir generell nicht erschließen will, ebenso bewies Matchbox bei der Auswahl der Felgen zunächst kein glückliches Händchen. Die letzten Fassungen, u. a. in sandfarben oder die Superfastvarianten in gelb und rot gefallen mir da schon deutlich besser, auch bei der Bedruckung der Leuchten sowie des Kühlergrills wurde seitens Matchbox nachgebessert. Die Verfügbarkeit dieses Ferrari 456 GT ist immer noch gut und man findet auch unterhalb der 5 €-Marke noch gut erhaltene bis neuwertige Exemplare dieses Matchboxmodells. Hier werde ich wohl auch selbst zugreifen, da mein Modell erste kleine Lackticker und eine unsachgemäße Bemalung an der hinteren Dachkante aufweist. 

Folgende Details sind vorhanden:

chromfarbene Felgen, getönte Fensterscheiben, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in weiß, mehrfarbiges Ferrari-Logo an der Front, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus Metall in Wagenfarbe, Interieur aus braunem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Metall (Teil der Karosserie)

Modell:Ferrari 456 GT
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:1994
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---





Matchbox '15 Range Rover Evoque...Modelljahrgang 2016-2016 / Collection #908

Es kommt recht häufig vor, dass gleich mehrere Modellautohersteller sich für den Nachbau eines Fahrzeugs im Miniaturformat entscheiden und so stieg auch Matchbox in den Kampf um die Gunst der Sammler ein. Das Ergebnis konnte man erstmals 2016 betrachten, als die erste Variante in orange metallic erschien und man war clever genug angesichts der starken Konkurrenz gleich die beste Felge zu verwenden, die Matchbox derzeit nutzt. Das heutige Fotomodell war die zweite Fassung und Teil der "Land Rover Series", die es nur 2016 gab. Die fotorealistische Bedruckung der Leuchten inklusive Nebelscheinwerfer und Positionsleuchten verdient höchste Anerkennung, genauso wie die silber bedruckte hintere Kennzeichenplatte, auf welcher die Modellbezeichnung in weiß aufgetragen wurde. Dennoch gibt einige Punkte zu kritisieren. So besteht die komplette Dachkonstruktion vollständig aus Plastik, was zwar die Produktionskosten für Matchbox drückt, dem Modell aber damit auch viel an Wertigkeit nimmt, in robustem Spieleinsatz sind hier gravierende Beschädigungen vorprogrammiert. Auch die Tatsache, dass das Plastik so stark getönt ist, dass es den Blick auf das Interieur nur mit Hilfe einer Taschenlampe erlaubt, stört mich. Front- und Heckschürze, Lufteinlässe, Seitenschweller, Kotflügel und Chassis...all dies besteht ebenfalls aus billigem Plastik. Gegen Welly sowie die beiden Nischenhersteller Double Horses und Top Mark mag das noch reichen, doch bereits gegen RMZ tut sich Matchbox hier schwer und gegen Majorette hat man nicht den Hauch einer Chance. Da gefällt mir die offene Version aus der Moving Parts-Serie schon deutlich besser, aber die zu öffnenden Türen lässt sich Matchbox auch gut bezahlen. So kann es bei meiner Bewertung im Vergleich der Range Rover Evoque-Modelle nur einen Sieger geben und das ist Majorette...dahinter kommt erstmal lange nichts. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:

getönte Felgen, schwarz getönte Fensterscheiben (Teil der Dachkonstruktion), hintere Kennzeichenplatte in silber, fotorealistische Bedruckung der Front- und Heckleuchten, fotorealistische Bedruckung der Nebelscheinwerfer, fotorealistische Bedruckung der Blinker, Dachkonstruktion inklusive A-, B- und C-Säule aus schwarz getöntem Plastik, fotorealistische Bedruckung der Positionsleuchten, Land Rover-Logo an Front und Heck in schwarz/weiß, Range Rover-Schriftzug an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Modellbezeichnung auf der hinteren Kennzeichenplatte in weiß, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lüftungsgitter auf der Motorhaube aus schwarzem Plastik, obere Lufteinlässe an der Front aus schwarzem Plastik, untere Lufteinlässe an der Front aus grauem Plastik, Dachantenne, Panoramadach aus schwarz getöntem Plastik, Dachspoiler aus schwarz getöntem Plastik, Scheibenwischer, Kühlergrill in schwarz/silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze aus grauem Plastik, Seitenschweller aus schwarzem Plastik, Kotflügel aus schwarzem Plastik, angedeutete Auspuffrohre aus grauem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:'15 Range Rover Evoque
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (grau)
Räder:Plastik
Made in:Thailand
Produktionsjahr:2015
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---




Matchbox '06 Lexus GS 430...Modelljahrgang 2009-2009 / Collection #1079

Lexus-Modelle waren für Matchbox über einen sehr langen Zeitraum bedauerlicherweise kein Thema, dies änderte sich im Jahr 2007 als der GS 430 plötzlich im Sortiment erschien und war für mich eine äußerst positive Überraschung. Die herrliche Vielspeichenfelge passt hervorragend zu diesem edlen Japaner und ebenso kann man Matchbox zu Auswahl der Farbvarianten (gold, grün, silber, schwarz, dunkelblau, rot, weiß, orange und hellblau) nur gratulieren. Bei der Produktion feuerte man dabei aus allen Rohren, denn 2010 wurde das Modell bereits wieder eingestellt, was für den üblichen Lebenszyklus eines Matchboxprodukts schon ungewöhnlich kurz ist. Die fotorealistische Bedruckung der Leuchten, das Schiebedach aus durchsichtigem Plastik sowie der in silber eingerahmte und geschwärzte Kühlergrill war sämtlichen Varianten vergönnt. Die Superfastvariante wurde zusätzlich noch mit detaillierten silbernen Kühlergrillstreben, bedruckten Nebelscheinwerfer und einer silbernen Umrandung der Seitenscheiben aufgewertet. Mir gefällt das Modell so gut, dass neben meinem weißen Exemplar auch die übrigen Farben auf meiner Einkaufsliste stehen.

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:

chromfarbene Felgen, leicht getönte Fensterscheiben, rot umrandetes kalifornisches Kennzeichen, fotorealistisch bedruckte Front- und Heckleuchten, Blinker in orange, Logo an Front und Heck in silber, Lexus-Schriftzug auf der hinteren Kennzeichenplatte in rot, Lexus-Schriftzug am Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus Metall in Wagenfarbe, Schiebedach aus leicht getöntem Plastik, kleiner Heckspoiler aus Metall in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer, in silber eingefasster Kühlergrill in schwarz, Interieur aus braunem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:'06 Lexus GS 430
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:Thailand
Produktionsjahr:2006
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---






Matchbox Mercedes-Benz 450 SEL (W116)...Modelljahrgang 1979-1980 / Collection #1059

Im heutigen Beitrag zeige ich mit dem Mercedes-Benz 450 SEL (Typbezeichnung W116) einen alten und in meinem Fall sehr stark bespielten Klassiker von Matchbox, den es nach der Erstfassung in blau metallc noch in fünf weiteren Varianten gab, die sich aus einem beigen und gelbem Taximodell, zwei Polizeifahrzeugen und einer Ambulance-Version zusammensetzten. Die vorderen Seitentüren lassen sich öffnen, eine ganz leichte Federung ist vorhanden und am Heck befindet sich ein Anhängerkupplung, die mit dem Interieur ein gemeinsames Bauteil bildet. Auch der bei meinem Einkauf bereits schlechte Zustand hat mich nicht abgeschreckt und habe es daher zu ersten eigenen Restaurationsversuchen genutzt. Aufgrund des korossionsbedingten schlechten Zustands des Modell, wo bereits ein Teil des Kühlergrills fehlt, ist hier keine umfassende Restauration, sondern stattdessen ein Neukauf vorgesehen, denn die blaue Variante gibt es im Onlinehandel noch für unter 10 € und das ist es definitiv wert, das heute gezeigte Exemplar wird dann in mein Ersatzteillager übergehen. Die Neuauflage des Mercedes-Benz 450 SEL, die Matchbox seit 2022 im Programm führt,  ist ebenfalls nett und wird später hier auch gezeigt werden, doch die Bodenplatte aus Metall gibt es nicht mehr, weshalb das heute gezeigte ältere Modell für mich einen höheren Stellenwert hat. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden.

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):

chromfarbene Felgen, gelb getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus unlackiertem Metall, vordere Kennzeichenplatte aus unlackiertem Metall (Teil des Chassis), "KAB 41T" als Gravur auf beiden Kennzeichenplatten, Frontleuchten aus unlackiertem Metall, zu öffnende Türen, Anhängerkupplung, Federung, Mercedes Benz-Logo als Gravur am Heck, Modellbezeichnung als Gravur am Heck, Türgriffe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter, Lufteinlässe aus unlackiertem Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus unlackiertem Metall, Interieur aus beigem Plastik, Stoßstangen aus unlackiertem Metall, Front- und Heckschürze aus unlackiertem Metall, Auspuffrohre aus unlackiertem Metall

Modell:Mercedes-Benz 450 SEL
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Metall (chrom)
Räder:Plastik
Made in:England
Produktionsjahr:1979
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Türen
In Sammlung seit:2011



 

Matchbox Ford Cortina Mk. 4...Modelljahrgang 1984-1984 / Collection #1095

Der Ford Cortina wurde ab 1962 in Großbritannien gebaut und besaß somit eine bereits längere Tradition, parallel lief dazu in Deutschland der Ford Taunus vom Band. 1976 änderte sich die Modellpolitik von Ford dahingehend, dass der Name Cortina zwar weiterhin genutzt wurde, doch ansonsten wurde die eigenständige, englische Form zugunsten des deutschen Modells aufgegeben. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Ford Cortina Mk. IV nichts anderes war, als ein umgelabelter Ford Taunus, produziert wurde der neue Cortina aber weiterhin im englischen Dagenham. Dabei wurden mehrere Bauteile aus dem Vorgängermodell übernommen, wie beispielsweise das erst 1974 erneuerte Armaturenbrett. Optisch fiel der '76er Cortina vor allem durch die neuen Frontscheinwerfer auf, welche nun eine eckige statt wie bislang runde Form aufwiesen, auch die Heckpartie wirkte nochmals kantiger. Ford produzierte den Cortina sowohl als zwei- bzw. viertürige Limousine als auch als entsprechenden Kombi, bei den Motoren konnten die Kunden aus insgesamt 10 Varianten wie dem beispielhaft aufgeführten 1,3-Liter Vierzylinder mit 57 PS und einem manuellen 4-Gang Schaltgetriebe wählen. Als großes Problem für den Cortina Mk. IV erwies sich der mangelhafte Rostschutz, weshalb trotz der Beliebtheit des Fahrzeugs nur wenige Exemplare bis heute überlebt haben. Die 1979 überarbeitete Version des Taunus/Cortina wurde als Mk. V bekannt und erhielt u. a. neu gestaltete Heckleuchten und Blinker. Außerdem wurde beispielsweise die Leistung des 2,3-Liter-V6-Motors von 109 auf 119 PS geringfügig gesteigert. Ford ging zudem das Thema Korrosionsschutz an, das Ergebnis war dabei besser als beim Mk. IV, doch das grundsätzliche Problem konnte nicht behoben werden. Die Vorstellung des Sierra 1982 bedeutete das Ende der unterschiedlichen Modellnamen, denn sowohl in Großbritannien als auch in Kontinentaleuropa wurde nur noch der Name Sierra genutzt. 

Die 4. Generation des Ford Cortina produzierte Matchbox als Rechtslenker, womit es sich eindeutig um die englische Form handelt, zudem erhielt das Modell eine entsprechende Markung auf der Bodenplatte, die aus unlackiertem Metall besteht. Die ersten Varianten aus den Jahren 1979-1982 besaßen noch zu öffnende Türen, ein sehr schönes Details welches den letzten beiden 1984 produzierten Varianten aus Kostengründen verwehrt blieb. Wenn man heute nach einem Cortina von Matchbox Ausschau hält, lohnt es sich also in dem immer noch reichhaltigen Angebot gezielt nach den älteren Varianten zu suchen. Eine Lackierung der Leuchten und Blinker gab es generell ebenso wenig wie eine Federung. 

Geplante Restauration:

- Beseitigung der Korrosionsschäden
- neue Farbe: weiß
- Frontleuchten in silber
- Heckleuchten in rot
- Stoßstangen und Chassis in silber
- Türgriffe in schwarz
- Kühlergrill in schwarz
- Ford-Logo im Kühlergrill in blau
- Ford-Logo am Heck in blau
- Reinigung der Scheiben

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus unlackiertem Metall, vordere Kennzeichenplatte aus unlackiertem Metall, "RSH 88T" als Gravur auf beiden Kennzeichenplatten, Frontleuchten aus unlackiertem Metall, vordere Blinker aus unlackiertem Metall, Ford-Logo als Gravur an Front und Heck, Modellbezeichnung als Gravur am Heck, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter, Lufteinlässe aus unlackiertem Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus unlackiertem Metall, Interieur aus cremefarbenem Plastik, Stoßstangen aus unlackiertem Metall, Front- und Heckschürze aus unlackiertem Metall, seitliche Zierleisten in schwarz

Modell:Ford Cortina
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Plastik (chrom)
Räder:Plastik
Made in:England
Produktionsjahr:1979
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---





Matchbox Aston Martin DBS Volante...Modelljahrgang 2011-2011 / Collection #1122

Da Modellautohersteller aus Kostengründen oft dazu neigen, bei einer roten oder silbernen Lackierung die Bedruckung der Front- bzw. Heckleuchten einzusparen, bin ich froh heute einmal ein Modell zeigen zu können, wo dies nicht zutrifft, denn Matchbox gönnte seinem Nachbau des Aston Martin DBS Volante dieses für mich so wichtige Detail. Ein Innenspiegel, sowie ein schön herausgearbeitetes Interieur aus schwarzem Plastik und die Vielspeichenfelge runden das Ganze ab. Kurz gesagt, Matchbox hat bei diesem Modell eine Menge richtig gemacht, speziell wenn man berücksichtigt, dass in der Regel weniger als 2 € für den Einkauf im Einzelhandel zu bezahlen waren. Kleiner Wehrmutstropfen sind die Seitenspiegel, welche hier Teil der Frontscheibe sind und somit eine hohe Abbruchgefahr besteht. Alle Farbvarianten (dunkelgrün, rot, silber, dunkelblau, schwarz, champagner und weiß) erhielten eine identische Detaillierung was bemerkenswert ist, da zum Produktionsende eines Modells gerne der Rotstift angesetzt wird und während das Coupé auch noch von anderen Herstellern gefertigt wurde, blieb Matchbox beim Cabrio bis heute konkurrenzlos.

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, leicht getönte Frontscheibe, hintere Kennzeichenplatte in silber, fotorealistische Bedruckung der Frontleuchten, Heckleuchten in silber, Aston Martin-Logo an der Front in schwarz/weiß, Aston Martin-Logo am Heck in schwarz/silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Modellbezeichnung auf der hinteren Kennzeichenplatte in schwarz, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel aus durchsichtigem Plastik, Lufteinlässe auf der Motorhaube in Wagenfarbe, Lufteinlässe an der Front aus schwarzem Plastik, Frontspoilerlippe aus schwarzem Plastik, kleiner Heckspoiler aus Metall in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus leicht getöntem Plastik (Teil der Frontscheibe), Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Zierleiste am Heck in silber, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Aston Martin DBS Volante
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:Thailand
Produktionsjahr:2011
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012



Matchbox Mercury Sable Wagon Mk. 1...Modelljahrgang 1988-1989 / Collection #1141

Mit einem für die damalige Zeit geradezu futuristischen Design stellte die zu Ford gehörende und 2011 aufgelöste Marke Mercury Ende 1985 den Mercury Sable vor, der das Modell Marquis beerbte. Durch seine aerodynamisch Form überzeugte der als Stufenhecklimousine und Kombi gebaute Sable mit einem -Wert von 0,28 und wurde anfangs mit einem 90 PS starken Vierzylinder mit Dreigangautomatik verkauft, alternativ stand ein 3,0-V6-Motor zur Verfügung, welcher sich erheblich besser verkaufte und 1987 zur Einstellung des kleineren Motors führte. Als Ersatz fungierte ab 1988 ein 141 PS starker 3,8-Liter-Essex-V6 von Ford. Dieser hatte jedoch seine Tücken und es gab häufig technische Probleme an der Kühlung und den Zylinderkopfdichtungen. Als die Verkäufe des Sable auf unter 90.000 Exemplare zurückgingen, nahm Mercury die erste Generation vom Markt und präsentierte im Herbst 1991 die zweite, die bis 1995 im Programm blieb. Generell ist festzuhalten, dass sich alle Mercury Sable-Generationen nur für wenige Jahre halten konnten.  

Ein ähnliches Schicksal traf das Kombimodell von Matchbox, dass in weiß lediglich zwei Jahre im Sortiment war und 1998 nochmals in grün mit einer seitlichen Bedruckung im Holzdesign ein kurzzeitiges Comeback feierte. Ich finde diesen US-Amerikaner trotzdem schön und habe, wie sich unschwer erkennen lässt, intensiv damit gespielt. Um ein entsprechendes Ersatzmodell habe ich mich bereits bemüht und auch ein theoretisch weiterer Nachkauf wäre angesichts der immer noch großen Verfügbarkeit machbar, denn Matchbox überschüttete den Handel damals damit. In schwarz oder dunkelblau würde mir dieser Mercury mit seiner Bodenplatte aus Metall und den dunkelgrau lackierten Seitenschweller (ebenfalls Metall) gut gefallen, aber auch rot, silber und dunkelgrau hätten mein Wohlwollen. Daher werde ich bei meinen Flohmarktbesuchen weiterhin ein wachsames Auge haben, um günstig ein oder mehrere Exemplare einzukaufen, denn die bemalten Frontleuchten bei meinem Modell erschweren natürlich die Restauration. Die Heckklappe ist hier wohl der größte Knackpunkt, denn sie lässt sich zwar öffnen, besteht jedoch vollständig aus Plastik, was die Abbruchgefahr deutlich erhöht. 

Geplante Restauration:
- mal schauen

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, leicht gelb getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus dunkelgrauem Metall, Frontleuchten aus leicht gelb getöntem Plastik (Teil der Scheiben), vordere Blinker aus leicht gelb getöntem Plastik, Heckscheibenheizung, Federung, zu öffnende Heckklappe, Zweifarben-Lackierung in weiß/dunkelgrau, angedeutetes Mercury-Logo an der Front aus Plastik in silber, angedeutetes Mercury-Logo am Heck als Gravur, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus dunkelgrauem Metall (Teil des Chassis), Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in silber, Interieur aus grauem Plastik, Stoßstangen aus dunkelgrauem Metall, Front- und Heckschürze aus dunkelgrauem Metall, Seitenschweller aus dunkelgrauem Metall, Auspuffrohr aus dunkelgrauem Metall (Teil des Chassis)

Modell:Mercury Sable Wagon 
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik (modifiziert)
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Metall (dunkelgrau)
Räder:Plastik
Made in:Macau
Produktionsjahr:1987
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Heckklappe
In Sammlung seit:---




Matchbox Mercedes-Benz S500 (W 220)...Modelljahrgang 2002-2002 / Collection #1058

Viele Modellautohersteller haben ein nicht gerade glückliches Händchen bei der Felgenauswahl für das eigenen Programm, ich denke da vor allem an Siku und Welly, doch die Y-Felge von Matchbox zählt meiner bescheidenen Ansicht nach neben der Vielspeichenfelge zu den schönsten, die es in unsem Maßstab gibt. Beide wurde an dieser S-Klasse von Mercedes-Benz montiert. Oft sind besitzt die Erstfassung eines Modells die beste Detaillierung, anders jedoch hier, wo vor allem die letzten Farbvarianten in weiß, dunkelblau und dunkelgrau mit ihren riffelartig bedruckten Heckleuchten überzeugen, wer eine solche unterhalb der 10 €-Marke findet, sollte unbedingt zugreifen. Mein Exemplar aus der Rubrik "Stars of Germany" in dunkelrot metallic gibt es vergleichsweise häufig und deutlich günstiger, muss aber ohne jegliche Bedruckung der Leuchten auskommen, so dass hier ein früherer Besitzer selbst Hand angelegt und diese neben den Innenflächen der Seitenspiegel händisch lackiert hat, was zwar alles andere als perfekt gelungen ist und dennoch gefällt es mir so deutlich besser als im Originalzustand. Auch sonst gab es seitens Matchbox hier leider nur sehr wenige Details. 15 Varianten stellte Matchbox zwischen 1999 und 2008 her, andere Hersteller dieser S-Klasse in unserem Maßstab sind Welly, Siku, Tarmac und Maisto.

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden (auf den Originalzustand bezogen):
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Federung, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Schiebedach aus durchsichtigem Plastik, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus hellgrauem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Mercedes-Benz S500
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt (modifiziert) 
Heckleuchten:unbedruckt (modifiziert)
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:1999
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011