Kyosho Alfa Romeo 147 GTA...Modelljahrgang ?-? / Collection #999

Der Alfa Romeo 147 konnte erstmals auf dem Turiner Autosalon betrachtet werden und kam im November 2000 zunächst ausschließlich als Dreitürer auf den Markt, den Fünftürer folgte wenige Monate später im Frühling 2001. Aufgebaut war der 4,22 lange Kompaktwagen auf einer modifizierten Plattform des drei Jahre zuvor eingeführten Alfa 156, von dem auch viele Teile des Fahrwerks übernommen wurden. Die Kunden konnten aus insgesamt 11 Motorvarianten wählen, was im Vergleich zu der Konkurrenz eine eher geringe Zahl ist. Die Version 3.2 GTA V6 24V stach dabei mit ihren 6 Zylindern, einem Drehmoment von 300 Nm und einer Leistung von 250 PS gegenüber den anderen deutlich heraus. In seiner insgesamt 10 jährigen Produktionszeit durchlief der 147 zwei Facelifts. Von dem mehrfach ausgezeichneten Alfa Romeo 147 wurden insgesamt in Deutschland 56.089 Exemplare zugelassen.

Der Alfa 147 und der im gestrigen Beitrag vorgestellte Mercedes-Benz S204 verbindet im Bereich der Modellautos die Tatsache, dass sich in unserem Maßstab lediglich ein einziger Hersteller fand, der das Fahrzeuge im Kleinformat nachbaute. Kyosho stellte das Modell dabei in bewährter Tradition in mehreren Farbvarianten (rot, silber, hellblau, schwarz und weiß) und mit eingesetzten Front- und Heckleuchten aus Plastik her. Die Lufteinlässe wurden geschwärzt, sowie die Positionsleuchten in rot lackiert und auch eine Dachantenne ist zu finden. Um die Variantensammler noch zusätzlich zu reizen, entschied man sich bei Kyosho zwei unterschiedliche Jahrgänge des Alfa 147 zu produzieren und zwar die Erstfassung aus dem Jahr 2000 sowie eine Facelift-Variante. So fielen auch die Detaillierungen unterschiedlich aus. Bei meinem Modell handelt sich um die neuere Version, bei dieser entfiel der schwarze Zierstreifen an der Front und auch die seitlichen Blinker blieben nun unbedruckt. Beim lösen des Modells aus der Verpackung hat sich ein höchst unschöner Riss gebildet, wodurch ein Teil der Bodenplatte nun absteht und sich auch nicht ohne weiteres in die ursprüngliche Position zurückbringen lässt. Aufgrund der Tatsache, dass man diesen Alfa im Onlinehandel nur noch zu horrenden Preisen bekommt, habe ich mich gegen ein theoretischen Neukauf entschieden. Vielleicht findet sich ein Restaurateur dafür...ich hoffe es. 

Geplante Restauration:
- Instandsetzung der Bodenplatte

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus rotem Plastik, Umrandung der Front-, Heck- und Seitenscheiben in schwarz, B-Säule in schwarz, Positionsleuchten in rot, mehrfarbiges Alfa-Romeo-Logo an Front und Heck, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in schwarz, Dachantenne, Dachspoiler aus Plastik in Wagenfarbe, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill aus schwarzem Plastik mit Streben in Chromoptik, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus silbernem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Alfa Romeo 147 GTA
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Ebay
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012



Dickie Mercedes-Benz C-Class (S204)...Modelljahrgang ?-? / Collection #799

Mit dem Derivat zur damaligen C-Klasse brachten die Stuttgarter im Dezember 2007 einen neuen Kombi auf den Markt, der ebenso wie die Limousine ein optimiertes Sprachbedienungssystem, einen größeren Bildschirm und ein Pre-Safe-System erhielt, mit dem bei einem drohenden Unfall die Gurte gestrafft und die Kopfstützen in die richtige Position gebracht wurden. Generell legte Mercedes-Benz viel Wert auf ein hohes Sicherheitsniveau, um auch weiterhin den hohen Anforderungen der Kundschaft gerecht zu werden. So war der Kombi mit insgesamt neun Airbags bestückt, seitliche Airbags für die Passiere auf der hinteren Sitzreihe musten allerdings extra bezahlt werden. Beim NCAP-Crashtest erhielt der Wagen, der zudem mit einem adaptiven Fernlicht sowie einem Totwinkel- und Spurhalteassistant ausgestattet war, die Höchstnote von 5 Sternen. Gegenüber dem Vorgänger wuchs die neue C-Klasse als viertürige Stufenhecklimousine um 55 Millimeter, so dass deren Gesamtlänge nun 4,58m betrug. Die angebotene Motorenpalette war sehr umfangreich, startete mit einem 120 PS starken Diesel und reichte bis zu 507 PS in der Variante C63 AMG. Diese erreichte mit seinen 8 Zylindern und 6.208 cm³ Hubraum eine Geschwindigkeite von bis zu 280 Stundenkilometern, noch ein kleines bisschen mehr Power gab es in der Black Series Version mit bis zu 517 PS, die es allerdings nur beim Coupé gab. Aufgrund seines Kofferraumvolumens von 485 bis 1.500 Litern erfreute sich der Mercedes-Benz speziell bei Firmenfahren und zahlungskräftigen Familien großer Beliebtheit und hat davon auch rund 10 Jahre nach seinem Produktionsende nichts eingebüßt, weshalb er auch heute noch gerne als Gebrauchtwagen gekauft wird. 

Das außer Dickie diesen Mercedes-Benz bis heute niemand nachbaute, verstehe ich aufgrund der hohen Beliebtheit des Originalfahrzeugs nicht und hoffe daher, dass sich beispielsweise Majorette dieses Fahrzeugs noch annimmt. Bis auf die eher lieblos ausgewählten und billig wirkenden Felgen ist das Modell von Dickie prima gelungen, besitzt bedruckte Front- und Heckleuchten sowie vorne und hinten einen in silber gehaltenen Mercedes-Stern. Zudem finden sich schwarz umrandete Front- und Heckscheiben, geschwärzte Scheibenwischer, ein Innenspiegel sowie eine verschraubte Bodenplatte, was eine mögliche Restaurierung merklich erleichert, da nichts aufgebohrt werden muss. Weitere Farbvarianten erschienen in rot und dunkelblau, die als zusätzlich Details auch noch einen geschwärzten Kühlergrill und ebenfalls geschwärzte Lufteinlässe erhielten, die seitlichen Blinker verblieben in allen drei Farben unbedruckt. Heute zählt dieser wunderschöne Kombi zu den absoluten Raritäten im Low-Budget-Bereich und wer ihn besitzt, kann sich glücklich schätzen, zumal er nur geringer Stückzahl produziert wurde und nur temporär im Einzelhandel wie beispielsweise der Buchhandels-Kette Thalia zu kaufen war. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in orange, Umrandung der Front- und Heckscheibe in schwarz, Mercedes-Benz-Logo an Front und Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe und Dachreling in Wagenfarbe, geschlossenes Schiebedach, kleiner Dachspoiler aus Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Frontschürze aus schwarzem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:;Mercedes-Benz C-Class (S 204)
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:2010
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---



Schuco Volkswagen T2...Modelljahrgang ?-? / Collection #1273

Den T2 von Volkswagen habe ich im Dezember des vergangenen Jahres erstmals hier im Blog als Minatur von Greenlight in schwarzer Lackierung gezeigt, heute folgt das Gegenstück von Schuco, welches gut ersichtlich seine besten Tage leider bereits hinter sich hat und daher eine Restauration erhalten soll. Schuco wandte bei diesem Modell den Maßstab 1:66 an und fertigte sowohl die Karosserie als auch die Bodenplatte, welche am Heck sich bis zu den hinteren Leuchten und der Kennzeichenplatte empor zieht, vollständig aus Metall. Das waren noch die guten alten Zeiten, also solche Modellautos in Deutschland produziert und eine entsprechende Wertigkeit besaßen. Ein solches Schuco-Modell in gutem Zustand ist bei Sammlern weiterhin sehr gefragt und erzielt entsprechende Preise, dabei gibt es mittlerweile massenhaft Konkurrenz für Schuco bei diesem VW, doch diese Formschönheit zieht bis heute an. Ich bin gespannt, was aus dem reichlich bespielten T2 noch herauszuholen ist, die Restaurationsliste ist auf jeden Fall umfangreich. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Geplante Restauration:
- neue zweifarbige Lackierung in grün/weiß
- Frontleuchten in silber
- Stoßstangen in silber
- Heckleuchten in rot
- Blinker in orange
- VW-Logo an der Front in silber
- Kennzeichenplatten in weiß
- Türgriffe und hinteres Schloss in silber
- Lufteinlässe an der Front und den Seiten in schwarz
- neue Achsen und Räder
- Instandsetzung der Schiebetür
- Reinigung der Scheiben

Folgende Details sind vorhanden:
schwarze Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall, "N-DY 386" auf beiden Kennzeichenplatten als Gravur, Frontleuchten aus unlackiertem Metall (in weiß modifiziert), Heckleuchten aus unlackiertem Metall (in rot modifiziert), zu öffnende Schiebetür, VW-Logo an der Front, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lufteinlässe an der Front und den Seiten, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus unlackiertem Metall, Auspuffrohre aus unlackiertem Metall (Teil des Chassis)

Modell:Volkswagen Bus T2
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:modifiziert
Heckleuchten:modifziert
Bodenplatte:Metall (chrom)
Räder:Plastik
Made in:Germany
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Schiebetür
In Sammlung seit:---


Malibu Ford Focus CC Mk. II...Modelljahrgang ?-? / Collection #879

Rund 2,5 Jahre nachdem Ford die zweite Generation des Focus eingeführt hatte, wurde im März 2007 eine offene Version vorgestellt, welche auf den Namen Focus CC getauft wurde. Das neue Cabriolet (CC steht für Coupé-Cabriolet) war mit einem klappbaren Stahldach ausgestattet, dass sich in 29 Sekunden öffnen und schließen ließ. Angetrieben wurde der in Turin bei Pininfarina montierte Ford von eihem 101 PS starken 1,6-Liter-Ottomotor, zusätzlich standen noch ein 145 PS starken Benziner und ein 2,0-Liter-Dieselmotor mit einer Leistung von 136 PS zur Auswahl. Im Jahr 2008 erhielt der Focus CC eine Überarbeitung, dabei fiel u. a. der zentrale Lufteinlass unter dem Kühlergrill nun deutlich größer aus und umfasste nach dem Facelift auch die vordere Kennzeichenplatte, ebenso war jetzt auch eine Chrom-Zierleiste am Kühlergrill vorhanden. Im Sommer 2010 beendete Ford die Produktion des Focus CC.

Diese eher weniger bekannte Version des Focus stellten als Modellauto nach meinem Wissen nur Malibu und HighSpeed her, unter letztgenanntem Label wurden für einige Jahre auch Schuco-Modelle verkauft, doch als offizielles Schuco-Produkt ist mir dieser Ford Focus CC nicht bekannt. Die Detaillierung ist sehr schön geworden, so wurden die eingesetzten Front- und Heckleuchten aus durchsichtigem bzw. roten Plastik hergestellt und nicht wie heute so häufig geschehen lediglich aufgedruckt. Die Frontscheibe bekam neben einer Lackierung des Rahmes in Wagenfarbe, noch eine zusätzliche Umrandung in schwarz und trägt die Dachantenne, wie es auch beim Originalfahrzeug der Fall war. Kühlergrill und Lufteinlässe bestehen aus Plastik und wurden teilweise in silber eingefasst, vermutlich bilden diese Teile mit der Bodenplatte oder dem Interieur ein gemeinsames Bauteil. Abgerundet werden die Details noch mit einer leicht profilierten Gummibereifung, einer 3. Bremsleuchte und Frontscheibenreinigungdüsen, welche in schwarz aufgedruckt wurden. Als Spielzeug ist dieses herrliche und äußerst seltene Modell auf keinen Fall geeignet, denn die Frontscheibe aus Plastik birgt die Gefahr des abbrechens, aber in die erste Reihe einer Sammlervitrine gehört dieser Focus CC auf jeden Fall. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Frontscheibe, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus rotem Plastik, 3. Bremsleuchte in rot, Nebelscheinwerfer aus schwarzem Plastik, seitliche Blinker in weiß, Rahmen der Frontscheibe in Wagenfarbe, Umrandung der Frontscheibe in schwarz, Zierleiste am Heck in silber, Frontscheibenreinigungsdüsen in schwarz, Ford-Logo an Front und Heck in blau/silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, in silber eingefasster mittlerer Lufteinlass aus schwarzem Plastik, seitliche Lufteinlässe aus schwarzem Plastik, Dachantenne, Scheibenwischer in schwarz, in silber eingefasster Kühlergrill aus schwarzem Plastik, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell: Ford Focus CC
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Ebay
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


Schuco Audi A4 Cabriolet...Modelljahrgang ?-? / Collection #1261

Heute zeige ich das nächste Modell von Schuco aus meiner Sammlung, welches ich mir damals bei der Drogeriekette Müller gekauft habe und auch dieser Audi entspricht dem damaligen Qualitätsstandard von Schuco mit einer exzellenten Bedruckung, aber auch Rädern sowie einer Bodenplatte aus Plastik. In diesem Blog taucht der offene A4 nicht das erste Mal auf, wurde er doch vor gut einem Jahr als Nachbildung von Welly gezeigt. Schuco gönnte seinem Modell zwar keine Federung, dafür aber eine Lackierung in dunkelblau metallic, die dem Ingolstädter bestens steht. Fotorealistisch bedruckte Frontleuchten sowie eine silberne Umrandung der Frontscheibe und der Zierleiste um das Verdeck zählen ebenso zu den Details wie eine 3. Bremsleuchte, ein Fürther-Kennzeichen an Front und Heck, eine Frontleuchtenreinigungsanlage und eine Abschleppöse nahe der vorderen Lufteinlässe aus schwarzem Plastik. Weitere Farbenvarianten sind mir nicht bekannt, doch Norev (in extrem geringer Stückzahl) und Welly produzierten das Cabrio im Miniaturformat ebenfalls. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Frontscheibe, nachgeahmtes deutsches Kennzeichen "FÜ-HS 1986"-Aufdruck auf beiden Kennzeichenplatten, fotorealistisch bedruckte Frontleuchten, Heckleuchten in rot/silber, 3. Bremsleuchte in rot, seitliche Blinker in weiß, Umrandung der Frontscheibe in schwarz/silber, Zierstreifen um das Verdeck in silber, Abschleppöse an der Front, Frontleuchtenreinigungsdüsen, Sonnenblenden aus schwarzem Plastik, Innenfläche des Innenspiegels in silber Audi-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe aus schwarzem Plastik, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz mit Umrandung in silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Auspuffrohre aus silbernem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Audi A4 Cabrio
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


Darda Mercedes-Benz 500 SEC (C 126)...Modelljahrgang ?-? / Collection #793

Knapp zwei Jahre nachdem die Limousine der Baureihe 126 in Produktion gegangen war, folgte im Oktober 1981 das dazugehörige Coupe, welches die intene Bezeichnung C 126 erhielt. Von der Limousine wurde die Bodengruppe übernommen, jedoch um 85 Millimeter gekürzt, der Radstand verlängerte sich im Vergleich zum Vorgängermodell um 30 Millimeter und um die fehlende B-Säule zu kompensieren, stattete Mercedes das Coupe mit besonders festen und eingeschweißten Rohren in der A-Säule aus. Die Nebelscheinwerfer befanden sich bei der Limousine direkt neben den Frontleuchten, wanderten beim von 1981 bis Ende 1991 gebauten Coupe ein Stück nach unten und waren nun in die Stoßstange integriert, ein Merkmal wodurch sie die beiden Karosserievariante neben der fehlenden B-Säule gut unterscheiden ließen. Das Coupe bot bis zu vier Personen Platz und war aufgrund der besseren Ausstattung teurer als die Limousine. Die Motorvariante 500 SEC wurde von 1981-1991 in zwei Serien produziert, welche beide über einen 8-Zylinder mit einem Hubraum von 4973 cm³ verfügten und während die erste Serie 231 PS Leistung hatte, konnte bei der zweiten Auflage die Leistung auf bis zu 265 PS gesteigert werden. Insgesamt wurden vom 500 SEC (SEC steht für S-Klasse-Einspritzmotor-Coupé) 30.184 Exemplare hergestellt. 

Dieses Modell war in seiner blausilbernen metallic-Lackierung über mehrere Jahre fester Bestandteil im Programm von Darda und stammt mit seiner Karosserie aus Metall noch aus deutscher Produktion. Wie üblich gab es mit silber, rot, schwarz sowie einer grün/weißen-Polizei-Version mehrere Farbvarianten, dabei fiel der Grad der Detaillierung durchaus unterschiedlich aus, so waren die Leuchten sowie der Kühlergrill gelegentlich nur teilweise oder überhaupt nicht bedruckt. Bei meinem Modell verblieben die Frontleuchten in Wagenfarbe, was ich mir zum Anlass nahm, ein wenig nachzuhelfen und diese weiß zu lackieren. Die noch originale Bedruckung der Blinker und Heckleuchten beginnt sich nach den vielen Jahren zu lösen und auch sonst ist gut zu erkennen, dass das Modell intensivem Spieleinsatz ausgesetzt war. In neuwertigen Zustand oder gar noch in der OVP kostet so ein Mercedes-Benz 500 SEC im elektronischen Kaufhaus gern schon mal um die 20 €, was ich nicht zu zahlen bereit bin. So wird das Modell im aktuellen Zustand in meiner Sammlung verbleiben, eine umfassende Restaurierung oder ein Verkauf sind nicht geplant.  

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, getönte Fensterscheiben, "S-EC 500"-Aufdruck auf der hinteren Kennzeichenplatte in schwarz, Frontleuchten in weiß (von mir lackiert), Heckleuchten in rot, Blinker in orange, Pushback-Motor, Mercedes-Logo an der Front in Wagenfarbe, Mercedes-Logo am Heck in schwarz, Modellbezeichnung am Heck in schwarz, Türgriffe in Wagenfarbe, Innenspiegel, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus Plastik in hellgrau/schwarz, Gummiräder (teilweise)

Modell:Mercedes-Benz 500 SEC
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:modifiziert
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (durchsichtig)
Räder:Plastik/Gummi
Made in:Germany
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---



Bburago Renault Clio IV...Modelljahrgang ?-? / Collection #1700

Mit der vierten Generation führte der französische Autobauer Renault die sehr erfolgreiche Baureihe des Clio fort und stellte den Kleinwagen im September 2012 erstmals auf dem Pariser Autosalon der Öffentlichkeit vor, die offizielle Markteinführung folgte ab dem 10. November. Auf den ersten Blick ließ sich der neue Clio durchaus für einen Dreitürer halten, tatsächlich war er aber ein Fünftürer, den Renault auch als solchen anbot, denn die Griffe der hinteren Türen befanden sich auf Höhe der Seitenscheibe unmittelbar vor der C-Säule. Eine technische Neuentwicklung stellte der Turbo-Benziner mit drei Zylindern und 0,9 Litern-Hubraum dar, welcher eine Leistung von 90 PS bot und mit einer Start-Stopp-Automatik ausgerüstet war, durch welche der Verbrauch auf 4,5 Liter/100 km gesenkt werden konnte, zusätzlich standen insgesamt zehn weitere Motorvarianten zur Auswahl. Ab dem Frühjahr 2013 war der Clio unter der Bezeichnung Grandtour als Kombi ebenso zu kaufen wie die Sportversion R.S. Trophy. Dieser kompakte Sportwagen war im Vergleich zum Standardmodell fünf Millimeter tiefergelegt und hatte unter der Haube einen 1,6-Liter-Turbobenziner mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe und 200 PS Leistung. Auch beim Sportler konnte der Verbrauch gegenüber dem Vorgänger merklich reduziert werden.

Bburago gibt bei dem hier gezeigten Clio als Maßstab den 1:64 an, was ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, denn allein von den Ausmaßen her, müsste es sich eher um 1:50-1:55 handeln. Detailliert ist das Modell aber dafür recht gut, besitzt bedruckte Front- und Heckleuchten, ebenso wie die B-Säule geschwärzte Lufteinlässe und die Seitenschweller sowie der Kühlergrill wurden sogar zweifarbig bedruckt. Auf den beiden weiß bedruckten und mit einem schwarzen Rahmen versehenen Kennzeichenplatten befindet sich der Renault-Schriftzug und auch die Dachantenne wurde geschwärzt. Ein solches Detailreichtum ist man als Sammler von Bburago nur bedingt gewohnt und freut mich sehr. Die gelbe und rote Fassung wurden mittlerweile bereits aus dem Programm gestrichen, die Police-Version befindet sich hingegen noch immer im Sortiment. Majorette entschied sich bei seiner Version des Clio IV ebenfalls für eine gelbe, rote sowie eine Police-Variante und Welly führt den Renault derzeit in gelb.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, schwarz umrandete Kennzeichenplatten in weiß, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in silber, Umrandung der Front-, Heck- und Seitenscheiben in schwarz, B-Säule in schwarz, kleines hinteres Seitenfenster aus Metall in schwarz, Renault-Logo an Front und Heck in schwarz/silber, Renault-Schriftzug auf beiden Kennzeichenplatten in schwarz, Modellbezeichnung am Heck in silber, vordere Türgriffe in Wagenfarbe, hintere Türgriffe in schwarz, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel in schwarz, Lufteinlässe in schwarz, Dachantenne in schwarz, kleiner Dachspoiler aus Metall in Wagenfarbe, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz/silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Seitenschweller in schwarz/silber, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Renault Clio
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Action, Kassel
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---



Johnny Lightning Volkswagen Microbus...Modelljahrgang 2004-2004 / Collection #1472

Heute möchte ich wieder einmal eine Studie vorstellen und zwar den Microbus von VW. Dieses Fahrzeug wurde im amerikanischen Design-Center von Volkswagen gezeichnet und 2001 auf mehreren Automessen in den wichtigsten Absatzmärkten Amerika, Europa und Asien gezeigt. Aufgrund des positiven Feedbacks entschloss man sich zur Serienproduktion des Microbus, der ab 2005 im VW-Werk Hannover vom Band laufen und 1500 neue Arbeitsplätze generieren sollte. Der überwiegende Teil der produzierten Autos sollte anschließend in die USA verschifft und dort zu Preisen ab ca. 21.000 € in den Basisversion verkauft werden. Im März 2005 gab man die ursprüngliche geplante Form des Microbus jedoch wieder auf, stattdessenn sollte sich die Optik deutlich mehr am europäischen Geschmack orientieren und möglichst viele Teile des T5 verwendet werden. Ein Jahr später verkündete der damalige VW-Chef Bernd Pitschedsrieder, dass der Microbus aufgrund des hohen Gewichts und Kosten nicht gebaut werden sollte. Doch die Idee verblieb im VW-Konzern, zumal Pitschedsrieder den VW-Konzern Ende 2006 verließ und nach vielen Jahren der Stille gab Volkswagen die Produktion eines rein elektrischen Kleinbusses bekannt. So wurde aus der Studie Microbus schließlich doch noch ein Serienfahrzeug, welches seit 2022 als ID.Buzz in Hannover gebaut wird. 

In unserem Maßstab wurde der VW Microbus zunächst von Matchbox in mehreren Farb- und Bedruckungsvarianten nachgebaut. Johnny Lightning zog rasch nach und stellte vom Microbus insgesamt sechs Farbvarianten her, doch bei beiden Herstellern verblieb der Kleinbus nur für eine kurze Zeit im Programm, bei Johnny Lightning konkrekt nur in den Jahren 2004 und 2005. Schick ist an der im heutigen Post gezeigten Erstfassung natürlich die zweifarbige Lackierung in hell- und dunkelblau metallic, welche von in grau gehaltenen Front- und Heckschürzen sowie einem geschwärzten Kühlergrill und bedruckten Leuchten ergänzt wird. Die Dachkonstruktion sowie sämtliche Fahrzeugsäulen bestehen aus Plastik, was ich für eine sehr unglückliche Wahl halte, denn im Kinderzimmer wird das so nicht lange intakt bleiben und auch eine Gummibereifung hätte ich mir aus Sammlersicht definitiv gewünscht. Mein Modell weist erste Korrosionsschäden auf und da man das Modell trotz der kurzen Produktionszeit immer noch für rund 10 € in Deutschland bekommen kann, ist ein Nachkauf und für dieses Modell eine Restauration geplant. 

Geplante Restauration:
- Beseitigung der Korrosionsschäden
- neue Farbe: dunkelrot
- Dach in dunkelrot
- Stoßstangen und Seitenschweller (wie bisher) in dunkelgrau
- Frontleuchten in weiß
- Heckleuchten in hellrot
- VW-Logo an der Front in silber
- VW-Logo am Heck (Decal wird mitgeliefert)
- Kühlergrill in schwarz
- Türgriffe und Tankklappe in silber
- Auspuffanlage in der Heckschürze in silber/schwarz

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall, vordere Kennzeichenplatte in dunkelgrau, fotorealistisch bedruckte Frontleuchten, Heckleuchten in rot/weiß, Blinker in orange, Umrandung der Front-, Heck- und Seitenscheiben in schwarz, A-, B-, C-, und D-Säule aus schwarzem Plastik, zweifarbige Lackierung in hell- und dunkelblau metallic, VW-Logo an Front und Heck in schwarz/silber, Modellbezeichnung an Front und Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in silber, Lüftungsgitter an der Front in schwarz, Lufteinlässe an dern D-Säule in silber, Dach aus Plastik in hellblau metallic, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus beigem Plastik, Stoßstangen in grau, Front- und Heckschürze in grau, Seitenschweller in grau, angedeutete Auspuffanlange aus Metall in schwarz/silber (Teil der Karosserie)

Modell:Volkswagen Microbus
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall (chrom)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:2003
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2014