Auf der IAA für Nutzfahrzeuge im niedersächsischen Hannover stellte Volkswagen 2008 unter dem Namen Robust Pickup (RPU) ein Konzeptfahrzeug vor, auf dem der spätere Amarok basierte und der Weg von der Messe zum Produktionsstandort war gar nicht weit, denn der Pickup lief ab 2010 in Hannover vom Band. Das 5,25 m lange Fahrzeug war zunächst nur mit Doppelkabine verfügbar, die Ladepritsche war 1,55 m lang, das maximale Zuladungsgewicht betrug etwas über 1 Tonne. Ab 2011 konnte der Amarok auch mit verlängerter Ladefläche und Einzelkabine sowie als Hardtop-Variante bestellt werden. Zur Markteinführung bestand die Motorisierung aus einem 2,0-Liter-Diesel mit vier Zylindern und 122 bzw. 163 PS sowie einem serienmäßigem 6-Gang-Schaltgetriebe, für nahezu alle Motorvarianten (denn später wurde das Angebot natürlich noch erweitert) bestand für die Kunden die Wahl zwischen Hinter- oder Allradantrieb. Im Euro NCAP-Crashtest erreichte der Amarok 86 % beim Insassenschutz, beim Fußgängerschutz waren die Werte erheblich geringer, so dass er sich bei der Gesamtwertung mit vier von fünf Sternen begnügen musste. Im Zuge einer ersten Überarbeitung im September 2016 erhielt der VW neben einer leicht angepassten Frontpartie auch einen Dreiliter-V6-Dieselmotor, welcher auch im Audi A6 und dem VW Touareg eingebaut wurde. Optisch deutlich verändert dann die zweite Generation des Amarok, die seit 2023 im südafrikanischen Silverton produziert wird.
Als bekennender Fan von Transportern war es für mich keine Frage, mir auch den Amarok von Majorette zu kaufen, zumal die erste Variante in einem herrlichen goldbraun metallic (es sollte leider die einzige in unifarbener Lackierung bleiben) auch einen geschwärzten Motorblock aus Metall bekam, welcher sich unter zu öffnenden Motorhaube versteckt. Einen nachgebildeten Motor aus Plastik hatte es von Majorette immer mal gegeben, aber aus Metall für ein Modellauto, das durchaus für unter 3 € zu bekommen war, geradezu eine Sensation. Heute findet man ein solches Detail regelmäßig bei den Premium-Modellen von Matchbox und Hot Wheels. Hat man sich dort bei Majorette etwas abgeschaut ? Dort tauchte der Amarok später in mehreren Varianten als Feuerwehrauto auf und bereicherte ebenfalls die Pinder-Serie, ehe das Modell als "Tractor Service" und bereits stark reduzierter Bedruckung 2020 zum letzten Mal im Programm von Majorette war.
Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in schwarz, Motornachbildung aus Metall in schwarz, zu öffnende Motorhaube, Federung, Anhängerkupplung, VW-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in schwarz, Scheibenwischer, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, hintere Stoßstange aus schwarzem Plastik, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)
| Modell: | '10 Volkswagen Amarok |
| Maßstab: | 3 Inch |
| Frontleuchten: | Plastik |
| Heckleuchten: | bedruckt |
| Bodenplatte: | Plastik (schwarz) |
| Räder: | Plastik |
| Made in: | Thailand |
| Produktionsjahr: | 2013 |
| Einkaufspreis: | --- |
| Einkaufsort: | --- |
| Federung: | Ja |
| Zu öffnen: | Nichts |
| In Sammlung seit: | 2014 |
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