Motorart Volvo 7700 Hybrid...Modelljahrgang ?-? / Collection #1643

Hierzulande ist der schwedische Nutzfahrzeug-Hersteller in erster Linie für seine LKW's bekannt, unter dem Radar läuft da ein wenig die Bus-Sparte, denn diese sieht man uns nur selten. Beim Volvo 7700, welcher von 2004 bis 2011 in Schweden und Polen produziert wurde, handelte es sich um einen Niederflurbus für den Liniendienst und war als Zweiachser mit einer Länge von 12 Metern und einen um 6 Meter längeren Gelenkbus erhältlich, der mit der Zusatzbezeichnung "A" für Articulated in den Handel kam. Vom kleineren Grundmodell wurde mit dem Volvo 7700 Hybrid außerdem eine um 74 mm verlängerte Variante hergestellt, die einen 4,5-kWh-Akku beinhaltete und laut Volvo den Dieselverbrauch um 35 % senken und die Anfahrgeräusche erheblich reduzieren sollte. Mit dem Volvo 7900 Electric Hybrid kam im Oktober 2011 der Nachfolger auf den Markt, der u. a. von der Hamburger Hochbahn in die Firmenflotte aufgenommen wurde. 

Unter dem Label Motorart kommen bereits seit geraumer Zeit in unterschiedlichen Maßstäben LKW- und Bus-Modelle in den Handel, die in der Regel jedoch nur online erworben werden können. Eine seltene Ausnahme war das Ladengeschäft Modelbouw Luthart in Venlo, für das sich nach dem plötzlichen und viel zu frühen Tod der beiden Inhaber leider kein Nachfolger fand und es daher geschlossen wurde. Der heute gezeigte Volvo 7700 Hybrid hat eine sehr schöne Detaillierung erhalten, was sich beispielsweise an dem geschwärzten Untergrund der Front- und Heckleuchten, Blinkern in orange und einer zugegeben eher rudimentären Klimaanlage auf dem Dach zeigt. Mit diesem Exot im Maßstab 1:87 bewegt sich Motorart auf einem ähnlichen Niveau wie Herpa, Wiking und Rietze, mit anderen Herstellern wie Siku, Majorette oder Holland Oto kann man nicht mithalten, denn das Modell besteht vollständig aus Plastik, was es somit nur für Sammler interessant macht. Andere Farbvarianten sind mir nicht bekannt. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber auf schwarzem Untergrund, Heckleuchten in rot auf schwarzem Untergrund, 3. Bremsleuchte in rot, Blinker in orange, Umrandung der Heck- und Seitenscheiben in schwarz, Sonnenblende in schwarz, Klimaanlage auf dem Dach, Lüftungsklappen auf dem Dach, Umrandung der Türen in schwarz, Positionsleuchten am Heck in rot, seitliche Positionsleuchten in orange, Volvo-Logo an der Front in silber auf schwarzem Untergrund in silberner Umrandung, Volvo-Logo am Heck in schwarz/silber, Volvo-Schriftzug am Heck und den Seiten in silber, Hybrid-Schriftzug an den Seiten in weiß, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe in silber, Tankklappe in schwarz, Lufteinlässe in schwarz, Scheibenwischer in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik

Modell:Volvo 7700 Hybrid  
Maßstab:1:87
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2014


 


 

 

Holland Oto Van Hool T916 Astron...Modelljahrgang ?-? / Collection #997

Nachdem der T916 in der Standardvariante "Acron" erfolgreich am Markt positioniert worden war, ließ der niederländische Bushersteller Van Hool im Jahr 2003 die höhere Variante "Astron" folgen, welche bis 2011 gebaut und anschließend durch den TX ersetzt wurde. Die Fahreigenschaften wurden vielfach gelobt und dennoch hatte es das Fahrzeug zumindest bei uns in Deutschland schwer, wo traditionell eher auf die Produkte von MAN, Setra und Mercedes-Benz gesetzt wird. Apropos MAN, von diesen stammte der Motor, welcher in unterschiedlichen Leistungsstufen verbaut. Beispielhaft möchte ich hier den 460 PS starken Diesel mit seinem 12.820 cm³ Hubraum und 12-Gang-Automatikgetriebe nennen, für die nötige Sicherheit sorgten ABS, ESP und ASR. 

Bus-Miniaturen sind oft aufwendig bedruckt, beispielsweise durch die Logos von Reiseunternehmen oder von Flixbus, die ja europaweit auf den Straßen unterwegs sind. Holland Oto bringt aber auch regelmäßig Modelle in weißer Lackierung heraus, die man selbst mit Decals individuell gestalten kann, was schon aus finanziellen Gründen für Sammler gut ist, denn für eine auf Kundenwunsch ausgerichtete Bedruckung liegt die Mindestabnahmemenge zumindest derzeit bei 100 Stück, was für einen privaten Sammler kein wirklich attraktives Angebot ist. Auch ich habe mir vereinzelt solche rein weißen Modell-Busse gekauft, werde sie aber in ihrem Originalzustand belassen und einer von ihnen ist der heute gezeigte Van Hool T916 Astron. Die Astron-Variante lässt sich gut an den seitlichen Staufächern oberhalb der Radhäuser erkennen, denn bei der Acron-Version sind diese deutlich kleiner. Die Frontleuchten wurden durch Holland Oto an der Front in silber, am Heck sogar fotorealistisch bedruckt, bei den Blinkern gibt es die Besonderheit, dass diese am Dach eine Bedruckung in orange und bei den Heckleuchten in silber erhalten haben. Auf eine nachgebildete Klimaanlage wie es beim gestern vorgestellten VDL Futura erfolgt ist, wurde dieses Mal verzichtet, den silbernen Zierstreifen unterhalb der Seitenfenster der sich am Heck auch noch ein Stück nach oben zieht, ist dem Original sehr gut nachempfunden, blättert zu meinem Bedauern allerdings, trotz sorgfältiger Aufbewahrung in der Originalverpackung, an der linken Seite bereits ab.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, braun getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall und Plastik, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot/silber, 3. Bremsleuchte in rot, Nebelscheinwerfer in silber, Blinker an Front und Heck in silber, Blinker an den Dachleuchten in orange, vordere Dachkonstruktion aus weißem Plastik, angedeutete Lufteinlässe auf dem Dach aus weißem Plastik, Frontscheibenreinigungsdüsen, Zierstreifen unterhalb der Seitenfenster in silber, Zierstreifen am Heck in silber, Federung, A- und B-Säule aus braun getöntem Plastik, C-Säule aus Metall in Wagenfarbe, Positionsleuchten am oberen Heck in rot, Van Hool-Logo an Front und Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel aus weißem Plastik, Scheibenwischer, Kühlergrill in Wagenfarbe, Interieur aus schwarzem Plastik, Zierleisten an Front und Heck in silber, Staufächer in Wagenfarbe, Auspuffrohre aus weißem Plastik (Teil des hinteren Chassis) 

Modell:Van Hool
   T 916 Astron   
Maßstab:1:87
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall / Plastik (weiß)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2014

 


Holland Oto '10 VDL Futura...Modelljahrgang ?-? / Collection #883

Der VDL Futura wurde 2010 auf der IAA in Hannover vorgestellt und ersetzte die beiden älteren Modelle Bova Futura und Bova Magiq, dabei verschwand nun auch der Markenname Bova, der bisher als Bindeglied zum damals übernommenen Hersteller Bova noch weitergeführt worden war. Je nach Ausführung beträgt die Länge des Reisebusses zwischen 12,20 m und 14,85 m, hierbei gilt es zu berücksichtigen, dass der Futura sowohl in den Varianten Zwei- und Dreiachser angeboten wird und auch eine Version als Doppelstockbus seit 2016 erhältlich ist. Die Motoren stammen von DAF und leisten bis zu 510 PS, der maximale Wendekreis des Busses beträgt 23,48 m. Viele Reiseunternehmer haben sich bis heute für den VDL Futura als Teil ihrer Flotte entschieden, so dass er zahlreich auf den deutschen Straßen anzutreffen ist. Nach nun rund 15 Jahren Produktionszeit und einer kleinen Überarbeitung im Jahr 2018 steht mit dem Futura 3 bereits der Nachfolger in den Startlöchern, der noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. 

Formneuheiten von Reisebussen sind im Gegensatz zu früher selten geworden, denn während früher noch ein großer Hype um Modelleisenbahnen und dementsprechend auch zu Busmodellen im Maßstab 1:87 herrschte, hat das Interesse in der jüngeren Generation merklich nachgelassen und viele frühere Sammler trennen sich aus Altersgründen von ihren Sammlungen. Dies drückt die Preise, so dass demzufolge auch die Gewinnmarge für die Modellfahrzeug-Hersteller sinkt und somit das Geld für Neuentwicklungen fehlt. Stattdessen gibt es in der Regel nur weitere Bedruckungsvarianten von Modellen die schon viele Jahre existieren. Holland Oto ist da noch einer der kleinen Lichtblicke und versucht sich in diesem schwierigen Markt mit hoher Bedruckungsqualität und einer Karosserie aus Metall durchzusetzen, was mir durchaus entgegen kommt, denn für reine Plastikmodelle wie sie von Herpa, Wikung und AWM produziert werden, habe ich nur wenig übrig. Warum Holland Oto das hintere Teil des Chassis aus Plastik, die übrige Bodenplatte hingegen aus Metall fertigt, ist eine gute Frage. Eventuell könnte eine Öffnung des verschraubten Modellbusses für Klarheit sorgen, diesen Schritt habe ich bisher jedoch gescheut. Um den Beitrag nicht zu lang werden zu lassen, lasse ich für die übrige Detaillierung die Bilder und die gewohnt unten aufgeführte Auflistung sprechen. Sammelnswert finde ich diesen VDL Futura von Holland Oto allemal, der Kauf der Doppelstock-Variante im Flixbus-Design wird von mir in naher Zukunft angestrebt. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, blickdichte geschwärzte Scheiben aus Plastik, Bodenplatte aus Metall/Plastik, vordere Kennzeichenplatte in dunkelgrau (Teil der Frontschürze), Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Rückfahrleuchten in silber, Nebelscheinwerfer in silber, vordere und hintere Blinker in orange, seitliche Blinker in silber, Klimaanlage auf dem Dach aus silbernem Plastik, Dachkonstruktion aus silbernem Plastik, A- und B-Säule aus schwarzem Plastik, C-Säule aus Metall teils in Wagenfarbe und teils in schwarz, seitliches Fachschloss in silber, Federung, seitliche Positionsleuchten in orange/schwarz, Positionsleuchten am Heck in silber, Dachleuchten am Heck in silber, VDL-Logo an Front in silber auf grauem Untergrund in silber eingefasst, Modellbezeichnung an den Seiten in blassgelb und an den seitlichen Zierleisten unterhalb der Seitenfenster nahe der C-Säule in silber, seitliche Türgriffe in schwarz, Griff der Heckklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel aus schwarzem Plastik, seitliche Lüftungsgitter in schwarz, Luftklappen auf dem Dach aus silbernem Plastik, kleiner Dachspoiler aus Metall in schwarz, Scheibenwischer, Kühlergrill in schwarz, Front- und Heckschürze in dunkelgrau, Zierleiste unterhalb der Seitenfenster nahe der C-Säule in silber

Modell:

 '10 VDL Futura 

Maßstab:1:87
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall / Plastik (braun)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012

 


Holland Oto Van Hool TX Astron...Modelljahrgang ?-? / Collection #1635

Da es nach dem 2. Weltkrieg so gut wie an allem mangelte, natürlich auch Transportmöglichkeiten sah Bernard van Hool genau darin seine Chance und gründete 1947 das Unternehmen Van Hool NV in dem er ab diesem Zeitpunkt zusammen mit seinen Söhnen und einigen Mitarbeitern in Koningshooikt bei Lier (Belgien) eine Karosserie auf dem Fahrgestell eines alten Militärlieferwagens aufbaute, nur wenige Jahre später startete die Herstellung von Bussen, Sattelaufliegern und Tankcontainern und es gelang bis zum Konkurs im Jahr 2024 das Unternehmen in Familienbesitz zu halten. Aus Kostengründen war der Produktionsstandort der Busse in Belgien aber bereits längst nicht mehr zu halten gewesen, stattdessen wurde die Fertigung nach Skopje (Nordmazedonien) verlagert. Die niederländische VDL Group übernahm die Bus-Sparte und das Werk in Skopje, für die ehemaligen belgischen Mitarbeitern gab es allerdings keine Rückkehr an ihren früheren Arbeitsplatz. Soweit ein Ausflug in die Firmenhistorie, doch nun auch einige Worte zum heute gezeigten TX Astron. Die TX-Baureihe erschien im Jahr 2011, besaß für den Fahrer u. a. ein Farbdisplay für die Statusanzeigen des Fahrzeugs, ein Multimedia-System von Bosch und einen Drehknopf mit dem sich beispielsweise die Beleuchtung, Spiegel und Heizung einstellen ließen, im Armaturenbrett war zudem ein 50 Liter fassender Kühlschrank integriert. Für eine wohlige Behaglichkeit sorgten die LED-Beleuchtung des Innenraums, Klimaanlage und eine Bodenheizung. Der TX wurde in fünf verschiedenen Linien (Acron, Astron, Astronef, Altano und Astromega) angeboten, die Astron genannte Ausführung war dabei die superhohe Version des kleinsten Modells Acron, wurde in den beiden Längen 13,20m und 14,04 verkauft und besaß einen besonders großen Gepäckraum von 18 m³, zusätzlich standen einen Schlafkabine für den Fahrer und eine Toilette zur Verfügung. Angetrieben wurde der TX Astron von einem 12,9-Liter-Motor mit einer Leistung von 483 PS, mittlerweile wurde der TX Astron durch den auch optisch überarbeiten T16 bzw. T17 Astron abgelöst.

Holland Oto hat sich in der Sammlergemeinde von Bus-Modellen einen guten Ruf erarbeitet, da die Verarbeitung in der Regel auf einem hohen Niveau liegt, die Bedruckung sauber angebracht, meist sogar eine straffe Federung vorhanden ist und auch die Kombination aus einer Metallkarosserie und dem Dach aus Plastik harmoniert. Beim heutigen TX Astron wurde sogar der Kühlergrill am Heck geschwärzt, was keineswegs zur üblichen Detaillierung zählt. Nebem dem klassischen weiß für das ich mich beim Kauf entschieden habe, wurde der Bus u. a. auch in einer blau-silbernerne Lackierung (de Meibloem) und gelb (Planai Schladming) herausgebracht, weitere Farb- und Bedruckungsvarianten sind durchaus realistisch und wer sich für den Reisebus im Miniaturformat interessiert, braucht bei einem der zahlreichen Internet-Angebote nur zuzugreifen, der Preis schwankt dabei um die 20 €. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, braun getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall und Plastik, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot/silber, Nebelscheinwerfer in silber, Dachkonstruktion aus silbernem Plastik, angedeutete Lufteinlässe auf dem Dach aus weißem Plastik, Zierstreifen unterhalb der Seitenfenster in silber, Zierstreifen am Heck in silber, Federung, A- und B-Säule aus braun getöntem Plastik, C-Säule am oberen Heck aus Metall in Wagenfarbe, Positionsleuchten am oberen Heck in rot/silber, Van Hool-Logo an der Front in silber, Van Hool-Logo am Heck in schwarz, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel aus weißem Plastik, Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Staufächer in Wagenfarbe, Auspuffrohre aus weißem Plastik (Teil des hinteren Chassis)

Modell:Van Hool TX Astron 
Maßstab:1:87
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall / Plastik (weiß)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2014




 

 

 

Holland Oto VDL Bova Magiq...Modelljahrgang ?-? / Collection #1644

Nachdem der niederländische Busbauer VDL bereits 2003 teilweise den Konkurrenten BOVA übernommen hatte, erhielt der ab 1999 entwickelte neue Magiq welcher laut Herstellerangaben nicht den deutlich älteren Futura ablösen, sondern die Modellpalette lediglich nach oben abrunden sollte, beide Firmennamen und wurde sowohl als Zwei- und Dreiachser angeboten. Der Start des luxeriösen Magiq war durchaus holprig, die Produktionskosten liefen aufgrund suboptimaler Arbeitsprozesse völlig aus dem Ruder, so dass der neue Reisebus zum finanziellen Desaster zu werden drohte, doch da an den richtigen Stellschrauben gedreht wurde, kam das Fahrzeug schließlich doch noch auf den Markt. Mit einem aufgefrischten Design wie dem nun abgeflachten Vorbau, der hoch gezogenen Frontpartie und entsprechend kleinerer Frontscheibe, sowie einer gehobenen Ausstattung wie einem großen Kühlfach oberhalb der Bordtoilette, zusätzlicher Beleuchtung der Treppen, einer Videoanlage mit 2 Monitoren, und einem extrem festen Überrollbügel war der Magiq sowohl in Sachen Service als auch Sicherheit gut für seine Einsätze auf den Straßen gerüstet. Kritisiert wurden dagegen die eher kleinen Ablagefächer für die Passagiere, das laute Fahrgeräusch des Magiq, welches bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h im Test die Marke von 70 Dezibel erreichte und die Tatsache, dass ESP nicht zur Serienausstattung gehörte. Mit dem vorgestern vorgestellen MAN Lion's Star und dem Travego von Mercedes-Benz gab es starke Konkurrenz für den VDL Bova Magiq, der mit dem 2010 präsentierten VDL Futura einen Nachfolger fand. 

Holland Oto baut bereits seit vielen Jahren Miniaturbusse in unterschiedlichen Maßstäben und in sehr guter Qualität nach, dabei bieten die Modelle im Maßstab 1:50 sogar zu öffnende Teile, was in 1:87 nicht der Fall ist. Die Dachkonstruktion besteht aus silbernem Plastik, was einen schönen Kontrast zu den getönten Scheiben bietet, auch die Scheibenwischer und Seitenspiegel wurden versilbert und die B-Säule in creme dargestellt (alle drei ebenfalls aus Plastik). Gut zu erkennen die silberne Bedruckung der Frontleuchten und Nebelscheinwerfer und der Heckleuchten in rot, sogar eine Abschleppöse am Heck ist vorhanden. Auf seiner Homepage rühmt sich Holland Oto. aktuell zumindest, über heimische Produktion seiner Modelle im niederländischen Weert, tatsächlich stammen alle Miniaturen die ich von Holland Oto besitze aus chinesischer Herstellung, was dem guten Gesamteindruck aber nicht schadet.  

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, braun getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall und Plastik, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in silber, Dachkonstruktion aus silbernem Plastik, Klimaanlage auf dem Dach aus silbernem Plastik, Abschleppöse am Heck, Federung, C-Säule am oberen Heck aus Metall in schwarz, Positionsleuchten am oberen Heck in rot, VDL Bova-Schriftzug und Logo an Front und Heck in silber, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel aus silbernem Plastik, Lüftungsgitter in Wagenfarbe, kleiner Dachspoiler am Heck aus Metall in schwarz, Scheibenwischer aus silbernem Plastik, Interieur aus schwarzem Plastik, Staufächer in Wagenfarbe

Modell: VDL Bova Futura Magiq 
Maßstab:1:87
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall / Plastik (weiß)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2014

 


Efsi '82 BOVA Futura "Arke"...Modelljahrgang ?-? / Collection #631

Es ist mitunter gar nicht so einfach wissenswerte Informationen über Busse zu erhalten, gerade wenn diese sich nicht mehr in aktueller Produktion befinden und um ein solches Fahrzeug geht es im heutigen Beitrag. Der BOVA Futura löste im Herbst 1982 den in die Jahre gekommenen BOVA Europa ab, sparte gegenüber dem Vorgänger rund 1 Tonne an Gewicht ein und sorgte mit seinem unkonventionellen Design durch den markanten Vorbau für Aufsehen. Die Frontpartie polarisierte ebenso wie der erst vor wenigen Jahren geänderte Kühlergrill bei BMW, man liebte oder hasste die neue Form der ersten Generation des Futura, welche 1991 durch die 2. Generation ersetzt wurde. Die durch den Hersteller BOVA (heute zu VDL gehörend) genannte maximale Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h wurde durch zwei von DAF zugelieferte Motoren mit einer Leistung von 250 bzw. 280 PS ermöglicht. Der Verkaufspreis lag 1982 bei 225.000 Gulden, was rund 200.000 DM entsprach. Aufgrund der viel diskutierten Optik wurden dem BOVA Futura von vielen Seiten keine großen Erfolgsaussichten zugesprochen, doch der Futura entwickelte sich zum Verkaufsschlager und ließ so die Kritiker rasch verstummen. Auch bei uns war der in vier Generationen gebaute BOVA Futura zahlreich anzutreffen und hat mit dem VDL Futura im Jahr 2010 einen würdigen Nachfolger erhalten. Der Markenname BOVA setzte sich übrigens aus dem Namen der Firmengründer Jacob und Simon Bots sowie dem Produktionsstandort Valkenswaard zusammen. 

Unter dem Label Efsi wurden von 1971-1996 (danach unter dem Namen Holland Oto) Miniaturen von Bussen und LKW's in unterschiedlichen Maßstäben produziert und aus dieser Zeitspanne stammt auch das heute gezeigte Modell in weißer Grundfarbe mit dunkelgrauen Zierstreifen und den in orange aufgedruckten Firmenlogos des niederländischen Reiseunternehmens Arke, was heute zur TUI-Gruppe gehört. Die Dachkonstruktion, welche auch der oberen Teil der Front- und Heckpartie umfasst, besteht aus vollständig aus Plastik, während der untere Teil der Karosserie sowie das Chassis aus Metall gefertigt wurden und auf beiden Kennzeichenplatten findet sich der Modellname "Futura" als Gravur. Das die Front- und Heckleuchten unbedruckt blieben, finde ich dagegen ausgesprochen schade. Den noch von Efsi nachgebauten ersten Futura gab es in zahllosen Bedruckungsvarianten, die sich auch heute noch im Internet und auf entsprechenden Börsen mühelos finden lassen. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, braun getönte Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall in weiß, "Futura" als Gravur auf beiden Kennzeichenplatten, Umrandung der Seitenscheiben und einzelnen Fenster in schwarz, Dachkonstruktion sowie der obere Teil der Front- und Heckpartie aus weißem Plastik, graue Zierstreifen an Front, Heck und den Seiten, "Arke"-Logo an Front, Heck und den Seiten in orange, "BOVA"-Schriftzug an der Front in schwarz, Staufächer an beiden Seiten in Wagenfarbe, Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Interieur aus schwarzem Plastik

Modell:'82 BOVA Futura
Maßstab:1:87
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:unbedruckt
Bodenplatte:Metall (weiß)
Räder:Plastik
Made in:---
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 


Siku '99 MAN Lion's Star A03...Modelljahrgang ?-? / Collection #471

Der MAN Lion's Star vom Typ A03 war ein Reisebus, der ab 1996 bis in die frühen 2000er Jahre hinein in verschiedenen Ausführungen gebaut wurde und dabei bis zu 59 Personen Platz bot. Diese maximale Länge wurde allerdings vergleichsweise selten geordert, in der Regel waren es 40 bis 50 Sitzplätze. Dank seiner guten Ausstattung und Annehmlichkeiten wie Audio- und Video-Systemen sowie Klimaanlage und einer Toilette wurde der Lion's Star A03 vornehmlich für Fernstrecken eingesetzt, die Motorisierung bestand aus einem 6-Zylinder-Dieselmotor mit einem Hubraum von 11.967 cm³, je nach Wunsch konnte der Bus mit manuellem Schalt- oder einem Automatikgetriebe bestellt werden. Für das Modelljahr 1999 wurde der MAN Lion's Star A03 optisch ein wenig aufgefrischt. 

Genau für diese leicht überarbeitete Version des Reisebusses entschied sich Siku, den den MAN neben der unten gezeigten roten Fassung (die wohl auch die bekannteste ist) auch in gelber Lackierung mit einem Werbeaufdruck für Xi'an City sowie in schwarz mit Flammendesign und dem Schriftzug "Metal Tours" herausbrachten. Zusätzlich gab es in jeweils silberner Grundfarbe die Aufdrucke: "Childrens of the World", "New Zeeland Tours" und "Ortmann Reisen". In geringer Stückzahl wurde auch noch eine "DB Regio"-Fassung produziert, doch diese ist selten geblieben und erreicht wenn sie überhaupt mal im Onlinehandel auftaucht, oft hohe Preise. So unterschiedlich die einzelnen Varianten in ihrer jeweiligen Bedruckung auch sind, die silbernen Frontleuchten und Nebelscheinwerfer und die orangenen vorderen Blinker haben alle gemeinsam. Bei einigen Versionen wurden die Heckleuchten ebenfalls silber bedruckt, bei meinem Exemplar wurden sie ebenso wie die Dach- und seitlichen Positionsleuchten in Wagenfarbe belassen. Im offiziellen Katalog von Siku taucht der unter Produktnummer 1624 verkaufte Bus im Maßstab 1:87 seit letztem Jahr nicht mehr auf, vereinzelt findet man ihn aber immer noch als Restposten im stationären Einzelhandel und wer sich mit einem guten, gebrauchten Modell zufrieden gibt, wird im Onlinehandel bereits ab 5 € fündig. 

Folgende Details sind vorhanden:
graue Felgen, klare Fensterscheiben, "MK-KL 121" als Gravur auf beiden Kennzeichenplatten in Wagenfarbe, Frontleuchten in silber, Nebelscheinwerfer in silber, vordere Blinker in orange, "Lion's Star"-Schriftzug an der Front und den Seiten in silber, Büssing-Löwe an der Front in silber, sechs silberne und acht goldene Sterne an den Seiten, Staufächer an beiden Seiten in Wagenfarbe, Positionsleuchten in Wagenfarbe, MAN-Logo an Front und Seiten in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Lufteinlässe am hinteren Teil des Dachs und über der vorderen Einstiegstür in Wagenfarbe, Lufteinlässe über der Fahrertür aus durchsichtigem Plastik (Teil der Seitenscheiben), Scheibenwischer, Interieur aus weißem Plastik, Gummiräder, angedeutete Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:'99 MAN Lion's Star A03  
Maßstab:1:87
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:unbedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:---
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---




 

 

 

Universal Hobbies '04 Dacia Logan...Modelljahrgang ?-? / Collection #157

Ich schaue mir regelmäßig die Statistik dieses Blogs an und habe dabei festgestellt, dass Dacia-Modelle überdurchschnittlich häufig aufgerufen werden. Aus diesem Grund zeige ich heute zum Finale der "Norev-Vorstellungsrunde" mit dem Dacia Logan von Universal Hobbies ein Modellauto der absoluten Spitzenklasse. Bis auf das Interieur und die Frontleuchten besteht das Modell vollständig aus Metall, sogar der Kofferraum unter der zu öffnenden Heckklappe und in Wagenfarbe lackiert wurde er auch noch. Die geschwärzten Lufteinlässe, Zierleisten, Stoßstangen sowie das in Original-Farben aufgedruckten Dacia-Logo sind ein echter Hingucker, außerdem wurden die Nebelscheinwerfer in silber und die Blinker in orange bedruckt. Ursprünglich besaß ich alle drei Farbvarianten dieses Modells (rot, grün, gelb mit Fantasiemuster), habe aber das rote und gelbe Exemplar vor vielen Jahren verkauft, was ich heute sicherlich nicht mehr täte. Der Umfang der Detaillierung, zudem ja auch noch die geschwärzte Bodenplatte aus Metall hinzukommt, ist so groß, dass dieser Dacia Logan von Universal Hobbies in meinem persönlichen Ranking jedes Premium-Modell von Hot Wheels locker übertrifft und die sind für einen Einkaufspreis von meist um die 10 € schon ziemlich gut. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus geschwärztem Metall, hintere Kennzeichenplatte aus schwarzem Metall (Teil des Chassis), Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in silber, hintere Blinker in orange, Zierstreifen auf dem Dach in schwarz, zu öffnende Heckklappe aus Metall in Wagenfarbe, Abschleppöse am Heck, mehrfarbiges Dacia-Logo an Front und Heck, Türgriffe in schwarz, Seitenspiegel in schwarz, Lufteinlässe in schwarz, Scheibenwischer in schwarz, in silber eingefasster Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen in schwarz, seitliche Zierleisten in schwarz, Auspuffrohr aescus schwarzem Metall (Teil des Chassis)

Modell:'04 Dacia Logan
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Metall (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Heckklappe
In Sammlung seit:---