Norev Citroen DS3...Modelljahrgang 2009-2010 / Collection #708

Am 13. März 2010 brachte die damals noch zu Citroen gehörende Marke DS Automobiles mit den DS3 einen neuen Kleinwagen auf den Markt, der mit dem Mini Cooper und Alfa Romeo MiTo konkurrieren sollte und bis auf wenige Nuancen der aus dem Jahr 2009 stammende Studie Citroen DS Inside entsprach. Aufgebaut wurde der DS3 auf der zweiten Generation des Citroen C3, wich aber optisch von diesem deutlich ab und zeichnete sich zudem durch vielfältige Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung aus. In Deutschland bot Citroen DS3 in vier Ausstattungslinien an, bei welcher ABS mit Bremsassistent, ESP, Geschwindigkeitsregler, ein MP3-CD-Radio, Nebelscheinwerfer ebenso zur Serienausstattung gehörten wie sechs Airbags. Die manuell zu steuernde Klimaanlage musste hingegen kostenpflichtig hinzugebucht werden. Wie bereits erwähnt, war eine umfangreiche Individualisierung des Kleinwagens möglich. So konnte neben diversen Zusatzausstattungen die Wagen- als auch die Dachfarbe aus einer großen Auswahl frei ausgesucht werden, die Außenspiegel entsprachen dabei der Dachfarbe oder wurden in Chromoptik gehalten. Außerdem konnte das Armaturenbrett in der Farbe des Dachs angepasst und verschiedene Dachaufkleber mit passenden Fußmatten geordert werden. Hinzu kam ein großes Angebot an Motorvarianten wie beispielsweise der Version THP208, die mit ihren 208 PS, 1598 cm³ Hubraum, Turbolader und einer Spitzengeschwindigkeit von 230 km/h zu den leistungsstärksten Versionen des DS3 zählte. Als DS Automobiles im Jahr 2016 innerhalb des PSA-Konzers eine eigenständige Marke wurde, erhielt der DS3 ein Facelift, bei welchem auch das Citroen-Symbol an Front und Heck entfiel. 

Dieses findet sich natürlich noch beim Norev-Modell in silberner Farbe und ist zugleich Bestandteil des Kühlergrills aus schwarzem Plastik. Die gesamte Dachkonstruktion inklusive der A-, B- und C-Säule besteht wie der Dachspoiler aus Plastik. Mit einer extrem straffen Federung, Frontleuchten aus Plastik, rot lackierten Heckleuchten und seitlichen Zierleisten sind zumindest einige schöne Details dabei, welche das Modell doch ein ganzes Stück aufwerten. Änlich wie das Original wurde auch das Modell in diversen Farbvarianten produziert, allein für die gelbe Fassung sind mir mindestens drei Dachfarben bzw. Dekorationen bekannt und aufgrund der riesigen Stückzahl ist der Preis des Modells bis heute nahezu unverändert geblieben, so bekommt man es im Onlinehandel weiterhin mühelos für 4-5 Euro und diesen Betrag kann man für den DS3 absolut ausgeben. 

Folgende Details sind vorhanden:
geschwärzte Felgen, klare Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot, Federung, A- und C-Säule aus durchsichtigem Plastik, Dach aus schwarzem Plastik, Citroen-Logo an der Front in silber, Türgriffe in silber, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Dachspoiler aus schwarzem Plastik, Scheibenwischer, Kühlergrill aus schwarzem Plastik, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze in schwarz, Zierleiste im Kühlergrill in silber, seitliche Zierleisten in silber, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Citroen DS3
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

Norev Volkswagen Passat Variant (B6)...Modelljahrgang 2005-2006 / Collection #252

Als VW im März 2005 den neuen VW Passat mit der Typbezeichnung B6 als Limousine auf den Markt brachte, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein entsprechender Kombi folgen würde, hatte sich doch auch diese Version in der Vergangenheit als Verkaufsschlager erwiesen. Tatsächlich dauerte es nur wenige Monate, bis im August des gleichen Jahres auch der Kombi folgte. Die bisher senkrecht verlaufenden Heckleuchten waren nun horizontal positioniert und zogen sich bis in den Kofferraumdeckel hinein. Neben denen im Vergleich zum Vorgänger größeren Ausmaßen war der Passat Variant nun serienmäßig mit einer elektrischen Feststellbremse und einem schlüssellosen Startsystem ausgerüstet, letzteres war jedoch noch kein Bestandteil der Serienausstattung. Ebenfalls neu war, dass der Passat werkseitig mit einem SAP-Telefon und Freisprecheinrichtung ausgestattet werden konnte. Die angebotene Motorenpalette war sehr umfangreich, so dass die Käufer zwischen zahlreichen Leistungsstufen wählen konnten. Mit einer BlueMotion bezeichneten Motorvariante konnte ab 2007 eine umweltschonende, aber auch aufpreispflichtige Version bestellt werden. So verbrauchte der ab November 2008 erhältliche 2,0-Liter-TDI Motor mit seinen 110 PS weniger Dieselkraftstoff wie der zuvor verbaut 1.9 TDI, der geringe Verbrauch wurde u. a. durch Leichtlaufreifen, ein in den höheren Gängen länger übersetztes Getriebe und einen optimierten Unterboden erreicht. Da die Verkaufszahlen nicht den Erwartungen entsprachen, stellte Volkswagen im Juli 2010 den Passat B6 vorzeitig ein und nutzte die Werksferien des Standortes Emden aus, um die Produktionsanlagen für das Nachfolgemodell vorzubereiten.

Der VW Passat B6 Variant wurde in unserem Maßstab gleich von mehreren Herstellern aufgelegt, so dass Norev sich bei diesem Kombi mit einer Promoversion von VW messen, aber auch der Konkurrenz von Xcartoys und Siku erwehren musste. Da nahezu jeder Spielwarenlaren Siku-Modelle führt, sind die Fassungen der Lüdenscheider hierzulande am stärksten vertreten und immer noch auf Flohmärkten zahlreich zu finden, zumal Siku den Passat Variant in vielen Varianten fertigte und mit schönen Details wie Gummibereifung, eingesetzten Leuchten aus Plastik und zu öffnenden Türen ausstattete. Alles leider längst Geschichte und aufgrund des immer geringer und qualitativ schlechter werdenden Sortiments von Siku beschleicht mich das Gefühl, dass es diesen Hersteller bald nicht mehr geben wird. Doch zurück zum Norev-Modell, dass zwar keine zu öffnenden Türen, aber Frontleuchten aus Plastik, ein Chassis aus silber lackiertem Metall, eine Federung, rote Heckleuchten und ein Schiebedach aus durchsichtigem Plastik besitzt, zudem wurden die B- und C-Säule ebenso geschwärzt wie die Lufteinlässe und neben silber gab es mit schwarz und dunkelblau metallic noch zwei weitere Farbvarianten. Produziert wird das Modell schon lange nicht mehr, ist aber aufgrund seiner guten Qualität bis heute sehr beliebt, so dass sich kaum ein Sammler davon trennen mag und es dadurch selbst im Onlinehandel so gut wie nicht mehr zu bekommen ist. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall, vordere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik, hintere Kennzeichenplatte aus silber lackiertem Metall (Teil des Chassis), Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot, Federung, B- und C-Säule in schwarz, VW-Logo an Front und Heck in schwarz/sillber, Modellbezeichnung in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in schwarz, Schiebedach aus durchsichtigem Plastik, kleiner Dachspoiler aus Metall, Scheibenwischer, in Chromoptik eingefasster Kühlergrill aus schwarzem Plastik, Interieur aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze in schwarz, Seitenschweller in schwarz, Auspuffrohre aus silbernem Metall (Teil des Chassis)

Modell:Volkswagen Passat B6 Variant
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:  Metall (chrom) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


Norev Mini Cooper S...Modelljahrgang 2009-2009 / Collection #174

Den Mini Cooper von BMW in der S-Version zeige in diesem Blog bereits zum zweiten Mal, daher heute nur einige Worte zu dieser Fassung von Norev, die mit ihrer gelben Lackierung sowie dem Schachbrettmuster einen grundsätzlichz durchaus guten Eindruck macht. Geschwärzt wurden die Seitenspiegel, Kühlergrill sowie die Lufteinlässe an der Fahrzeugfront und auf der Motorhaube. Die Frontleuchten bestehen auch hier aus durchsichtigem Plastik, heute würden diese wohl silber bedruckt um die Produktionskosten zu senken. Doch auch bei diesem Mini Cooper S setzte Norev bereits merklich den Rotstift an, denn das Dach sowohl alle Fahrzeugsäulen, Front- und Heckschürze, Radkästen und Seitenschweller wurden aus schwarzem Plastik gefertigt, was dem Mini nicht nur ein geringes Gewicht verleiht, sondern auch irgendwie nicht so ganz zu Norev passen mag, die eigentlich hochwertigere Miniaturen in China herstellen lassen. Die "Made in France"-Zeiten sind bedauerlicherweise ohnehin schon lange vorbei. So primitiv das Pendant von Maisto gemacht ist, gewinnt Norev bei mir im Preis-Leistungsverhältnis nur knapp.

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, in silber eingefasste Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in silber, Umrandung der hinteren Seitenscheibe in schwarz, Umrandung der Heckscheibe in schwarz, Federung, Heckleiste in schwarz, A-, B- und Säule aus schwarzem Plastik, Dach aus Plastik in Schachbrettmuster, Positionsleuchten in rot, Mini-Logo an Front und Heck in schwarz/silber, Modellbezeichnung am Heck in silber/rot, Türgriffe in silber, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel in schwarz, seitliche Lüftungsgitter in silber, Lufteinlässe in schwarz, Dachantenne in schwarz, Dachspoiler aus weißem Plastik, Scheibenwischer, in silber eingefasster Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze aus schwarzem Plastik, Zierleiste am Heck in silber, Seitenschweller aus schwarzem Plastik, Radkästen aus schwarzem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Mini Cooper S
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---



Matchbox Mazda 2

Dieses Modell habe ich für 1 € auf dem Kinderflohmarkt in der Goetheanlage Kassel erworben, es handelt sich dabei um einen Neuzugang aus dem Jahr 2023. Wie man sieht, wurde das Modell von Matchbox eher lieblos bedruckt, so sollte es freilich nicht bleiben. 

Aufgrund der umfangreichen Arbeiten bekam "rolki" aus dem Forum matchboxmania den Auftrag zur Restauration. Tätigkeitsdauer: 25.10.-14.12.2024

Gewünschte Restauration:
- neue Farbe: weiß
- Frontleuchten in silber
- Nebelscheinwerfer in silber
- seitliche Blinker in orange
- Kühlergrill in schwarz
- Heckleuchten in rot
- 3. Bremsleuchte in rot
- Positionsleuchten in rot
- Mazda-Logo an Front und Heck in silber
- vordere Kennzeichenleiste in schwarz
- Felgen in silber 





Norev Fiat 500...Modelljahrgang 2007-2007 / Collection #162

In den Kampf um die Gunst der weltweiten Sammlergemeinde griff bei diesem Italiener auch Norev ein und brachte den ab 2007 neuen Fiat 500 in zahlreichen Farb- und Bedruckungsvarianten auf den Markt, darunter auch dieses herrliche schwarz metallic. Bei den wichtigen Details sind Frontleuchten aus Plastik, Nebelscheinwerfer und Türgriffe in silber vorhanden, ebenso findet sich die Typbezeichnung in schwarz auf beiden Kennzeichenplatten, die eine weiße Bedruckung bekommen haben. Die schwarze Umrandung des Schiebedachs ist ebenfalls ansprechend, wenngleich auch sehr anfällig für Beschädigungen, mein Modell ist ein gutes Beispiel hierfür. Doch mein persönliches Highlight sind die Felgen, welche durch die Lackierung in Chromoptik nicht nur einen schönen Kontrast zur dunklen Grundfarbe bieten, sondern auch äußerst filigran wirken. Die feine, italienische Art eben...diesen Fiat 500 von Norev sollte man sich unbedingt in die Vitrine stellen. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier vorhanden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, vordere und hintere Kennzeichenplatte in weiß, Frontleuchten teilweise aus durchsichtigem Plastik und teilweise in silber, Heckleuchten in rot, Federung, Umrandung der Frontscheibe in schwarz, Fiat-Logo an Front und Heck in rot/silber, Modellbezeichnung auf beiden Kennzeichenplatten in schwarz, Türgriffe in silber, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, in schwarz eingefasstes Schiebedach aus durchsichtigem Plastik, Innenspiegel in schwarz, Scheibenwischer in schwarz, Interieur aus hellgrauem Plastik, Zierleiste an der Front in silber, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Fiat 500
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


Norev Peugeot HR1...Modelljahrgang 2011-2011 / Collection #1217

Der französische PSA-Konzern entwickelte unter der Bezeichnung HYbrid4 eine umweltschonende Alternative zu den herkömmlichen Antrieben. Bei dieser Technik wird die Vorderachse von einem Diesel- bzw. Benzinmotor angetrieben, der Hinterachse jedoch von einem Elektromotor mit Nickel-Metallhybrid-Akku, wodurch es möglich war das Fahrzeug für eine kurze Strecke rein elektrisch fahren zu lassen. Diese neue Technik wurde u. a. auch im Peugeot HR1 verbaut, einem 3,67m langen Mini-SUV und Konzeptfahrzeug dass Peugeot im Jahr 2011 auf dem Genfer-Autosalon der Öffentlichkeit zeigte. Einige Designelemente fanden später im Peugeot 2008 Anwendung, als eigenständiges Fahrzeug kam der Peugeot HR1 jedoch nicht auf den Markt.

Zur damaligen Zeit baute Norev eine ganze Reihe von Studienfahrzeugen der Hersteller Peugeot und Citroen nach, wofür man als Sammler nur dankbar sein kann, denn solche Concept Cars werden von der Konkurrenz nur äußerst selten ins Sortiment aufgenommen. Gemessen an dem damals üblichen Qualitätsstandard von Norev ist die Detaillierung äußerst karg ausgefallen, denn während die Heckleuchten zumindest noch eine rote Lackschicht erhielten, wurden die vorderen Scheinwerfer in der silbernen Grundfarbe belassen, auch der Kühlergrill und die Nebelscheinwerfer bekamen keine separate Bedruckung. Die Dachkonstruktion besteht vollständig aus Plastik und die Bodenplatte, welche bereits bei leichtem Druck mit hörbarem Knistern nachgibt, verstärkt den eher unschönen Eindruck. Da ist es für mich durchaus verkraftbar, dass mein Modell im Laufe der Zeit einige Lackschäden bekommen hat. Eine Restauration wird diesem Umstand abhelfen.

Aufgrund der umfangreichen Arbeiten bekam "rolki" aus dem Forum matchboxmania den Auftrag zur Restauration. Tätigkeitsdauer: 25.10.-14.12.2024

Geplante Restauration:
- neue Farbe: hellblau metallic
- Frontleuchten in silber
- Heckleuchten in rot
- Kühlergrill in schwarz

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Heckleuchten in rot, Umrandung der Front- und Heckscheibe in schwarz, Dachkonstruktion aus schwarzem Plastik, Peugeot-Logo an Front und Heck in silber, Seitenspiegel, Lufteinlässe vor der Frontscheibe in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik

Modell:Peugeot HR1
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:  Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011


Norev '65 Renault 8 Gordini...Modelljahrgang 2011-2015 / Collection #206

Der von Sommer 1962 bis Mitte 1973 hergestellte Renault 8 war eine viertürige Limousine und mit einem 4-Zylinder-Motor in Reihenbauweise, welcher längs im Heck verbaut war und eine Wasserkühlung besaß. Die selbsttragende Karosserie wurde von dem Unternehmen Chausson hergestellt, das später von Renault übernommen wurde und eine sowohl technisch als auch optisch sehr ähnliche Karosserie für den Simca 1000 produzierte. Dies war schon deshalb sehr ungewöhnlich, da Simca und Renault zwei unabhänige und konkurriende Hersteller waren und mit dem Simca 1000 sowie dem Renault 8 um die gleichen Kunden buhlten. Die Motorleistung betrug zunächst lediglich 40 PS, konnte aber im Laufe der Zeit auf bis zu 88 PS gesteigert werden. Auf der Straße fiel der Renault 8 äußerlich vor allem durch seinen Knick in der Motorhaube auf und auch die markante Frontpartie mit ihren Rundscheinwerfern war keineswegs Standard in den 60er Jahren. In der von 1965-1970 produzierten und "Gordini" genannten Sportversion waren sogar insgesamt vier Scheinwerfer enthalten. Der Renault 8 war mit über 1,3 Millionen gebauten Exemplaren so erfolgreich, dass als Lizenznachbau Dacia 1100 ebenfalls vom Band lief. Der wohl größte Kritikpunkt am Renault 8 war der für die Passagiere sehr laute Heckmotor und nachdem dem Produktionsende im Jahr 1973 blieb die Limousine offiziell ohne Nachfolger, heute ist das Fahrzeug nahezu vergessen.

Umso erfreulicher, dass Norev diesen französischen Klassiker vor einigen Jahren ins Programm aufnahm, wo sich der Renault 8 Gordini auch immer noch befindet. Zu öffnende Teile, die früher übliche Federung oder eine Bodenplatte aus Metall gibt es nicht mehr, dafür aber weiterhin Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, auch versilberte Stoßstangen sind an Bord. Die Lackschicht ist bei meiner gelben Fassung äußerst dünn geraten, so dünn, dass besonders an der Frontpartie die Metallkarosserie deutlich durchschimmert. Finde ich persönlich eher semi und überlege, bei entsprechender Gelegenheit und günstigem Preis Ausschau nach einem besser verarbeiteten Ersatz zu halten. Zudem ist die Modellbezeichnung am Heck unsauber aufgedruckt und die Räder quietschen unangenehm. Aufgrund der vergleichsweise wenigen Details ist es für mich eines der schwächeren Produkte von Norev. Doch die gelbe Fassung ist bei weitem nicht die Einzige, so stellte Norev das Modell auch bereits im typischen blau mit weißen Streifen, als Feuerwehr- und Polizeiauto und in mehreren Rennwagen-Varianten her. Im Onlinehandel ist das Modell mühelos zu bekommen, ebenfalls bei einigen französischen Einzelhandelsketten wie Super U.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen in silber, seitliche Zierleisten in silber, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:'65 Renault 8 Gordini
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---



Norev Lancia Delta III...Modelljahrgang 2008-2008 / Collection #166

Nachdem die zweite Generation des Lancia Delta 1999 eingestellt worden war, folgte eine längere Pause, ehe man im März 2008 auf dem Auto-Salon in Genf den dritten Delta präsentierte, welcher die interne Bezeichnung 844 erhielt. Aufgebaut wurde die neue Kombilimousine auf der 2. Generation des Fiat Bravo, hob sich optisch aber erheblich vom Fiat ab und war im Gegensatz zu den älteren Delta's nicht der Kompaktklasse, sondern der Mittelklasse zugehörig. Dem allgemeinen Trend folgend wuchs der Delta III in den Außenmaßen auf nun 4,52 Metern Länge und 1,80 Metern Breite, auch der Radstand war nun deutlich länger und betrug 2,70 m. Äußerlich fiel der Delta vor allem durch seine ausgesprochen rundliche Form auf, doch auch die Power unter der Haube konnte sich durchaus sehen lassen, reichte die Top-Motorisierung doch immerhin zu 1742 cm³ Hubraum und 200 PS, alle Dieselmotoren waren übrigens mit Rußpartikelfilter ausgerüstet. In Deutschland hatte der Delta III  im Jahr 2009 mit 1422 neu zugelassenen Exemplaren sein stärkstes Verkaufsjahr, anschließend gingen die Zahlen allerdings merklich zurück und da offenbar auch in den anderen Absatzmärkten eine ähnliche Entwicklung stattfand, beendete Lancia 2014 die Produktion. Bis heute blieb das Fahrzeug ohne Nachfolger.

Der Lancia Delta III wurde von Norev mit weiß metallic und schwarz in gleich zwei Farbvarianten produziert und dieses auch optisch sehr ansprechende Modell mit seinem Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, der geschwärzten Umrandung der Frontscheibe, einer in schwarz gehaltenen Unterteilung des Panoramadaches sowie eingesetzten Frontleuchten aus Plastik hat mich auf meinem damaligen Besuch der IAA in Frankfurt so angelächelt, dass ich natürlich gleich beide Varianten einkaufte, was sich im Nachhinein als sehr gute Entscheidung erwies, denn in den Folgejahren wurde das Modell nicht mehr zur Automesse nach Südhessen mitgebracht. Wenn man an dem Modell etwas bemängeln könnte, dann vielleicht der hohe Anteil an Plastik, der das Modell gerade bei der Dachkonstruktion extrem anfällig für Beschädigungen macht. Bei mir freilich hat die erzwungene Notlagerung über mehrere Jahre auch an diesem Modell seine Spuren hinterlassen, so dass am linken Dachrahmen Korrosionsschäden vorhanden sind. Dadurch stellt sich natürlich die Frage nach möglichem Ersatz, doch offenbar bin ich nicht der einzige Fan dieses Modells, denn im elektronischen Kaufhaus habe ich das Modell schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in silber, Umrandung der Front-, Heck- und Seitenscheiben in schwarz, B- und C-Säule in schwarz, Spiegeldreiecke aus Metall in schwarz, Federung, Dachkontruktion weitgehend aus schwarzem Plastik, hintere Dachkante in schwarz, Lancia-Logo an der Front in blau, Lancia-Logo am Heck in silber, Modellbezeichnung auf der vorderen Kennzeichenplatte in schwarz, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe in silber, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel in schwarz, Lufteinlässe in schwarz, Panoramadach aus Plastik, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze in schwarz

Modell:Lancia Delta III
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:IAA, Frankfurt
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2013


Norev '03 Opel Combo C Combi...Modelljahrgang 2006-2006 / Collection #1575

Im Herbst 2001 brachte der Rüsselsheimer Hersteller Opel mit dem Combo C einen neuen Hochdachkombi auf den Markt, der auf dem Corsa C basierte und sowohl für den Privatmarkt als Van unter den Bezeichnungen Combo Combi oder Combo Tour, aber auch für gewerbliche Kunden wie Handwerksbetriebe als Kastenwagen angeboten wurde. Eine Neuheit für den Combo waren die beidseitig angeordneten Schiebetüren, bezüglich der Lademöglichkeiten galt es jedoch zu beachten, dass aufgrund der 1107 mm breiten Ladefläche lediglich eine Europalette transportiert werden konnte. Je nach Motorvariante betrug die Leistung zwischen 65 und 100 PS, die 1.7 CDTI genannte Topversion beinhaltete u. a. einen Hubraum von 1686 cm³, Common-Rail-Einspritzung, Ladeluftkühler sowie Turbolader und konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 170 Stundenkilometern erreichen. Zunächst wurde der Opel in Azambuja (Portugal) hergestellt, durch der Schließung dieses Werkes lief der Combo ab Anfang 2007 im spanischen Figueruelas vom Band. Aufgrund der ab 2011 geltenden Euro-5-Abgasnorm wurde die Produktion des Combo Tour im Oktober 2010 und der Kastenwagen ab Januar 2011 beendet, da das Fahrzeug die neuen gesetzlichen Richtlinien nicht erfüllen konnte.

Opel-Modelle sind in unserem Maßstab leider weiterhin eine Seltenheit, auch wenn Matchbox mit dem Kadett, Mokka und Astra drei Modelle derzeit im Programm hat, wenngleich auch erst seit kurzer Zeit. Dankenswerterweise nahm Norev damals gleich mehrere Opel ins Sortiment auf, die ich in der nächsten Zeit hier natürlich ebenfalls zeigen werden. Der Combo C als Hochdachkombi besitzt eine Bodenplatte aus Metall, Frontleuchten aus Plastik, eine Federung, eine Anhängerkupplung und zu öffnende Hecktüren aus rotem Plastik. Diese dürften bei intensivem Spieleinsatz in Kinderhänden als erstes verloren gehen, doch ist das Modell natürlich primär für Sammler gedacht. Geschwärzt, aber ebenfalls aus Kunststoff besteht die hintere Stoßstange und bildet ein gemeinsames Bauteil mit dem Interieur während die ebenfalls geschwärzte vordere Stoßstange mit der Metall-Karosserie ein gemeinsames Bauteil bildet. Sehr gut gefällt mir die Tatsache, dass Norev sich die Mühe machte und neben den Türleisten und Zierleisten, auch die äußeren Schienen der (geschlossenen) Schiebetüren eine schwarze Farbe gegönnt hat. Das Modell wurde ausschließlich in dieser roten Lackierung produziert und war zeitweilig hierzulande in großen Stückzahlen bei den Opel-Händlern oder auf Sammlerbörsen zu kaufen. Diese Zeiten haben sich freilich geändert, denn Sammler von Opel-Miniaturen gibt es viele und da ich mich dzu diesen zähle, wird es nicht überraschen, dass dieser Combo gleich mehrfach Teil meiner Sammlung ist. Aufgrund weniger kleiner Lackschäden könnte dieses Modell möglicherweise in der Zukunft eine Restauration und somit auch eine neue Farbe erhalten, weiß oder dunkelblau metallic wären dabei mögliche Lackierungen.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall, vordere Kennzeichenplatte in schwarz, hintere Kennzeichenplatte aus rotem Plastik, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Trennlinie an der hinteren Seitenscheiben in schwarz, Schiebetür-Schienen in schwarz, Federung, Anhängerkupplung, zu öffnende Hecktüren aus rotem Plastik, Opel-Logo an der Front in silber, Türgriffe in schwarz, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in schwarz, Scheibenwischer aus schwarzem und durchsichtigem Plastik, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, vordere Stoßstange in schwarz, hintere Stoßstange aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze in schwarz, Zierleisten an den Seiten und Heck in schwarz

Modell:'03 Opel Combo C Combi
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:unbedruckt
Bodenplatte:  Metall (chrom)  
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Hecktüren
In Sammlung seit:---