Racing Champions GMC Terracross...Modelljahrgang ?-? / Collection #1377

Das heute gezeigte SUV war eine Studie des us-amerikanischen Herstellers GMC aus dem Jahr 2001 und wies ein starke optische Nähe zum Pick-Up GMC Terradyne auf, der hier bereits im Blog thematisiert und ebenso wie der Terracross nie über den Status eines Konzeptfahrzeugs hinauskam. Zu den auffälligsten Merkmalen des Terracross zählten das Glasdach, dessen Elemente übereinander gestapelt werden konnten, wodurch sich 2/3 der gesamten Dachlänge öffnen ließ sowie die hintere Seitentür, welche nach hinten gleiten konnte. Wurde dazu noch die Fahrertür geöffnet, bot sich aufgrund der fehlenden B-Säule in der Fahrzeugmitte eine extrem große und bequeme Ein- und Ausstiegsmöglichkeit. Die Beleuchtung des Innenraums war mit grün in einer eher ungewöhnlichen Farbe gehalten, zudem war im Armaturenbrett ein Laptop mit Mobilfunk-Modem integriert, mit dessen Hilfe der Beifahrer eine Internetverbindung aufbauen konnte. Angetrieben wurde der Terracross von 3,4-Liter-V-6-Motor und schon aufgrund des ungewöhnlichen Designs ist es ein bisschen schade, dass es bei der Studie blieb. 

Maisto baute Anfang der 2000er Jahre eine ganze Reihe amerikanischer Konzeptfahrzeuge in unserem Maßstab nach, auch der GMC Terracross war darunter. Das Modell von Racing Champions spielt da in puncto Details und Verarbeitungsqualität allerdings in einer ganz anderen Liga, so gibt es eine Bodenplatte aus geschwärztem Metall, bedruckte Front- und Heckleuchten und eine geschwärzte Trennlinie zwischen den Seitenscheiben, wodurch eine theoretische B-Säule angedeutet wird. Ebenso finden sich Seitenspiegel und ein Interieur, zwei Details welche Maisto nicht bietet. Im internationalen Onlinehandel kann man das Modellauto gelegentlich finden, aber es und bleibt eine Rarität, die sich die Verkäufer dann auch meist gut bezahlen lassen. Eine zweite Farbvariante des Modells ist mir nicht bekannt. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus geschwärztem Metall, hintere Kennzeichenplatte in silber, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Rückfahrlichter in silber, Nebelscheinwerfer in silber, Teilung der Seitenscheibe in schwarz, GMC-Logo an Front und Heck in rot, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in silber, Schiebedach, Kühlergrill in silber, Interieur aus hellgrauem Plastik, Frontschürze in silber, Auspuffrohr aus schwarzem Metall (Teil des Chassis) 

Modell: GMC Terracross 
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:2002
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Ebay
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2014


Seba Mitsubishi Colt (C10)...Modelljahrgang ?-? / Collection #1542

Die 2. Generation des europäischen Colt wurde von der japanischen Marke Mitsubishi Motors im Februar 1984 vorgestellt, in seinem Heimatland wurde der zur Kompaktklasse zählende Mitsubishi als Mirage verkauft. In den USA stand er ebenfalls unter diesem Namen bei den Händlern, zusätzlich wurde er als Dodge bzw. Plymouth Colt vertrieben und um das Wirrwarr zu komplettieren, verkaufte man das Auto in Kanada als Eagle Vista. Das ca. 3,79 m lange Fahrzeug wurde in seiner vergleichsweise kurzen Produktionszeit von 1984-1988 mit vier Benzinmotoren angeboten, das Topmodell war dabei ein 1,6 l Turbo mit 125 PS, während hingegen die beiden Dieselantriebe deutlich leistungsschwächer unterwegs waren. Da ich in unmittelbarer Nachbarschaft eines damaligen Mitsubishi-Händlers aufwuchs, kann ich mich an diesen zweiten Mitsubishi Colt noch sehr gut erinnern, auf der Straße trifft man das Fahrzeug heute quasi gar nicht mehr an, auch wenn er damals aufgrund seines sehr guten Preis-/Leistungsverhältnisses dem VW Golf einiges an Marktanteilen wegschnappte. 

Dieser Flohmarktfund vor bereits über 10 Jahren bedeutet mir trotz der (vermutlich durch Kinderhand) schwarz bemalten Frontscheibe und der an sich eher geringen Verarbeitungsqualität immer noch sehr viel, denn Seba blieb bis heute der einzige Hersteller, der diesen Colt nachbaute. Das im Maßstab 1:56 hergestellte Modell besitzt eine Anhängerkupplung aus schwarzem Kunststoff, sowie eine Federung, ein zweifarbiges Interieur und eine zu öffnende Heckklappe. Die Frontleuchten aus Plastik bilden kein gemeinsames Bauteil mit der Verglasung und wurde ebenso simpel eingesteckt wie die Verbindung der Karosserie und der Bodenplatte. Zusätzlich finden sich auf der Motorhaube, dem Dach und den Seitenflanken einige Aufkleber, die sich immer mehr lösen und da ohnehin aufgrund der Lackschäden eine Restaurierung geplant ist, werden diese anschließend der Vergangenheit angehören. Mit silber, orange und blau erschien das Modell noch in drei weiteren Farbvarianten, mein Modell hingegen soll eine weiße Lackierung bekommen.

Geplante Restauration:
- neue Farbe: weiß
- stabile Befestigung des Armaturenbretts und Lenkrads
- Kühlergrill in schwarz
- Heckleuchten in rot
- Nebelscheinwerfer in silber
- Blinker in orange
- Türgriffe in schwarz
- Reinigung der Scheiben (falls nicht möglich, blickdicht in hellgrau lackieren)
- neue Räder 

Aufgrund der umfangreichen Arbeiten bekam "Modellautos-Dresden" den Auftrag zur Restauration. Tätigkeitsdauer: 23.07.2025- 

Folgende Details sind vorhanden:
goldfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, angedeutete Nebelscheinwerfer aus schwarzem Plastik, zu öffnende Heckklappe, Federung, Aufkleber auf der Motorhaube sowie dem Dach und den Seiten in schwarz/silber/rot, Modellbezeichnung auf dem Dach als Aufkleber in rot, Türgriffe in Wagenfarbe, Interieur aus hellgrauem und schwarzem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Plastik, Front- und Heckschürze aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Mitsubishi Colt
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:unbedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:---
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Heckklappe
In Sammlung seit:2013





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So soll das Modell in etwa aussehen:

 









Konami Honda Civic...Modelljahrgang ?-? / Collection #828

Im September 1983 startete die Produktion der dritten Generation des Honda Civic, welche als Coupe, dreitüriger Hatchback, viertüriges Stufenheck sowie einer van-ähnlichen Version gebaut wurde. Die leistungsstärkste Version als Dreitürer war ein 101 PS starker Benzinmotor mit 1,5 Liter Hubraum und Saugrohreinspritzung, eine Variante welche von Januar 1985 bis September 1987 gebaut wurde. Besonders umweltbewussten Kunden wurde diese Version mit einem Katalysator und einer etwas schwächeren Motorisierung angeboten. Der lediglich 3,81m kurze Civic bot bis zu fünf Passagieren Platz und erhielt 1986 ein kleines Update, bei welchem u. a. die Radabdeckungen und die Leuchten erneuert wurden. Als die dritte Generation 1987 eingestellt wurde, mussten die Civic-Fans aber nicht lange auf den Nachfolger warten, denn die 4. Generation stand schon in den Startlöchern und wurde noch im gleichen Jahr vorgestellt. 

Bis heute produzierten mit Kyosho, Konami, Inno64, Hobby Japan, Tomica und Seba gleich sechs Hersteller den dritten Civic in unserem Maßstab. Sehr schick die zweifarbige Lackierung in blau/silber, aber auch die geschwärzte B-Säule, versilberte Innenflächen der ebenfalls geschwärzten Seitenspiegel sowie die eingesetzten Frontleuchten und Heckleuchten aus Plastik, welchem mit der Heckscheibe ein gemeinsames Bauteil bilden, überzeugen. Zu den Schwachpunkten des Modells zählt die Bodenplatte, welche hörbar knistert, auch die Gummiräder und Felgen bilden keineswegs eine stabile Einheit. Bei einem Modell was im Onlinehandel gern schon mal um die 30 € kosten kann, darf man da ein wenig mehr erwarten. Auch eine zweite Farbvariante in rot/silber ist von Konami erschienen. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, hintere Kennzeichenplatte in weiß, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus rotem Plastik, Blinker in orange, Front-, Heck- und Seitenscheibenumrandung in schwarz, B-Säule in schwarz, Innenflächen der Seitenspiegel in silber, hintere Dachleiste in schwarz, Heckleiste in schwarz, zweifarbige Lackierung in blau/silber, Honda-Logo an Front und Heck in silber, Honda-Schriftzug am Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in weiß, Türgriffe in schwarz, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel in schwarz, Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Lufteinlässe in schwarz, Frontspoilerlippe in schwarz, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus rotem und schwarzem Plastik, Stoßstangen in schwarz, Front- und Heckschürze in silber, seitliche Zierleisten in schwarz, Seitenschweller in schwarz, Gummiräder, Auspuffanlage aus silbernem Plastik (Teil des Chassis)

Modell: Honda Civic 
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Ebay
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---
  






Jada Toys '06 Ford Fusion...Modelljahrgang ?-? / Collection #1477

Die amerikanische Version des Ford Fusion, welche man nicht dem gleichnamigen europäischen Modell verwechseln darf, kam 2005 in ihrer ersten Generation auf den Markt und war der Nachfolger des bereits im Herbst 2000 eingestellten Ford Contour. Angetrieben wurde der Fusion wahlweise von einem 2,3-Liter Reihenmotor mit 4 Zylindern oder dem bis zu 224 PS starken 3,0-Liter-V6-Motor, für diese Variante war der Fusion auch mit Allradantrieb erhältlich. Im Frühjahr 2009 nahm Ford eine umfangreiche Überarbeitung der Stufenhecklimousine vor, bei der u. a. die bisherigen hochgezogenen, vertikalen Frontleuchten sich nun horizontal an den Kühlergrill anschmiegten. In Europa war der Fusion nicht zu bekommen, sein Pendant stellte hier der größenmäßig durchaus vergleichbare Ford Mondeo dar.

Hot Wheels produzierte eine tolle Nachbildung dieses ersten Ford Fusion, den es im Onlinehandel gelegentlich noch in einer Police-Variante zu kaufen gibt, doch dessen zivile Fassung von Hot Wheels ist heute leider nahezu verschwunden und in Vergessenheit geraten. Jada Toys brachte das Modell in den Farben schwarz und rot heraus und wie es sich für ein Premiumprodukt gehört gibt es fotorealistisch bedruckte Front- und Heckleuchten sowie eine Gummibereifung. Deutlich zu erkennen ist die leicht aufgemotze und tiefergelegte Version auch an den kleinen Spoilern an Dach und Heck, dazu kommen bei den Details die geschwärtze B-Säule sowie der Kühlergrill und Lufteinlässe in der Farbkombination schwarz/silber. Wer sich diesen schicken Ford Fusion von Jada Toys noch sichern kann, sollte es tun, denn die Qualität stimmt und die extrem schlechte Verfügbarkeit macht sich bei den aufgerufenen Preisen durchaus bemerkbar. 

Folgende Details sind vorhanden:
Felgen in rot und Chromoptik, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus geschwärztem Metall, hintere Kennzeichenplatte in schwarz, in schwarz eingefasste fotorealistisch bedruckte Front- und Heckleuchten, Nebelscheinwerfer in silber, Blinker in orange, B-Säule in schwarz, Seitenscheibenumrandung in schwarz, hintere Kennzeichenleiste in silber, "DUB.City"-Aufdruck auf der Heckscheibe in weiß, Jada Toys-Logo auf der hinteren Kennzeichenplatte in weiß, Ford-Logo an Front und Heck in blau/silber, Modellbezeichnung am Heck in weiß, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in schwarz/silber, kleine Dach- und Heckspoiler aus Metall, Kühlergrill in schwarz/silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus schwarzem Metall (Teil des Chassis)

Modell: '06 Ford Fusion  
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Ebay
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2013


Grell Modell Trabant 601...Modelljahrgang ?-? / Collection #1855

Da Grell Modell zahlreiche Fahrzeuge aus der ehem. Sowjetunion nachbaute, durfte da natürlich auch der DDR-Klassiker Trabant 601 nicht fehlen. Das ursprünglich auf dem Dach des Modellautos angebrachte Zelt aus Plastik ist leider abgebrochen und verschwunden, vermutlich ein Grund warum das Modell auf einem Eisenacher Flohmarkt angeboten wurde, war doch der größte Reiz dieses Modellautos verloren gegangen. Mal schauen, was sich nun noch daraus machen lässt. Für die Restauration gibt es dieses Mal jedenfalls keinerlei Vorgaben und ich bin gespannt auf das Ergebnis, welches später hier natürlich ebenfalls gezeigt wird. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Geplante Restauration:
- einfach was Schönes draus machen

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte aus Plastik in Chromoptik, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Anhängerkupplung aus schwarzem Plastik (mittlerweile abgebrochen), Zelt mit Leiter auf dem Dach aus gelbem und schwarzem Plastik (abgebrochen), Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Kühlergrill in silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Frontschürze aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis) 

Modell:Trabant 601
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:2,00 €
Einkaufsort:Flohmarkt, Eisenach
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2021






Mitsubishi Promotion Mitsubishi eK Wagon...Modelljahrgang ?-? / Collection #28

Der lediglich 3,39m kurze eK war ein so genanntes Kei-Car und Mitsubishi baute die erste Generation des Kleinstwagens von 2001-2006. Bei den geplanten Verkäufen kalkulierte man mit 10.000 Exemplaren pro Monat, doch der eK erwies sich als ungeheuer populär, so war er zeitweilig das verkaufsstärkste Modell in Japan und 2005 wurden ca. 450.000 Fahrzeuge abgesetzt. Der Fünftürer bot vier Sitzplätze und einen 50 PS starken Motor, bei der Version mit Turblader lag die Leistung 64 PS und 6000 Umdrehungen pro Minute. wer es wünschte konnte das Fahrzeug optional mit Allradantrieb erwerben. Von 2006-2013 brachte Mitsubishi schließlich als zweite Generation des eK auf den Markt und lieferte von 2005-2013 jährlich 36.000 Exemplare an Nissan aus, die den Kleinstwagen als Nissan Otti vertrieben. Mittlerweile wird bereits die vierte Generation hergestellt, welche jedoch nur in Japan angeboten wird.

Dieses Modellauto begegnete mir zufällig bei einer Einkaufstour im niederländischen Purmerend und da ich es zuvor noch nie gesehen hatte, gab es kein langes Zögern. Ein Produzent des Modells ist auf der Bodenplatte nicht zu erkennen, im Internet werden sowohl Mitsubishi Promotion als auch Vitesse als Hersteller genannt, vielleicht kann ein Leser für Aufklärung sorgen. Ich wäre dafür jedenfalls sehr dankbar. Das Modell wurde in diversen Varianten produziert, von denen die Version in limettegrün, welche unten zu sehen ist, wohl die ungewöhnlichste Farbe darstellt. Die stark getönten, aber nicht vollständig geschwärzten Scheiben lassen erkennen, das zwar ein Innenspiegel vorhanden ist, sonst aber auf ein Interieur leider verzichtet wurde. Dafür stimmt die äußerliche Bedruckung der Leuchten und Blinker sowie dem Kühlergrill und Lufteinlässe, letztere wurden noch mit einem silberen Zierstreifen an der Unterkante versehen. Auch geschwärzte Scheibenwischer und Reinigungsdüsen für die Front- und Heckscheibe und zugkräftiger Pushback-Motor sind vorhanden. Beim hier gezeigten Modell handelt es sich laut Gravur auf der Bodenplatte um die Variante Mitsubishi eK Wagon, der eK Sport wurde als Konkurrenzprodukt von Doyusha hergestellt. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, getönte Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte in schwarz, hintere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik, Frontleuchten in silber, fotorealistisch bedruckte Heckleuchten, Blinker in orange, Dachreling in schwarz, B- und C-Säule in schwarz, Reinigungsdüsen der Front- und Heckscheibe in schwarz, Innenflächen der Seitenspiegel in silber, Unterkante der vorderen Lufteinlässe in silber, Positionsleuchten in rot, Mitsubishi-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung auf beiden Kennzeichenplatten in weiß, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in schwarz, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Mitsubishi eK Wagon
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:3,99 €
Einkaufsort:Tom's Modelautos, Purmerend (NL)
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012


Kinsmart Ford KA...Modelljahrgang ?-? / Collection #848

Die Produktion der für Europa vorgesehenen Fahrzeuge des Ford Ka entstanden während der gesamten Produktionszeit von 1996-bis 2008 im spanischen Almussafes, während die Fahrzeuge, welche für den süd- und mittelamerikanischen Markt bestimmt waren, aufgrund der kürzeren Transportwege in Sao Bernardo (Brasilien) vom Band liefen. In den KA setzte Ford große Hoffnungen, sollte er doch die vom Escort und Fiesta erkämpften Marktanteilen sichern, was definitiv gelang, denn der KA erwies sich als ausgesprochen erfolgreich und dies obwohl der Dreitürer, welcher Platz für insgesamt 4 Passagiere bot, mit bis 3,65m deutlich kürzer war als der Fiesta. Auch in der Türkei, Japan und Australien wurde der KA für einige Zeit angeboten. Als technische Basis diente der '96er Ford Fiesta, mit der er sich nicht nur die Bodengruppe, sondern auch weitere technische Details wie die vorderen Einzelradaufhängungen, Verbundlenker-Hinterachsen und die gleiche Bremsanlage teilte. Ebenso vom Fiesta übernommen wurden die Motoren und als Beispiel möchte ich an dieser Stelle den 49 PS starken Endura-E mit seinem Hubraum von 1299 cm³ nennen, diese Version wurde dabei noch ohne Servolenkung angeboten. Die stärkste Version des Kleinwagens mit der Bezeichnung Sportka wurde von 2003-2008 gebaut und leistete bei 1599 cm³ und einem Verbrauch von 7,6 Litern/100 km immerhin 95 PS. Im Zuge seiner recht langen Produktionszeit durchlief der KA mehrere kleine Facelifts, welche sich primär auf technische Änderungen beschränkten, das Design des Fahrzeugs blieb weitgehend unverändert und obwohl der KA immer wieder eine promiente Platzierung in der ADAC-Pannenstatistik einnahm, sowie häufig mit Rostproblemen zu kämpfen hatte und sich bei den mit Klimaanlage ausgestatteten Fahrzeugen sogar gelegentlich Kondenswasser im Fußraum bemerkbar machte, blieb der Kleinwagen erfolgreich und wurde 2008 schließlich durch die zweite Generation abgelöst. 

Das Konkurrenzprodukt von Majorette wird später hier im Blog noch gezeigt werden, doch auch Kinsmart gab sich bei seinem Modell erkennbare Mühe und kann mit Details wie den eingesetzten Front- und Heckleuchten aus Plastik ebenso punkten wie der Gummibereifung, geschwärzten Lüftungsgittern und Scheibenwischern sowie einem silbernen Zierstreifen an den Seiten und einer Front- und Heckschürze aus Metall, welche farblich in grau abgesetzt wurde. Um den Spielfaktor zu erhöhen baute Kinsmart in den kleinen Ford noch einen Pushback-Motor ein, der auch nach den vielen Jahren, in welchen sich das Modell bereits in meinem Besitz befindet, einwandfrei funtkoniert. Die verschraubte Bodenplatte erlaubt zudem einen eventuellen Austausch des Motors, ohne das Modell aufbohren zu müssen, was ich mir generell bei allen Modellautos wünschen würde. Mit Lackierungen in rot, schwarz und blau erschien der Ford KA von Kinsmart in drei Farbvarianten, welche in der Detaillierung sonst identisch sind, aus dem Handel ist das Modell mittlerweile nahezu vollständig verschwunden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte in schwarz, hintere Kennzeichenplatte aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus rotem Plastik, Blinker aus orange farbenem Plastik, Front- und Heckscheibenumrandung in schwarz, Zierstreifen an den Seiten in silber, Ford-Logo an der Front in blau/weiß, Modellbezeichnung am Heck in silber, Modellbezeichnung auf der vorderen Kennzeichenplatte in weiß, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lüftungsgitter in schwarz, Lufteinlässe in grau, Schiebedach, kleiner Dachspoiler aus Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in grau, Interieur aus weißem und schwarzem Plastik, Stoßstangen in grau, Front- und Heckschürze in grau, Gummiräder, Radkästen in grau, Pushback-Motor

Modell:Ford KA
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---










Kyosho Mercedes-Benz C63 AMG (W204)...Modelljahrgang ?-? / Collection #1620

Die Baureihe 204 von Mercedes-Benz entstand zwischen den Jahren 2007 und 2015, als größte Konkurrenten galten dabei der Audi A4, BMW 3er und Passat von Volkswagen, welche man bei den Marktanteilen aber stets im Griff hatte. Den Anfang machte die Stufenhecklimousine, welche im Januar 2007 in der hauseigenen Mercedes-Benz-Welt in Stuttgart zunächst der Presse vorgestellt wurde, ehe im März des gleichen Jahres die neue C-Klasse auf dem Genfer Auto-Salon auch dem breiten Publikum zugänglich gemacht wurde, später folgten noch ein Kombi und ein Coupe, letzteres war aber erst ab 2011 erhältlich. Doch zurück zur Limousine, denn um diese geht es ja in diesem Beitrag. Im Vergleich zum Vorgänger legte diese in der Länge um 55 Milliemter zu, auch die Breite und der Radstand vergrößerten sich merklich, eine Maßnahme um u. a. für mehr Platz im Innenraum und somit eine größere Bequemlichkeit zu sorgen. Auch die Zuladungsmöglichkeiten verbesserten sich mit der neuen C-Klasse, so betrug das Kofferraumvolumen nun 475 Liter. Die Variante C 63 AMG verfügte serienmäßig einen über 457 PS starken V8-Ottomotor mit Saugrohreinspritzung und einem Hubraum von 6208 cm, ab 2009 stand den Käufern mit dem mit AMG Performance Package optional auch noch ein 487 PS starker Antrieb zur Verfügung. Mit diesem Zusatzpaket konnte dann auch eine Geschwindigkeit von bis 280 km/h erreicht, während die reguläre Höchstgeschwindigkeit 250 km/h betrug. In der Rennsportserie DTM kam der W204 von 2007-2011 ebenfalls zum Einsatz und wurde dabei u. a. von bekannten Fahrern wie Ralf Schumacher und David Coulthard pilotiert. Coulthard's Landsmann Paul di Resta feierte mit dem Wagen 2010 sogar den Titel.

Kyosho ist mit seinem W204 ein richtig gutes Modellauto gelungen und die Konkurrenz scheint früh die Flinte ins Korn geworfen zu haben, denn auch wenn Majorette das ursprüngliche Dickie-Modell für das eigene Programm kurzzeitig übernahm, so verzichtete man doch darauf, dass Modell mit den für Majorette eigentlich typischen Stärken wie einer Federung oder zu öffnenden Teilen auszustatten. Kyosho bietet dies ebenfalls nicht, kann aber mit eingesetzten Front- und Heckleuchten (letztere sogar zweifarbig) ebenso die Sammlerherzen gewinnen, wie mit den geschwärzten Lüftungskiemen an den vorderen Seitenpartien, einer ebenfalls geschwärzten B-Säule und einfach nur traumhaft schönen Felgen. Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass die Auspuffanlage versilbert und das Modell ebenso eine profilierte Gummibereifung, eine Frontleuchtenreinigungsanlage, Abschleppöse am Heck und Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Kunststoff besitzt. Zum spielen ist das Modell eindeutig zu schade, zumal bei aus Plastik hergestellten Seitenspiegeln eine hohe Gefahr des Abbruchs besteht, dafür ist jedoch ein Top-Platz in der Vitrine vollauf gerechtfertigt. Mit Glück bekommt man den W204 in seinen drei Farbvarianten schwarz, weiß und silber von Kyosho noch im Onlinehandel, allerdings ist dafür einiges an finanziellem Einsatz nötig. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus Plastik in rot/silber, Nebelscheinwerfer aus durchsichtigem Plastik, Front-, Heck- und Seitenscheibenumrandung in schwarz, Dachreling in schwarz, Frontleuchtenreinigungsanlange, B-Säule in schwarz, Abschleppöse am Heck, Mercedes-Logo an Front und Heck in silber, Mercedes-Logo auf der Motorhaube in blau/silber, Modellbezeichnung am Heck und den Kotflügeln in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel aus Plastik in Wagenfarbe, seitliche Lüftungsschlitze in schwarz, vordere Lufteinlässe aus schwarzem Plastik, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill aus Plastik in schwarz/silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus silbernem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Mercedes-Benz C63 AMG (W204)
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Ebay
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2016