Novacar Peugeot 605...Modelljahrgang ?-? / Collection #805

Mit dem 605 brachte der französische Automobilhersteller Peugeot ein Modell der oberen Mittelklasse auf den Markt und produzierte das ausschließlich als Stufenhecklimousine erhältliche Fahrzeug gute zehn Jahre lang von Juli 1989 bis September 1999 im heimischen Stammwerk Sochaux. Bei der Optik des 605 kooperierte Peugeot mit dem italienischen Designstudio Pininfarina, eine Zusammenarbeit die sich durchaus bewährt hatte. So wies der Peugeot 605 leichte Ähnlichkeiten mit dem Alfa Romeo 164 auf. Mit elf Benzin- und drei Dieselantrieben war die angebotene Motorenpalette für einen Produktionszeitraum von rund 10 Jahren überschaubar. Der leistungsstärkste Diesel brachte es auf 129 PS bei einem Hubraum von 2446 cm³. Bei der Kundschaft hatte es der Peugeot 605 von Beginn an schwer, denn diese zog oft Fahrzeuge deutscher Premium-Hersteller wie BMW oder Audi vor. Hinzu kamen starke Mängel in der Verarbeitung, was Peugeot zwar durch umfangreiche Maßnahmen wie dem nahezu kompletten Austausch der Abgasanlage mit der Zeit in den Griff bekam, doch der schlechte Ruf hatte sich festgesetzt, was sich in den Verkaufszahlen deutlich bemerkbar machte. Mit dem 607 stellte Peugeot ein halbes Jahr nach Produktionsende des 605 einen Nachfolger vor. 

Der Modellautohersteller Novacar wird der heutigen Jugend vermutlich kein Begriff mehr sein, denn dieses Unternehmen existierte nur bis 1993, ehe es von Majorette aufgekauft wurde. Typisch für Novacar waren eine Karosserie aus Kunststoff, während die Bodenplatte aus Metall bestand. Eine Herstellungsform, die heute beispielsweise von Matchbox immer wieder praktiziert wird um die Kosten zu senken. Bei dem hier gezeigten Peugeot 605, den Novacar bis heute als einziger Hersteller nachbaute, wurde die Bodenplatte vorne vernietet und am Heck geschickt als hintere Kennzeichenplatte in die Karosserie eingehakt. Die Detaillierung ist leider kaum der Rede wert, so fehlen nicht nur das Peugeot-Emblem, sogar auch die Türgriffe. Lediglich die Front- und Heckleuchten wurden nachgebildet, blieben jedoch unbedruckt. Eine Tatsache, die mich bereits vor vielen Jahren dazu verleitete, die Heckleuchten rot zu bemalen. Doch ich bin überzeugt, dass aus diesem Modell, welches ausschließlich in weiß produziert wurde, noch einiges mehr herauszuholen ist und daher ist eine Restauration geplant.

Die Karosserie hat aus mir unerfindlichen Gründen bei einem ersten Restaurationsversuch durch einen anderen Restaurateur massiven Schaden genommen. Mal schauen, ob das Modell noch zu retten ist.  

Aufgrund der umfangreichen Arbeiten bekam nun "Franz'l" den Auftrag für die 2. Restauration. Tätigkeitsdauer: 23.08.25-

Geplante Restauration:
- neue Farbe: dunkelblau metallic
- Frontleuchten in silber
- Heckleuchten in rot/schwarz
- seitliche Blinker in orange
- Stoßstangen in schwarz
- Chassis inkl. hinterer Kennzeichenplatte in schwarz
- Interieur in schwarz
!! Achtung - die Karosserie besteht vollständig aus Plastik !!

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall, hintere Kennzeichenplatte aus Metall (Teil des Chassis) Heckleuchten in rot (bemalt), Sonnenblenden, seitliche Zierstreifen in rot, Modellbezeichnung an den Seiten in rot, Frontspoilerlippe aus weißem Plastik, Innenspiegel,  Interieur aus rotem Plastik

Modell:Peugeot 605
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:modifiziert
Bodenplatte:Metall (chrom)
Räder:Plastik
Made in:Portugal
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


 


 

 

 

 

 

Grell Modell Moskwitsch 412...Modelljahrgang ?-? / Collection #877

Der 412 wurde vom Moskauer Kleinwagenwerk ab 1967 als Nachfolger des 408 gebaut und auch wenn man die durchaus bewährte Karosserie des Vorgängers übernahm, griff man doch die beim früheren Modell kritisierten Punkte wie Vibrationen, schwergängige Bremsen und eine insgesamt schlechte Beschleunigung auf und verbesserte diese. So bekam der 412 einen neuen Motor aus Leichtmetall, der mit nun 80 PS erheblich leistungsstärker war, wodurch auch die Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 150 km/h stieg. Ebenso wurde das Getriebe erneuert und als absolute Neuheit in der damaligen Sowjetunion erhielt der Moskwitsch-412 einen Unterdruckbremskraftverstärker. Die Gestaltung der Leuchten blieb hingegen unverändert, so dass sich der in Moskau und Ischewsk montierte 412 von seinem Vorgänger äußerlich kaum unterscheiden ließ. Im Jahr 1969 wurde die Optik des Wagens angepasst, der nun rechteckige Frontscheinwerfer und vertikale Heckleuchten erhielt, welche in Deutschland bei Ruhla Elektrik in Brotterode hergestellt wurden. Seine Käufer fand der 412 nicht nur im heimischen Russland, sondern dank des Exports auch im Ausland. Zudem kam er ab 1968 im internationalen Rallyesport erfolgreich zum Einsatz, was die ausländische Nachfrage merklich anheizte. In der damaligen DDR kostete der Moskwitsch 18.500 Mark und wurde nicht zuletzt wegen seiner Wartungsfreundlichkeit sehr geschätzt, dennoch hatte er mit dem Lada 1200 oder dem Dacia 1300 durchaus Konkurrenz. Mit dem Moskwitsch-2140 erschien 1976 das Nachfolge-Modell und nach der Wende verschwand der 412 rasch von den Straßen, da er mit den erheblich modernen Fahrzeugen aus westdeutscher Produktion nicht mehr mithalten konnte.

Das sich der vor allem durch Werbetrucks im Maßstab 1/87 bekannt gewordene Hersteller Grell Modell auch für die Nachbildung zahlreicher Autos aus der ehemaligen Sowjetunion entschied, ist für die Sammlerwelt eine gute Nachricht, denn die Verarbeitungqualität ist durchaus gut, wenngleich die Produktion der Modelle aus Kostengründen nach China erfolgte. Der hier gezeigte Moskwitsch-412 bietet bei den Details Lüftungsgitter vor der Frontscheibe, einen Kühlergrill und Frontleuchten in silberner Bedrucungk sowie eine Gummibereifung. Die Heckleuchten wurden rot bedruckt, was auch für die hinteren Blinker gilt. Insgesamt wirkt das Modell recht schwer, was sehr positiv zu werten ist und rollt ohne zu "eiern" über die Tischplatte. Weitere Farbvarianten oder Fassungen anderer Modellautoproduzenten blieben bis heute aus, dennoch ist dieser 412 von Grell aufgrund hoher Stückzahlen im Internet problemlos zu bekommen. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte aus Plastik in Chromoptik, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, hintere Blinker in rot, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lüftungsgitter und Lufteinlässe in Wagenfarbe, Scheibenwischer, Kühlergrill in silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell: Moskwitsch 412 
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


Motormax '83 Plymouth Reliant...Modelljahrgang ?-? / Collection #1699

Der Reliant, welcher als Limousine, Kombi und Coupe angeboten wurde, war ein Modell der Mittelklasse und emtstand von 1980-1989 als Nachfolger des Plymouth Volare. Mit einer Länge von bis 4,55 war der Reliant um respektable 60 cm kürzer, was insofern bemerkenswert ist, da neue Autos fast immer größer und länger werden als ihre Vorgänger. Vom ebenfalls auf der K-Plattform des Chrysler-Konzerns aufgebauten Dodge Aries unterschied sich der Plymouth lediglich durch die Gestaltung des Kühlergrills und des Hersteller-Logos, auch der Chrysler LeBaron entstand auf der K-Plattform, welche einen großen Anteil daran hatte, dass Chrysler damals der Insolvenz knapp entkam, denn die so genannten Chrysler K-Cars waren ausgesprochen erfolgreich. Als Antrieb kamen der von Chrysler gebaute 2,2-Liter-Reihenvierzylinder sowie ein 2,6-Liter-Reihenvierzylinder zum Einsatz, welcher von Mitsubishi stammte. Zum Modelljahr 1983 strich Plymouth die Varianten Custom Limousine und Custom Coupe, hob aber zugleich die Leistung des 2,2-Liter-Motors auf 95 PS an. Insgesamt entstanden etwas über eine Million Exemplare des Plymouth Reliant, der keinen Nachfolger mehr erhielt. 

Der Plymouth Reliant war mir vollkommen unbekannt, bis mir im Jahr 2017 dieses Modell von Motormax mit seiner Bereifung aus profilierten Gummirädern, einer sehr detaillierten Bedruckung und eingesetzten Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik als schwere Ausführung, sprich mit meiner Bodenplatte aus Metall, in die Hände fiel. Da gab es kein langes überlegen und so kann ich mich glücklich schätzen, dieses Modell in meiner Sammlung zu haben. Auch die Lackierung in rotbraun metallic ist sehr gelungen und entspricht dem Originalfahrzeug. Als zweite Farbvariante brachte Motormax den '83 Reliant auch noch in hellgrün heraus, eine Farbe die ich irgendwie unpassend finde, zudem sparte Motormax bei der grünen Fassung die doppelten Zierstreifen und die Scheibenumrandung in silber ein, die beim hier gezeigten Modell jedoch vorhanden sind. Andere Modellautohersteller verschmähten den Plymouth Reliant bis heute, so dass Motormax keine Konkurrenz fürchten musste. Im aktuellen Programm von Motormax (Stand April 2024) finden sich die in China gefertigten Premium-Modelle leider nicht mehr. Im Onlinehandel gibt es immer noch ein geringes, aber konstantes Angebot und wer sich als Sammler ein solches Modell, was oft schon für geradezu lächerliche 5 € zu bekommen ist, entgehen lässt, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Absolute Kaufempfehlung !

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall, hintere Kennzeichenplatte in weiß, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot/weiß, Blinker aus orangefarbenem Plastik, Front-, Heck- und Seitenscheibenumrandung in schwarz, Teilung der hinteren Seitenscheibe in schwarz, Zierstreifen an Front, Heck und den Seiten in silber, Türschlösser in silber, Plymouth-Logo an Front und Heck in silber, "Plymouth"-Schriftzug an Front und Heck in schwarz, Modellbezeichnung auf der hinteren Kennzeichenplatte sowie am Heck in schwarz, Türgriffe in silber, Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel in silber, Scheibenwischer in silber, Kühlergrill aus Plastik in Chromoptik, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Radkästen in silber, Auspuffrohr aus Metall in silber (Teil des Chassis) 

Modell:'83 Plymouth Reliant
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall (chrom)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:2007
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:---
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2017


Hongwell Mercedes-Benz C-Class (W202)...Modelljahrgang ?-? / Collection #808

Hongwell ist ja für seine oft sehr schön verarbeiteten Modelle im Maßstab 1:72 bekannt, doch dieser W202 erscheint so groß, dass ich ihn eher in 1:64 verordnen würde und so ist klar, dass dieser Mercedes trotz der Lackschäden auf jeden Fall in meiner Sammlung verbleiben wird. Die Seitenscheiben wurden schwarz umrandet, außerdem gibt es eine schwarze Zierleiste die sich um das gesamte Modell zieht sowie Gummiräder, Heckscheibenheizung und versilberte Seitenspiegel-Innenflächen, um nur einige der zahlreichen Details zu nennen. Perspektivisch könnte auch dieser Hongwell eine Restauration vertragen, aber vorher stehen noch viele andere Modelle auf meiner ToDo-Liste. Hongwell produzierte mit dunkelgrün metallic sowie rot noch zwei weitere Farbvarianten und brachte das Modell auch in mehreren Polizei-Versionen in den Handel. Dieser W202 gilt als stark nachgefragt und ist temporär im Onlinehandel für meist um die 15 € zu entdecken. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, beide Kennzeichenplatten in weiß mit Umrandung in schwarz, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in orange, Blinker in orange, Seitenscheibenumrandung in schwarz, "MB 300C"-Aufdruck auf beiden Kennzeichenplatten in schwarz, Innenflächen der Seitenspiegel in silber, Heckscheibenheizung, mehrfarbiges Mercedes-Logo an der Front, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz/silber, Interieur aus hellbraunem Plastik, Stoßstangen in schwarz, seitliche Zierleisten in schwarz, Gummiräder

Modell:Mercedes-Benz C-Class (W202)
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:---
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


BMW Promotion BMW i8...Modelljahrgang ?-? / Collection #1467

Da ich von diesem wunderschönen und sehr hochwertig detaillierten Sportcoupe bereits die Fassung in silber gezeigt habe, folgt heute die Version in weiß, welche ebenfalls einen kleinen Metallic-Anteil aufweist, die dem Modell einen schicken Glanz verleiht. Die Detaillierung ist bei allen Farbvarianten identisch, wenngleich bei diesem Modell die schwarze Lackierung der vorderen Lufteinlässe sich (leider) in Form eines unförmiges Kleckes bis auf die Unterseite des Modells erstreckt. Ansonsten ein hervorragendes Modell dem eigentlich nur noch zu öffnende Teile sowie ein Dach und Bodenplatte aus Metall zur absoluten Perfektion fehlen. 

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus rotem Plastik, Front- und Heckscheibenumrandung in schwarz, Zierstreifen am Heck und den Seiten in blau, Heckleiste in schwarz, Dachkonstruktion aus schwarzem Plastik, zweifarbige Lackierung in silber/schwarz, Abschleppöse an der Front, B-Säule aus geschwärztem Plastik, Positionsleuchten in rot, mehrfarbiges BMW-Logo an Front und Heck, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, vordere Lufteinlässe in schwarz, Dachantenne aus schwarzem Plastik, Innenspiegel in schwarz, Kühlergrill aus schwarzem Plastik mit Umrandung in blau, Interieur aus grauem Plastik, untere Seitenleisten in schwarz, Gummiräder

Modell:BMW i8
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:IAA, Frankfurt am Main
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2016


Bburago Lamborghini Murcielago...Modelljahrgang ?-? / Collection #1636

Der Lamborghini Murcielago folgte ab 2001 dem Diablo nach und lief bis 2010 vom Band, zugleich handelte es sich um das erste Fahrzeug, dass damals unter der Führung des neuen Mutterkonzerns Audi entstand. Somit ist der Murcielago auch Teil der VW-Familie geworden. Beim Design setzte man bei "Lambo" auf so genannte Scherentüren und ausfahrbahre Öffnungen hinter den Türen, welche der Kühlung dienten. Auch sind optische Anlehnungen an den Countach sowie Miura und Diablo zu erkennen. Zu Beginn des Jahres 2006 nahm Lamborghini eine Modellpflege vor und gab dem hier gezeigte Coupe den neuen Namen Murcielago LP640, zugleich wurde der Motor überarbeitet, was sich u. a. im vergrößerten Hubraum von nun 6,5 Litern und einer gesteigerten Leistung auf 640 PS zeigte. Als Lamborghini das Modell im November 2010 schließlich einstellte, waren insgesamt 4099 Exemplare in den unterschiedlichen Karroserieformen gebaut worden. 

Da ich vom Murcielago bereits zwei Roadster-Modelle besitze, reiht sich dieses in mattem hellgrün lackierte Coupe hervorragend in meine Sammlung ein. Bburago fertigte die gerifftelte Heckscheibe aus durchsichtigem Plastik, was einen schönen Einblick auf den detailliert dargestellten Motor im Heck des Modells zulässt, welcher aus schwarzem Kunststoff besteht und ein gemeinsames Bauteil mit dem Interieur bildet. Die Front- und Heckleuchten wurden bedruckt, wenngleich nicht unbedingt passgenau. Die Lufteinlässe an Front und Heck hätten nach meinem Befinden eine schwarze Bedruckung verdient gehabt und da es weder zu öffnende Teile, noch eine Bodenplatte aus Metall gibt, rutscht das Modell in meiner Bewertung etwas nach hinten, zumal selbst auf die Konturen der Türgriffe verzichtet wurde. Denn Maisto spendierte seinem Premium-Modell eine weitaus detailliertere Bedruckung und weitere Konkurrenten wie Tomica und Kyosho bieten da nochmal einiges mehr. Billigmodelle von Hot Wheels und Maisto runden das Ganze nach unten ab.

Folgende Details sind vorhanden:
graue Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Umrandung der Frontscheibe in schwarz, geriffelte Heckscheibe, Lamborghini-Logo an Front in schwarz/gold, "Lamborghini"-Schriftzug am Heck in silber, Seitenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Auspuffrohre aus grünem Metall (Teil der Karosserie)  

Modell:Lamborghini Murcielago LP-640
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Action, Kassel
Federung:Nein
Zu öffnen:---
In Sammlung seit:2016


 


 

 

 


Darda Volkswagen Corrado...Modelljahrgang ?-? / Collection #735

Das von Herbst 1988 bis zum Sommer 1995 produzierte Sportcoupe von Volkswagen sollte ursprünglich den Namen Taifun erhalten, doch da ein solches Wetterereignis meist mit heftigen Zerstörungen einhergeht, verwarf man in Wolfsburg diesen Namen und gab dem Auto schließlich den Namen Corrado. Eine Besonderheit diese Fahrzeugs war der Heckflügel, der bei der europäischen Fassung ab einer Geschwindigkeit von 120 km/h automatisch ausfuhr und bei geringer Geschwindigkeit ebenso selbstständig wieder einfuhr. Bei den für den amerikanischen Markt bestimmten Fahrzeuge glitt der Bügel bereits ab 75 km/h nach oben. Durch diese Funktion sollte der Auftrieb der Hinterachse deutlich reduziert werden. Mit ABS, Servolenkung, höhenverstellbaren Sportsitzen, einer Wärmeschutzverglasung sowie elektrisch einstellbarer und beheizbarer Außenspiegel war die Serienausstattung des Corrado recht umfangreich und sollte die Verkaufszahlen ankurbeln. Die Motorvariante 1.8 G60 besaß 4 Zylinder, einen Hubraum von 1781 cm³, 160 PS, erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von  225 km und wurde von Oktober 1988 bis Juli 1993 gefertigt. Nach einer Modellpflege im August 1991, wo u. a. der Tank auf 70 Liter vergrößert und der Kofferraum verkleinert wurde, lief die Produktion des bei Karmann in Osnabrück produzierten Corrado ohne einen direkten Nachfolger aus. 

Schon in meinen frühen Kindertagen, als der Corrado noch zahlreich die hiesigen Straßen befuhr, habe ich mich in diesen VW verliebt und so habe ich viele, viele Jahre nach dem lange ausschließlich von Darda produzierten Sportcoupe gesucht. Wurde im elektronischen Kaufhaus mal ein Modell angeboten, waren die Preise so astronomisch hoch, dass ich mit meinem Taschengeld keine Chance auf einen Kauf hatte. Doch der Wunsch dieses Modell eines Tages zu besitzen blieb und im Jahr 2011 -längst erwachsen geworden- fiel mir der unten gezeigte Corrado in roter Lackierung bei einem Flohmarktbummel zufällig ins Auge. Aus der reinen Erinnerung heraus meine ich, um die 5 € für das leicht bespielte und noch aus deutscher Produktion stammende Modell bezahlt zu haben und bin unendlich froh über diesen Fund. Darda verzichtete auf den ausgefahrenen Heckflügel, zeigte sich aber bei der Bedruckung der Leuchten sowie des Kühlergrills sehr großzügig. Der "Corrado"-Schriftzug findet sich auf beiden Kennzeichenplatten sowie den Seiten, an letzteren befindet sich mit dem "G60"-Aufdruck sogar ein Hinweis auf die Motorvariante und selbst an die Nachbildung der Heckscheibenheizung wurde gedacht. Mit rot und blau metallic erschienen lediglich zwei Farbvarianten, doch da Hot Wheels seit kurzem den Corrado ebenfalls nachbaut (bisher nur als Premium-Modell in lila metallic erschienen) besteht die berechtigte Hoffnung, dass noch weitere Farben folgen werden. Schwarz, weiß oder ein mutiges gelb wären da meine Favoriten, wobei mir auch eine Lackierung in dunkelgrün metallic sehr gefallen würde.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, beide Kennzeichenplatten in schwarz mit Umrandung in weiß, Frontleuchten in weiß, Heckleuchten in rot/weiß mit Umrandung in schwarz, Nebelscheinwerfer in weiß mit Umrandung in schwarz, Blinker in orange, "G60"-Aufdruck an den Seiten in weiß, Aufziehmotor, Heckscheibenheizung, VW-Logo an Front und Heck in weiß, VW-Logo auf der Motorhaube in blau/weiß, Modellbezeichnung auf beiden Kennzeichenplatten und den Seiten in weiß, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, kleiner Heckspoiler aus Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, (teilweise) Gummiräder, Zierleisten in weiß

Modell:Volkswagen Corrado
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (durchsichtig)
Räder:Plastik/Gummi
Made in:Germany
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011


 


 


 

 



Corgi Ford Escort Mk. III...Modelljahrgang ?-? / Collection #786

Die vorbereitenden Entwicklungstätigkeiten für die 3. Generation des Ford Escort begannen 1975 und man setzte große Hoffnungen in den neuen Wagen, sollte er doch dem enorm beliebten VW Golf (dieser wurde bereits hier im Blog vorgestellt) einige Kunden abspenstig machen und so war man bei Ford bereit die stattliche Summe von rund 2,5 Millarden DM zu investieren, welche zu einem großen Teil in die Produktionsanlangen gesteckt wurde. Der Plan ging speziell in Großbritannien voll auf, wo besonders viele Exemplare einen neuen Besitzer fanden. Während die Standardausführung des neuen Escort in Deutschland rund 11.000 DM kostete, lag das Top-Modell ca. 6.000 DM darüber. Die Kunden konnten dabei anfangs zwischen fünf Ausstattungslinien und fünf Motorisierungen wählen. Bis zum Produktionsende im Dezember 1985 wurden insgesamt 10 Benziner, aber lediglich 1 Dieselmotor angeboten. Dieser wies einen Hubraum von 1608 cm³, 54 PS Leistung und einen maximalen Drehmoment von 95 Nm auf, damit war eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h möglich. Ford bot den Escort aber nicht nur als Kombilimousine an, sondern verkaufte ihn auch als Kombi, Kastenwagen und Cabriolet. 

Das ich Siku einmal vollumfänglich lobe, wird in diesem Blog sicher nicht oft vorkommen, doch im Falle des Ford Escort Mk. III ist es auf jeden Fall angebracht, denn mit einer zu öffnenden Heckklappe, Federung und Frontleuchten aus unlackiertem Metall ist den Lüdenscheidern damals ein wirklich tolles Modellauto gelungen...damals. Zu öffnende Seitentüren sowie eine Federung bietet auch Corgi, wenngleich letztere ausgesprochen straff ausfällt. Das Interieur ist schlicht, aber für die damalige Zeit (das Modell ist noch Made in Great Britain) absolut in Ordnung und passt auch farblich zur Lackierung in hellgrün metallic. Am Heck befand sich ursprünglich eine Anhängerkupplung aus Plastik, die mittlerweile jedoch teilweise abgebrochen ist. Dies ist (leider) keine Seltenheit, denn auch wenn das Modell in dieser Farbe immer noch auf Flohmärkten desöfteren angebotenen wird, habe ich noch kein Exemplar mit intakter Anhängerkupplung finden können. Mit der weitestgehend geschwärzten vorderen Stoßstange sowie dem ebenfalls geschwärzten Kühlergrill und den rot bedruckten Heckleuchten sind weitere Details vorhanden, welche bei den anderen Varianten des Corgi-Modells in weißer und roter Grundfarbe fehlen, wo stattdessen eine Bedruckung im Rennwagen-Design vorhanden ist. Auch eine Police-Version dieses Escort von Corgi ist bekannt. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte in schwarz, Heckleuchten in rot, zu öffnende Türen, angedeutetes Ford-Logo an Front und Heck in Wagenfarbe, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter, Innenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus braunem Plastik, vordere Stoßstange in schwarz, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Ford Escort
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:unbedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:Great Britain
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Türen
In Sammlung seit:---