Corgi Ford Sierra 2.3 Ghia...Modelljahrgang ?-? / Collection #788

Der von 1982-1993 gebaute Sierra wurde sowohl als Limousine, Kombilimousine und Kombi angeboten, wobei die Produktion sich mit Deutschland, Belgien, Großbritanien, Südafrika, Venezuela, Argentinien und Neuseeland nicht nur auf mehrere Länder, sondern auch gleich mehrere Kontinente verteilte. Der Sierra ersetzte bei uns den Ford Taunus und sorgte bei seiner Premiere auf dem Genfer Autosalon für Schlagzeilen, da er mit seiner strömungsoptimierten, rundlichen Form für die damalige Zeit ein ungewöhnliches Design aufwies. Dies war ein Werk von Uwe Bahnsen, welcher für zahlreiche bekannte Ford-Modellen wie dem Escort, Scorpio und Transit verantwortlich zeichnete. Zunächst war vom Sierra nur die fünftürige Schräghecklimousine erhältlich, ab Dezember 1982 folgte der Kombi. In Deutschland war der Sierra zunächst mit 6 Motorvarianten erhältlich, die Bezeichnung 2.3 war dabei nicht nur ein Hinweis auf den Hubraum sondern auch die leisstungstärkste Fassung. Ford bot sein Fahrzeug in vier Ausstattungslinien an, welche den Namen Sierra, Sierra L, Sierra GL und Sierra Ghia trugen. Einige Zeit später wurde mit dem Sierra XR4i ein recht sportliches Modell mit 150 PS vorgestellt. Diese erste Modellreihe des Ford Sierra ist mittlerweile aber sehr selten geworden und kaum noch auf der Straße zu sehen. Im März 1985 unterzog Ford sämtliche Sierra-Modelle einer ersten Überarbeitung, wodurch die Fahrzeuge u. a. größere Scheinwerfer erhielten und auch ein ABS war nun optional erhältlich. Die zweite Modellpflege erfolgte im Frühjahr 1990 und war an den nun weißen Verglasung der vorderen Blinker und dem neuen Kühlergrill zu erkennen, der vom britischen Sierra Sapphire stammte, ebenso waren die Heckleuchten nun stark abgedunkelt und es stand erstmals auch eine Stufenheck-Version zur Verfügung. Das Antiblockiersystem war nun in allen Versionen Standard und der Sierra Cosworth konnte ab jetzt mit Allradantrieb erworben werden. Auch im Rennsport kam der Sierra sehr erfolgreich zum Einsatz und erreichte, von Klaus Ludwig, Steve Soper und Klaus Niedzwiedz pilotiert, den Gesamtsieg beim 24 h Rennen auf dem Nürburgring. Im Februar 1993 schlug für den Sierra die letzte Stunde, sein Nachfolger wurde der Ford Mondeo.

Auch als Modellauto war und ist der Sierra immer noch sehr erfolgreich, wurde von vielen Herstellern in unserem Maßstab nachgebaut und die Version von Corgi, welche ich in zwei Farbvarianten besitze, kommt in puncto Verarbeitungsqualität bei mir hinter Siku und Majorette auf Platz 3. Die Türen lassen sich bei dem Modell öffnen, was den Spielfaktor deutlich erhöht und mit den Heckleuchten aus rotem Plastik (gemeinsames Bauteil mit dem Interieur) und den Frontleuchten aus durchsichtigem Kunststoff sind nette Details vorhanden. Auch wirken die verwendeten Felgen deutlich hochwertiger als bei der Low-Budget-Konkurrenz von u. a. Maisto, Edocar, Welly und Guisval und eine, wenn auch recht straffe Federung ist ebenfalls vorhanden. Corgi lackierte den Sierra 2.3 Ghia in gelb, weiß, silber, rot, schwarz und champagner sowie diversen Bedruckungsvarianten und brachte es zudem als Polizeifahrzeug und Rennwagen in den Handel. Mein Modell würde sich bestimmt über eine kleine Restaurierung freuen und wird weiterhin Teil meiner Sammlung sein. 

Aufgrund der umfangreichen Arbeiten bekam "rolki" aus dem Forum matchboxmania den Auftrag zur Restauration. Tätigkeitsdauer: 25.10.-14.12.2024

Geplante Restauration:
- Erneuerung der gelben Lackierung
- Felgen in silber
- Ford-Logos an Front und Heck (Decals werden mitgeliefert)

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus rotem Plastik, zu öffnende Türen, angedeutetes Ford-Logo an Front und Heck in Wagenfarbe, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Lüftungsgitter, Innenspiegel, Scheibenwischer, Interieur aus rotem Plastik, Stoßstangen aus braunem Plastik (Teil des Chassis), Front- und Heckschürze aus braunem Plastik (Teil des Chassis), Auspuffrohr aus braunem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Ford Sierra 2.3 Ghia
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte: Plastik (braun) 
Räder:Plastik
Made in:Great Britain
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Türen
In Sammlung seit:2012


 





Hot Works Racing Factory BMW X5 (E70)...Modelljahrgang ?-? / Collection #1621

Im heutigen Beitrag geht es um die zweite Generation des BMX X5, mit der internen Bezeichnung E70, welcher ab August 2006 wie sein Vorgänger ausschließlich im us-amerikanischen Greer vom Band lief. Die Wahl des Produktionsstandsortes fiel auch deshalb auf die USA, weil der X5 dort seinen Hauptabsatzmarkt hatte und so die Kosten für die Verschiffung reduziert werden konnten. Doch natürlich war das SUV auch in Deutschland erhältlich, wo es ab März 2007 und somit einige Monate nach Verkaufsstart in den USA verfügbar war. Mit dem modernisierten xDrive genannten Allradsystem wurde zwar alle Fahrzeuge ausgerüstet, doch war das Fahrwerk in erster Linie für den Einsatz auf befestigten Straßen ausgelegt. Zu den Neuerungen des X5 zählte auch das Park Distance System, dass sich in das Bild der Rückfahrkamera integrieren ließ, diese Kamera gehörte jedoch nicht zur Serienausstattung. Bei den Motoren waren im Laufe der Gesamtproduktionszeit insgesamt 10 Varianten verfügbar, von denen die Version X5 M mit ihren 555 PS, 4395 cm³ Hubraum und einer Geschwindigkeit von bis zu 275 km/h die leistungsstärkste war. Mit Produktionsbeginn des Nachfolgers X5 (F15) wurde die 2. Generation im August 2013 eingestellt. 

Dieser wunderschöne BMW hat mich sofort in seinen Bann gezogen, als ich ihn bei Tom's im niederländischen Purmerend entdeckte und bei einem Einkaufspreis von gerade einmal 5 € gab es keine Sekunde des Überlegens. Heute findet man dieses Modell, das es auch noch in einer gold metallic Variante gab, zu einem solchen Kurs freilich nicht mehr und Preise von 20-40 € sind eher die Regel als die Ausnahme. Die Detaillierung ist ausgesprochen hochwertig und mit ein Grund dafür, warum ich dieses Modell so schätze. So gibt es neben der Dachreling aus schwarzem Plastik, geschwärzte Front- und Heckschürzen sowie Radkästen und versilberte Trittleisten. Auch das die vorderen Lufteinlässe eine Strebe in Wagenfarbe erhalten haben, gefällt mir sehr. Fast schon unnötig zu erwähnen, dass die Leuchten aus eingesetzem Plastik hergestellt sind und am Heck sogar zweifarbig gestaltet wurden. Abschleppösen und Frontleuchtenreinigungsanlage sind ebenso vorhanden. Das Modell wurde auch unter dem Label Absolute Hot vertrieben und ist eines der am besten verarbeiteten Modelle in meiner Sammlung. Golden Wheels, HTI und Siku bauten diesen X5 zwar ebenfalls nach, aber bleiben in puncto Qualität Lichtjahre hinter Hot Works Racing Factory/Absolute Hot zurück...wer das Modell findet, unbedingt kaufen. Es ist den Preis definitiv wert. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, beide Kennzeichenplatten in schwarz, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten aus Plastik in rot/silber, Nebelscheinwerfer in silber, seitliche Blinker in silber, Front-, Heck- und Seitenscheibenumrandung in schwarz, B- und C-Säule in schwarz, Dachreling aus schwarzem Plastik, fotorealistisch bedruckte Trittleisten in silber/schwarz, Abschleppöse an Front und Heck, Frontleuchtenreinigungsanlage, Innenflächen der Seitenspiegel in silber mit Umrandung in schwarz, seitliche Zierleisten in schwarz, Positionsleuchten in rot, mehrfarbiges BMW-Logo an Front und Heck, Modellbezeichnung am Heck in silber, Modellbezeichnung auf beiden Kennzeichenplatten in weiß, "4.8i"-Aufdruck an den Seiten in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel aus Plastik in rot/schwarz, Lufteinlässe in schwarz und teils mit Mittelstrebe in rot, Dachantenne, kleiner Dachspoiler aus Metall, Innenspiegel in schwarz, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill aus Plastik in schwarz/silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen in schwarz, Front- und Heckschürze in schwarz, Seitenleisten in schwarz, Gummiräder, Radkästen in schwarz, Auspuffrohre aus silbernem Metall (Teil der Karosserie) 

Modell:BMW X5
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:Plastik
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:5,00 €
Einkaufsort:Tom's Modelautos, Pumerend (NL)
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2013



McToy Trabant 601...Modelljahrgang ?-? / Collection #822

Es gibt wohl kein Fahrzeug, welches man so sehr mit der ehemaligen DDR verbindet, wie den Trabant, welcher oft auch einfach als "Trabi" bezeichnet wird. Zugleich war der 601 das meistgebaute Auto der Baureihe und lief bis 1990 bei den Sachsenring Automobilwerken Zwickau vom Band, der Zweitaktmotor wurde im Barkas-Werk produziert. Typisch für den sowohl als Limousine, aber auch als Kübelwagen und Kombi gebauten Trabant waren die runden Frontleuchten und das markante Heck mit den senkrecht gestalteten Heckleuchten. Die Limousine war in drei Ausstattungsvarianten erhältlich, deren Umfang sich mehrfach änderte. Die Top-Version trug den Namen "de Luxe" und beinhaltete u. a. verchromte Stoßstangen sowie eine zweite Farbe für das Dach. Heute so selbstverständliche Dinge wie Nebelscheinwerfer oder eine beheizbare Heckscheibe waren erst ab 1984 erhältlich. Wer einem Trabant auf der Straße begegnet, erkennt das Auto sofort am typischen Sound des Zweitaktmotors, welcher 26 PS leistete und rund 7 Liter Benzin auf 100 Kilometern schluckte. Die Höchstgeschwindigkeit des Trabant betrug 108 km. Im Film "Go Trabi Go" mit Wolfgang Stumph, Marie Gruber und Diether Krebs wurde diesem Klassiker der deutschen Automobilbranche ein würdiges Denkmal gesetzt. 

Im Jahr 1967 gründeten die Bründer P. Y. und Y. C. Ngan in Hongkong die May Cheong Toy Company. Diese vermarktete die Produkte bis 1990 unter dem Label McToy, anschließend wurden die Modellfahrzeuge unter der Marke Maisto verkauft. Zu Zeiten von McToy waren die Modelle noch hochwertiger verarbeitet als heute unter Maisto und besaßen eine Federung, wie es sie auch bei diesem Trabant gibt. Front- und Heckleuchten wurden in silber bedruckt, was auch für die Blinker und den Kühlergrill gilt. Als weitere Details sind Innenspiegel und Scheibenwischer, sowie ein recht schlicht gehaltenes Interieur aus schwarzem Kunststoff zu nennen. Mit grün, weiß und blau gab es noch weitere Farbvarianten, ich finde allerdings die Konkurrenzprodukte von Grell und Welly aufgrund der besseren Detaillierung für die Sammlung eher geeignet. Mein Modell hat mit der Zeit einige Lackticker davon getragen und da ich noch weitere "Trabi's" von Grell bzw. Welly besitze, darf sich das hier gezeigte Modell auf eine Umgestaltung als Cabrio freuen.  

Geplante Restauration:
- Umgestaltung zum Cabriolet
- neue Farbe: blau metallic
- Kühlergrill in silber
- Frontleuchten in silber
- vordere Blinker in orange
- Heckleuchten in rot
- neue Räder

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in silber, Blinker in silber, Türgriffe in Wagenfarbe, Innenspiegel, Scheibenwischer, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Plastik, Federung

Modell:Trabant 601
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:---
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


Dickie Audi R8...Modelljahrgang ?-? / Collection #797

Dieser Audi R8 wurde als Modellauto zunächst unter dem Label Dickie vertrieben, trug später aber auch das Logo von Majorette auf der Bodenplatte um deren Programm zu füllen, als es in der Produktion von Majorette in Thailand zu Problemen kam. Insgesamt ist die Verarbeitung dieses Modells als mäßig zu bezeichnen. Die Felgen wird einfach nur billig und die Räder schleifen teilweise an der Kante zur Bodenplatte, welche aus schwarzem Plastik besteht und hörbar knistert. Dem gegenüber stehen die geschwärzten Lufteinlässe und silber bedruckten Frontleuchten sowie die schwarze Umrandung der Front-, Heck- und Seitenscheiben. Auch das die Auspuffrohre Teil der Karosserie in roter Lackierung sind, ist heute keineswegs mehr als Standard zu bezeichnen, wo doch aus Kostengründen immer mehr auf Plastik gesetzt wird. Ein Must-Have-Modell ist es in meinen Augen nicht, da bietet die Konkurrenz von Matchbox und Siku doch insgesamt mehr fürs Geld. Aber auch die hinteren Reihen der Vitrine wollen ja gefüllt werden und dafür taugt es allemal, ebenso wie als Bastelmodell, was durch die Verschraubung der Bodenplatte erleichtert wird.

Die Informationen zur Fahrzeuggeschichte und die technischen Details sind hier zu finden. 

Geplante Restauration: 

- Rädertausch mit dem Majorette-Modell

Aufgrund meiner guten Erfahrungen beim Rädertausch bekam "Rolki" aus dem Forum matchboxmania den Auftrag zur Restauration. Tätigkeitsdauer: 23.08.25-23.02.26

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, vordere Kennzeichenplatte in schwarz, Frontleuchten in silber, Front-, Heck-, und Seitenscheibenumrandung in schwarz, Audi-Logo an Front und Heck in silber, Türgriffe in Wagenfarbe, Tankklappe in schwarz, Seitenspiegel, Lüftungsgitter als Teil der Heckscheibe in schwarz, Lufteinlässe in schwarz, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Auspuffrohr aus rotem Metall (Teil der Karosserie) 

Modell:Audi R8
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:unbedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:2010
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Thalia Münster
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---


Johnny Lightning Hummer H2...Modelljahrgang 2004-2004 / Collection #855

Mit dem H2 führte die inzwischen aufgelöste Marke Hummer im Jahr 2003 ein weiteres SUV auf dem Markt ein und produzierte ihn bis 2010 mit einem Vortech V8-Motor bei einem Hubraum von 5967 cm³, einem Gewicht bis zu 3,9 Tonnen und einer Höchstgeschwindigkeit von abgeregelten 160 km/h. Der mit dem Chevrolet Tahoe und Cadillac Escalade technisch eng verwandte Hummer H2 wies eine gute Geländetauglichkeit auf, bot für den Basispreis von ca. 67.000 Dollar u. a. serienmäßig Bordcomputer, Klimaanlage, Radio mit Kassettendeck und CD-Spieler, Tempomat, Zentralverriegelung und elektrische Fensterheber. Im Sommer 2007 erhielt das SUV ein Update, was einen verbesserten Innenraum und eine komplette dritte Sitzreihe beinhaltete. Optisch blieb der Wagen hingegen nahezu unverändert, allerdings wurde der Preis für die Standardausführung auf nun ca. 70.000 Dollar angehoben. In Deutschland wurde der H2 nie offziell angeboten, aber in kleinem Umfang dennoch importiert. So wurden zwischen 2006 und 2010 rund 600 Exemplare hierzulande zugelassen. In TV- und Filmproduktionen fand sich der Hummer vergleichsweise oft wieder, so dass er so manchem Leser dieses Blogs auf diese Weise sicherlich schon einmal begegnet ist.

In einer Nachbildung von Johnny Lightning ist dieser Hummer H2 ein weiteres Sahneteilchen meiner Sammlung, das es bei der Detaillierung nicht zwar nicht mit dem Vintage-Modell von Tomica aufnehmen kann, aber deren Fassung aus der Standardserie nicht fürchten muss und die Konkurrenz von Motormax, Matchbox, Majorette und Pioneer im Griff hat. Die Lackierung in dunkelgrün metallic ist sehr, sehr gut gewählt, die anderen Varianten in hell- und dunkelblau, sowie rot, gelb und pink passen aber ebenso, wobei letztere zumindest nicht meinen persönlichen Geschmack trifft. Neben der sehr umfangreichen Bedruckung des Modells, welche u. a. zweifarbige Dachleisten, mehrere rote Positionsleuchten, orangene Blinker und ein silbernes Unterbodenblech beinhaltet, gibt es profilierte Gummiräder und eine geschwärzte Bodenplatte aus Metall. Bei Johnny Lightning ist das Modell mittlerweile aus dem Programm geflogen ist, dennoch bekommt man es im Onlinehandel immer noch mühelos und das auch durchaus schon für 15 €, was dieser Hummer definitiv wert ist. Absolute Kaufempfehlung ! 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Bodenplatte aus Metall, hintere Kennzeichenplatte in schwarz, Frontleuchten in weiß, Heckleuchten in rot, 3. Bremsleuchte in rot, Nebelscheinwerfer in weiß, Rückfahrlichter in weiß, Blinker in orange, Frontscheibenumrandung in schwarz, Zierleiste über über der hinteren Kennzeichenplatte in silber, Unterbodenblech in silber, Dachreling in schwarz/silber, Abschleppösen in schwarz, Positionsleuchten in rot, Hummer-Schriftzug an Front und Heck in schwarz, Modellbezeichnung an den Seiten in grau/weiß, Türgriffe in schwarz mit Umrandung in silber, Tankklappe in schwarz, Lüftungsgitter, Lufteinlässe in schwarz, Dachantennen in schwarz, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz in silber eingefasst mit versilberten Streben, Interieur in silber, Stoßstangen in schwarz, Front- und Heckschürze in schwarz, Trittleisten in schwarz, Gummiräder, Radkästen in schwarz, angedeutete Auspuffrohre aus schwarzem Metall (Teil des Chassis)

Modell:Hummer H2
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Metall (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:2003
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012

 



 


 

RMZ BMW M5...Modelljahrgang ?-heute / Collection #1849

Der hier gezeigte BMW M5 mit der internen Bezeichnung F10 erschien formell erstmals auf der IAA 2011 in Frankfurt, wurde aber bereits kurz davor beim M Festival am Nürburgring gezeigt. Ein aus meiner Sicht durchaus würdiger Ort für eine solche Premiere, denn die M-Modelle stehen seit jeher für die Sportlichkeit des Münchener Autobauers. Das Fahrzeug war grundsätzlich nur als Limousine mit Hinterradantrieb zu erwerben, wurde bis ins Jahr 2016 gebaut und besaß in der Standardversion einen knackigen V8-Motor mit einem Hubraum von 4395 cm³, 560 PS und abgeregelten 305 Stundenkilometern in der Spitze. Wer es noch sportlicher wollte, konnte das optionale und aufpreispflichtige Competition-Paket bestellen, das eine gesteigerte Leistung auf 575 PS bot. Möglich war dies durch das anheben des Ladedrucks. Ebenfalls im Paket enthalten war eine modifizierte Abgasanlage und ein um 10 mm abgesenktes Fahrwerk mit einer direkteren Lenkung.

Diesen BMW M5 besitze ich gleich dreifach und zeige heute die Fassung aus der Standardserie mit den lediglich bedruckten Leuchten und abgedunkelten Scheiben, mit denen RMZ im Stil von Maisto's Fresh Metal-Serie versucht, das eingesparte Interieur zu verstecken. Durch die verwendeten Plastikräder ist das Abrollgeräusch auf der Tischplatte recht laut, was den Sammler zwar stören mag, aber es ist sicherlich in erster Linie für Kinder als Spielzeug gedacht und dafür vollkommen ausreichend. Temporär bekommt man die RMZ-Mainline-Modelle auch im deutschen Einzelhandel, wo sie vor einiger Zeit beispielsweise als Bestandteils eines Herpa-Dioramas verkauft wurden. Grundsätzlich haben auch solche Modelle natürlich ihre Berechtigung, wenngleich ich lieber ein paar Euro mehr in eine gut gemachte Miniatur von Majorette investiere. Die früher verschraubte Bodenplatte wird bei RMZ nun vernietet, schade für mögliche Restaurierungen. Eine solche hat der hier gezeigte M5 nicht nötig, der in meiner Sammlung verbleiben wird, auch wenn ich die Premium-Version in hellblau metallic ebenfalls besitze. Als zusätzliche Farbvarianten sind bisher rot und weiß erschienen. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, getönte Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, mehrfarbiges BMW-Logo an der Front, angedeutetes Hersteller-Logo am Heck, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Dachantenne, Scheibenwischer aus schwarzem Plastik, Kühlergrill in schwarz mit Umrandung in silber, Heckschürze aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis) Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:BMW M5
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:3,00 €
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2021




RMZ Audi A5...Modelljahrgang ?-heute / Collection #1252

Wie der im gestrigen Beitrag gezeigte A4 wurde auch dieser Audi A5 ausschließlich in den Werken Ingolstadt und Neckarsulm gebaut. Zunächst wurde er im Juni 2007 als Coupe am Markt platziert um der Konkurrenz von BMW (3er Coupe) und Mercedes-Benz (CLK-Klasse) Paroli zu bieten. Das Coupe wurde ab Dezember 2008 durch das Cabrio und ab September 2009 um eine fünftürige Schrägheck-Version ergänzt, letztere ist hier zu sehen. Die Variante 3.0 TDI hatte mit ihren 245 PS bei einer Höchstgeschwindigkeit von abgeregelten 250 km/h die meiste Power, der Antrieb erfolgte über alle vier Räder. Diese Version wurde von Ende 2011 bis Produktionsende dieses A5 im November 2016 verbaut. 

Von diesem herrlichen Audi A5 habe ich mir mit weiß und blau direkt beide Farbvarianten gesichert, die damals im Ladengeschäft vom Thomas Höing in Stadtlohn verfügbar waren und bin sehr froh über den Kauf, denn das Preis-Leistungsverhältnis passt prima. Den Aufdruck "Audi A5" findet man auf beiden Kennzeichenplatten, dazu kommen der geschwärzte Kühlergrill mit silberner Umrandung, Frontleuchten aus Plastik, Gummiräder und eine verschraubte Bodenplatte. Letztere erleichtert mögliche Restaurierungen erheblich, da nichts aufgebohrt werden muss. Bekam man dieses Modell früher noch mit Kampfpreisen geradezu nachgeworfen, ist es heute bereits deutlicher seltener im Internet zu bekommen. Dies dürfte u. a. daran liegen, das RMZ bei der Qualität seiner Modellautos leider massive Einsparungen vorgenommen hat und sich diese aufgrund der erheblich schlechter gewordenen Qualität schwieriger verkaufen lassen. Das der größte Konkurrent von RMZ (in diesem Fall Majorette) bei seinem Modell eine Federung, eine gleichwertige Bedruckung und zu öffnende Türen bot, wird den Absatz für RMZ zusätzlich erschwert haben. Neben weiß gab es mit blau (wird noch vorgestellt) sowie dunkelgrau und rot noch drei weitere Farbvarianten.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, "Audi A5"-Aufdruck auf beiden Kennzeichenplatten in schwarz auf weißem Untergrund, Frontleuchten aus durchsichtigem Plastik, Heckleuchten in rot, Audi-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in schwarz, kleiner Heckspoiler aus Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in schwarz mit Umrandung in silber, Interieur aus schwarzem Plastik, Frontspoilerlippe in schwarz, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis) 

Modell:Audi A5
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:Plastik
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte: Plastik (schwarz) 
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Automodelle Höing, Stadtlohn
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012


Playmind Audi A4 (B9)...Modelljahrgang ?-? / Collection #1862

Gemäß dem heutigen Zeitgeist, wo sich vieles immer mehr ins Internet verlagert, stellte Audi seinen neuen A4 auf genau dieser Plattform offiziell vor, der Öffentlichkeit wurde der neue Mittelklasse-Wagen im September 2015 auf der IAA in Frankfurt erstmals gezeigt. Bereits im Oktober des gleichen Jahres wurden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert und dabei gab es eine weitere Premieren, denn erstmals in der Historie des A4 erschienen Limousine und Kombi gleichzeitig auf dem Markt. Sämtliche Fahrzeuge werden in Deutschland an den Standorten Neckarsulm und Ingolstadt produziert.Beim Design des Innenraums orientiert sich der neue A4 stark am ebenfalls seit 2015 erhältlichen 2. Audi Q7. So sind die Bedienelemente des Armaturenbretts horizontal angeordnet und je nach Ausstattung befand sich auf dem Armaturenbrett ein frei stehender, fest installierter 7- bzw. 8,3 Zoll-Farbbildschirm, der zur Darstellung des Navigations- und Infomationssystem genutzt und durch ein Drück/Drehteller gesteuert wurde. Im Zuge des Facelifts im Jahr 2019 wurde der bisherige Bildschirm durch ein 10,1 Zoll großes Touchplay ersetzt. Bei den Motoren wurde erstmals 1,4-Liter-Turbomotor mit 4 Zylindern und Direkeinspritzung angeboten, wovon sich Audi eine Reduzierung des Verbrauchs von bis 21 % versprach. Diese Motorvariante ist seit der Modellpflege allerdings nicht mehr verfügbar. Die aktuell schnellste Variante stellt derzeit mit 290 km/h der RS4 dar, diese Top-Geschwindigkeit kann allerdings nur mit dem zubuchbaren Competition-Paket erworben werden. 

Dem eher Billig-Segment angesiedelten Hersteller Playmind ist mit dieser Limousine ein bemerkenswerter Schachzug gelungen, da man es geschafft als erster den neuen Audi A4 in den Handel zu bringen. Mag die Bedruckung des Kühlergrills auch nicht sauber geraten sein, so wurden doch die Front- und Heckleuchten bedruckt, die Kennzeichenplatten versilbert und Scheibenwischer sind ebenfalls vorhanden. Und um möglicher Konkurrenz wie beispielsweise Maisto das Leben noch schwerer zu machen, gibt es auch ein Interieur aus schwarzem Kunststoff. Weitere Farbvarianten sind bislang nicht erschienen. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Kennzeichenplatten in silber, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Audi-Logo an Front und Heck in silber, Audi-Logo am Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Scheibenwischer, Kühlergrill in schwarz mit Umrandung in silber,  Interieur aus schwarzem Plastik, Heckschürze aus schwarzem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Audi A4
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:1,30 €
Einkaufsort:TKK-Maxx, Kassel
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2021