Welly Citroen 2CV...Modelljahrgang ?-heute / Collection #66

Es ist wohl das berühmteste Fahrzeug in der langen Historie von Citroen, die Rede ist natürlich vom 2 CV, welcher hierzulande auch als "Ente" berühmt wurde. Seinen Anfang nahm der Klassiker bereits 1934 als der damalige Citroen-Direktor Boulanger den Bau eines minimalistischen Kleinwagens in Auftrag gab, der vor allem für die ländliche Bevölkerung gedacht sein sollte. Dieses Konzeptfahrzeug, unter dem Namen TPV geführt, überlebte in geringen Stückzahlen nicht nur den zweiten Weltkrieg, sondern noch während dieser tobte, machte sich der Designer Flaminio Bertoni daran, den Wagen technisch und optisch weiter zu entwickeln. Nach der Veröffentlichung auf dem Pariser Autosalon 1948 startete die Produktion des 2CV schließlich im Januar des Folgejahres. Rasch entstanden lange Wartelisten, denn sowohl der Anschaffungspreis als auch der Unterhalt waren günstig, so dass sich die Ente vor allem bei Studenten hoher Beliebtheit erfreute. Mit den hohen Zulassungszahlen entwickelte sich die Limousine in Frankreich ebenso zum Kultauto, wie es bei uns der Käfer von Volkswagen war. Seine Spitzenzeiten erlebte der Citroen in den 60er Jahren, doch erst im Februar 1988 wurde die Produktion in Levallois-Perret eingestellt, zwei Jahre später verließ im portugiesischen Mangualde der entgültige letzte 2 CV die Montagehallen. Insgesamt wurden 5.114.966 Exemplare gebaut, von denen auch heute zahlreiche existieren. Für die Technik-Fans sei noch erwähnt, dass der Citroen anfangs nur mit mickrigen 9 PS ausgestattet war und der Hubraum 375 cm³ betrug. Als die Produktion schließlich endete, war die Leistung auf immerhin 29 PS erhöht und eine maximale Geschwindigkeit von 115 Stundenkilometern erreicht worden. Der Benzinverbrauch bei diesen letzten "Enten" lag bei rund 8 Litern/100km. 

Aufgrund des dritten Seitenfensters handelt es sich eindeutig um eine Nachbildung der Version, welche ab 1966 gebaut wurde. Für diese entschieden sich ohnehin die meisten Modellautohersteller, so dass hier Welly keine Ausnahme bildet. Mit hellblau, rot, silbergrau und dem hier gezeigten creme sind bislang vier Farbvarianten entstanden, die Welly allesamt in China fertigen lässt. Während Konkurrenten wie Majorette, Schuco und Siku das Dach aus Metall gestaltet und als zusätzliches Detail oft schwarz lackiert haben, setzt Welly auf ein Dach aus schwarzem Plastik, was sicherlich unter der Rubrik Kostenreduzierung verbucht werden kann. Die Leuchten wurden vollständig bedruckt und auch die Blinker in orange dargestellt...immerhin. Mein Modell hat leider eine ziemlich verbogene Stoßstange, was für eine verbesserungswürdige Qualitätskontrolle bei Welly spricht.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Blinker in orange, Umrandung der Frontscheibe in schwarz, Schmutzlappen aus schwarzem Plastik, Citroen-Logo an der Front in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, geschlossenes Dach aus schwarzem Plastik, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill silber umrandet in grau, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus silbernem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Citroen 2 CV
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Weihnachtsmarkt, Münster
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2012

 


 


Welly Austin FX4 London Taxi...Modelljahrgang ?-heute / Collection #1317

Die als Black Cabs bekannt gewordenen schwarzen Taxis sind ein absoluter Klassiker im Londoner Straßenbild und auch heute noch zahlreich unterwegs. Als Nachfolger des FX3 erschien der FX4 erstmals 1959 und dass sich dieses Fahrzeug bis 1997 halten konnte, spricht eindeutig für die Zuverlässigkeit und Beliebtheit dieses britischen Kultautos. In dieser Zeit wurde die viertürige Limousine zunächst von der British Motor Corporation, dann von British Leyland und schließlich bis zum Ende von Carbodies/LTI gebaut. Der FX4 basierte jedoch ursprünglich aus einer Zusammenarbeit der Autobauers Austin und Carbodies, später zog sich Austin jedoch aus dem Projekt zurück. Ab 1962 wurde der Wagen 4,57m lange Wagen, zusätzlich als Benziner angeboten, für den Alltag hatte das jedoch kaum Auswirkungen, da der FX4 fast ausschließlich als Diesel unterwegs war. Im Zuge kleinerer Updates, die bei einer so langen Produktionszeit unumgänglich waren, erhielt das Taxi mit Beginn des Jahres 1986 technisch erstmals die Möglichkeit, die Fahrgäste auch rollstuhlgerecht zu transportieren. Eine Veränderung, auf die vor allem das britische Verkehrsministerium gedrängt hatte. Im Frühjahr 1989 erschien mit der als "Fairway" bezeichneten Variante, die letzte Entwicklungsstufe des FX4, welche über einen 2.664 ccm Nissan TD27 Dieselmotor verfügte. Heute gehört die Marke LTI, unter der die Taxis gebaut werden, zum chinesischen Geely-Konzern. Als Standardfahrzeug dient dabei das LEVC TX, was derzeit von Matchbox in unserem Maßstab produziert wird. 

Natürlich hat auch Matchbox den FX4 nachgebaut und dies sowohl als Standardmodell als auch in einer hochwertigen Premiumausführung. Mit dieser kann Welly naturgemäß nicht mithalten und versucht es auch gar nicht erst. Die Blinker wurden ebenso bedruckt wie Front-und Heckleuchten und auch die silbernen Zierstreifen an den Seitenlinien sowie der Dachkonstruktion sind vorhanden. Auch die Türgriffe und der Kofferraum haben einen silbernen Anstrich erhalten. Bei den Blinkern muss man jedoch schon genauer hinschauen, da die Bedruckung in dunkelorange nur schwach aufgetragen wurde. Da das Modell mit einem Pullback-Motor ausgestattet ist, gibt es zusätzlich Gummiräder, die bei den Standardmodellen von Welly nicht vorhanden sind. Die Stoßstangen bestehen aus schwarzem Plastik und bilden ein gemeinsames Bauteil mit der Bodenplatte. Zu öffnende Teile gibt es nicht. Neben Matchbox und Tomica bauten auch diverse asiatische NoName-Hersteller den FX4 in 1/64 nach.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Blinker in orange, silberne Zierstreifen an den Seiten und der Dachlinie, Türgriffe in silber, Seitenspiegel, Taxi-Schild aus schwarzem Plastik, Innenspiegel, Scheibenwischer in silber, Kühlergrill in silber, Interieur aus grauem Plastik, Stoßstangen aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Austin FX4 London Taxi
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011

 


 


Welly Mercedes-Benz CL 600...Modelljahrgang ?-? / Collection #1335

Das heute vorgestellte Coupe, der Mercedes-Benz CL 600, war eine Variante der Baureihe C215, die von den Stuttgartern von 1999-2006 vom Band lief. Während dieser Zeit wurde im CL 600 zunächst ein 367 PS starker Motor verbaut, im Rahmen einer Modellpflege konnte im Jahr 2002 die Leistung auf glatte 500 PS gesteigert werden. Der Verbrauch wurde mit 13,3 Litern/100 km angegeben, beim stärkeren Antrieb erhöhte sich dieser auf 14,7 Liter/100 km. Die Euro4-Abgasnorm wurde erfüllt und trotzdem war der Benz natürlich alles andere als ein umweltfreundliches Auto. Die Serienausstattung konnte sich mit Einparkhilfe, Bremassistent, Klimaautomatik und elektrisch verstellbaren Ledersitzen durchaus sehen lassen. Zubuchbare Extras waren u. a. die Lenkradheizung, Sprachbedienungssystem und der schlüssellose Start des Motors. Die Konkurrenz blitzte der CL 600 dabei aus Bi-Xenon-Scheinwerfern an, die ebenfalls zur Standardausstattung gehörten.

Bis heute haben sich zwei Modellautohersteller dieses Stuttgarters angenommen, die sich jedoch nicht konkurrieren, denn das Premiummodell von Hot Wheels ist so hochwertig verarbeitet, dass sich der Vergleich quasi verbietet. Welly verzichtete darauf den CL 600 mit sportlichen Raffinessen auszustatten, sondern brachte ihn als schlichtes Straßenmodell in den Handel und blieb damit auch seiner Produktpolitik treu. Mit silber, blau und dem hier gezeigten schwarz sind insgesamt drei Farbvarianten entstanden, wobei die schwarze aufgrund der aktuellen Felgen vermutlich die neueste Variante darstellt. Bis auf die notorisch knarzende Bodenplatte hat zumindest mein Modell keine großen Schwächen, auch wenn ich persönlich den Pullback-Motor nicht gebraucht hätte. Bei Welly ist das Modell bereits seit längerer Zeit nicht mehr im Programm, so dass es mittlerweile selten geworden ist. Im elektronischen Kaufhaus bedeutet dieser Umstand dann oft Preise zwischen 10-15 € zzgl. Versand.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Mercedes-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, "V12"-Aufdruck an den Seiten in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Frontleuchtenreinigungsanlage, Abschleppöse am Heck, geschlossenes Schiebedach, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in silber, Interieur aus grauem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

 

Modell:Mercedes-Benz CL 600
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:2008
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Tegut, Hofgeismar
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 


 


 


 

 

Welly Mitsubishi Lancer Evo VIII Modelljahrgang ?-heute / Collection #1343

Zu Beginn des Jahres 2003 brachte der japanische Hersteller Mitsubishi die bereits 8. Evolutionsstufe des Lancer auf den Markt. Das es sich hierbei keineswegs um ein normales Straßenfahrzeug sondern um einen ambitionierten Sportwagen handelte, machten die großen Lufteinlässe an Front- und Motorhaube sowie der riesige Heckflügel überdeutlich. Dabei war die Leistung des Vierzylinder-Turbomotors mit 265 PS eher bescheiden, doch die rasante Beschleunigung, Mitteldifferenzial und das allgemein gute Handling machten das locker wett. Wer sich den Lancer EVO VIII zulegen wollte, konnte den Bolidem, welcher in 6,1 Sekunden war die Marke von 100 Stundenkilometern erreichte und Hubraum 1.997 ccm betrug, für 38.490 € erwerben. 

Da ist die Miniatur von Welly geradezu ein Schnäppchen im Vergleich, wenn es auch das Modellauto nur äußerst selten zu kaufen gibt. So sind Preise von teils deutlich über 10 Euro eher die Regel als die Ausnahme. Mein Modell konnte ich damals bei der Supermarktkette Tegut erwerben, was sehr ungewöhnlich ist, denn Spielwaren sucht man dort traditionell vergeblich. Als Premium-Modell sind Extras wie Gummiräder und ein Pullback-Motor vorhanden, weitere Details sind die silber bedruckten Front- und Heckleuchten sowie die für Welly typische Abschleppöse, die sich am Heck befindet. Glücklicherweise wurde der Heckspoiler aus Metall gefertigt, was ihn deutlich stabiler macht, bei der Konkurrenz wird da gern schon mal am Material gespart. Andere Modellautohersteller wie Johnny Lightning, Realtoy und Konami bauten den Lancer EVO III ebenfalls nach, deren Modelle aber eine insgesamt deutlich bessere Verarbeitung besitzen. Trotzdem hat Welly hier einen ordentlichen Nachbau hinbekommen, was man sich durchaus in die Vitrine stellen kann...wenn man es denn findet. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Front- und Heckleuchten in silber, seitliche Blinker in weiß, Mitsubishi-Logo an Front und Heck in silber, Modellbezeichnung am Heck in silber, Kofferraumverschluss in silber, Abschleppöse am Heck, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe in Wagenfarbe, Heckspoiler aus Metall, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Kühlergrill in Wagenfarbe, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

 

Modell:Mitsubishi Lancer Evolution VIII
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:2008
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:Tegut, Hofgeismar
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 


 


 


 

 

Welly Porsche Boxster...Modelljahrgang ?-? / Collection #526

Mit dem 1996 neu eingeführten Boxster schuf der Autobauer aus Stuttgart-Zuffenhausen nach vielen Jahren der Unterbrechung doch noch einen modernen Nachfolger des legendären 550 Spyder. Angelockt von dem vergleichweise großen Platzangebot des Boxster sowie dem Einstiegspreis von 76.500 € fand der Roadster schnell seine Fans. Lediglich die Gestaltung der Frontleuchten stieß auf lautstarke Kritik, so wurden diese auch spöttisch "Spiegeleier-Leuchten" bezeichnet. Porsche versuchte die Kritiker einige Zeit später mit einem Facelift zu besänftigen, in welchem die Leuchten optisch überarbeitet wurden. Der 6-Zylinder-Boxormotor verfügte anfangs noch über eine Leistung von 205 PS, später jedoch, als diese erste Boxster-Generation schließlich 2004 an den Nachfolger übergeben wurde, waren es bereits 228 Pferdestärken. Die Höchstgeschwindigkeit des Roadsters mit der internen Bezeichnung "986" belief sich auf 248 Stundenkilometer. 

Bis auf Majorette, welche das Konzeptfahrzeug des Porsche Boxster produziert hatten, wurde bzw. wird das Modell von allen hierzulande bekannten Modellautoherstellern produziert. Viel Konkurrenz also für Welly und mit dieser tut man sich bis heute immer noch sehr schwer, denn im Preis- Leistungsverhältnis hat man gegen Matchbox oder Realtoy schlicht keine Chance. Die geringe Verfügbarkeit der Welly-Modellen in den Geschäften, die unsaubere Verarbeitung der Seitenlinien und der vordere Lufteinlässe tun ihr Übriges. Die schönste Fassung dieses Boxsters hat in meinen Augen Racing Champions gefertigt, doch zurück zu diesem Welly-Modell in dunkelblau. Es besitzt einen Pullback-Motor, weshalb es in diesem Blog in die Premium-Kategorie fällt. Sonst gibt es neben den gummierten Rädern keine Abweichungen zum Standardmodell, dass sich aktuell in weißer Lackierung im Sortiment befindet und dort zu den ältesten Modellautos gehört. Daher rechne ich nach den bislang produzierten sechs Farbvarianten mit einem absehbarem Ende.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Blinker in orange, mehrfarbiges Porsche-Logo an der Front, Porsche-Schriftzug am Heck in silber, Türgriffe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Umrandung der Frontscheibe in schwarz, seitliche Lufteinlässe in Wagenfarbe, vordere Lufteinlässe in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Gummiräder, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Porsche Boxster
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedtuckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2016

 


 


Welly Mini Cooper 1300...Modelljahrgang ?-? / Collection #1340

Den ursprünglichen Mini Cooper habe ich bereits hier im Blog vorgestellt (über die Suchfunktion zu finden), doch es gab auch noch weitere Varianten dieses britischen Klassikers u. a. den Innocenti Mini Cooper 1300. Innocenti war ein in Mailand beheimateter Automobilhersteller, der später im Fiat-Konzern aufging und von 1965-1975 den Mini Cooper als eigenständiger Nachbau fertigte. Optisch orientierte sich das Fahrzeug sehr nah am britischen Original, doch im Detail gab es Abweichungen. So erhielt das Fahrzeug eine silberne Zierleiste im Kühlergrill, verbreiterte Kotflügel sowie Dreiecksscheiben. Auch mit einer höherwertigeren Innenausstattung wie dem mit Leder bezogenen Sportlenkrad, großen Staukästen an beiden Türen, Zigarettenanzünder sowie mit einem abblendbarem Rückspiegel tat sich der kleine Italiener hervor. Selbst die mit 64 PS vergleichsweise schwache Motorisierung schreckte die Käufer nicht ab, so dass sich der Kleinwagen hervorragend verkaufte und auch in England seine Fans hatte. 

Da der originale Mini bereits von mehreren Modellautoproduzenten in unserem Maßstab nachgebaut wurde, war es ein cleverer Schachzug von Welly sich für die Innocenti-Version zu entscheiden und auch wenn der italienische Markenname nicht verwendet wurde, handelt es sich eindeutig um dieses Modell, was gut am silbernen Zierstreifen im Kühlergrill sowie den Dreiecksscheiben zu erkennen ist. Die Frontleuchten sowie Nebelscheinwerfer, Türgriffe sowie der Griff der Kofferraumklappe wurden silber lackiert, was ein wenig die Tatsache wieder gut macht, dass beim Dach und Kühlergrill wieder am Material gespart und billiges Plastik verwendet wurde. Ein ganz dickes Minus gibt es von mir für die Frontscheibe, die so schlecht verarbeitet wurde, dass zwischen dem oberen Rand der Scheibe und der Dachkante eine erhebliche Lücke besteht. Es könnte beim Fahren also etwas kühler werden. Derzeit wird das Modell in weiß produziert und in dieser Farbe hierzulande erst kürzlich in der Autobild Klassiker Serie vermarktet. Weitere Farbvarianten gab es in rot und dem hier gezeigten gelb. Mein Modell besitzt als zusätzliches Detail einen Pullback, der den Kleinwagen auf seinen Gummirädern recht flott durchs Zimmer rollen lässt.

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, hinteren Kennzeichenplatte in schwarz, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Nebelscheinwerfer in silber, Modellbezeichnung am Front, Heck und auf der hinteren Kennzeichenplatte in silber, Türgriffe in silber, Tankklappe und seitliche Blinker in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Dach aus schwarzem Plastik, Innenspiegel, Scheibenwischer in Wagenfarbe, Interieur aus schwarzem Plastik, Stoßstangen aus Plastik in Chromoptik, Gummiräder, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis), Pullback-Motor

Modell:Mini Cooper 1300
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Gummi
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:---

 




 

 

Tomica Volkswagen Polo V (6R)...Modelljahrgang 2013-2016 / Collection #1847

Mitten in der Vorstellung meiner Welly-Modelle in diesem Blog ist mir beim Aufräumen des Tisches mit den Neuheiten dieser VW aufgefallen, denn ich tatsächlich bisher übersehen hatte. Dabei handelt es sich um den VW Polo mit der Typbezeichnung 6R, der zur Klasse der Kleinwagen zählte und das obwohl er in puncto Ausmaße durchaus mit dem Golf II vergleichbar war. Heutzutage werden die Autos halt (fast) immer größer. Dem Publikum erstmals gezeigt wurde der fünftürige Polo im März 2009 auf dem Genfer Salon, einige Monate später folgte auf der IAA in Frankfurt die Vorstellung des Dreitürers. In der Grundausstattung starteten die Preise bei 12.750 €, wofür man u. a. elektrische Fensterheber, Servolenkung, Zentralverriegelung erhielt. In puncto Sicherheit gab es serienmäßig ABS, Bremsassistent, ESP, Berganfahrhilfe sowie Kopf- und Seitenairbags für die Frontsitze. Die Klimaanlage war hingegen nur gegen Aufpreis erhältlich. Neben den typischen Benzin- und Dieselantrieben wurde den Käufern mit der Version "BiFuel" sogar eine Version mit Autogas angeboten. Anlässlich der Rückkehr in den Rallyesport, wo die Wolfsburger von 2013-2016 werksseitig aktiv waren und dabei sämtliche Titel holten, brachte VW mit dem "Polo R WRC Street" 2013 noch eine ganz besonders sportliche Fassung in den Handel. Mit dem turbogeladenen 2,0-Liter-TSI-Ottomotor und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm wurden bis zu 243 km/h erreicht. Allerdings musste man sich beeilen, denn diese Version war auf 2500 Exemplare limitiert. Im April 2014 erhielt der Polo dann nochmal ein kleines, unspektakuläres Facelift, bevor er 2017 der nächsten Generation weichen musste. 

Wie eigentlich immer hat mich Tomica auch mit diesem wunderschönen Polo sofort in den Bann gezogen, Man hat dort in Japan einfach ein Gespür für schöne Modellautos. Aufgrund der deutschen Marke hätte man den Polo auch durchaus bei Siku erwarten können. Doch bei den Lüdenscheidern ist wohl Hopfen und Malz für immer verloren. Als Maßstab gibt Tomica hier 1/62 an, wodurch das Modell recht kompakt ist und problemlos in der mitgelieferten Pappschachtel Platz findet. Seit einigen Jahren werden ausgewählte Modelle von Beginn an in zwei Farben produziert, so dass es diesen VW in weiß und rot gab. Aufgrund der optisch besser erkennbaren Bedruckung der Leuchten ist mir die weiße Fassung allerdings deutlich lieber. Der silberne Zierstreifen wertet den geschwärzten Kühlergrill erheblich auf, die Seitenscheiben wurden schwarz umrandet und die Heckscheibe besteht vollständig aus geschwärztem Metall. Weitere schöne Details sind das zweifarbige Hersteller-Emblem an Front und Heck sowie die Federung...mir persönlich fehlt an diesem Modell nichts und bereue die investierten 12,50 € in keinster Weise. 

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, getönte Fensterscheiben, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot, Umrandung der Seitenscheiben in schwarz, zweifarbiges VW-Logo an Front und Heck, Modellbezeichnung am Heck in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, B-Säule in schwarz, Seitenspiegelbereiche und hintere Seitenscheiben in schwarz, Lufteinlässe in schwarz, Heckscheibe aus Metall in schwarz, Dachspoiler aus Metall, Federung, Innenspiegel, Kühlergrill in schwarz mit silbernem Zierstreifen, Interieur aus schwarzem Plastik, Auspuffrohre aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Volkswagen Polo
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:Vietnam
Produktionsjahr:2012
Einkaufspreis:12,50 €
Einkaufsort:Automania, Frankfurt
Federung:Nein
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2021

 


 






Welly Porsche Cayman S...Modelljahrgang ?-heute / Collection #1354

Weiter geht es heute mit einem sportlichen Zweisitzer aus Zuffenhausen, die Rede ist vom Porsche Cayman, welcher im September 2005 auf der IAA in Frankfurt seine Premiere feierte und wenige Monate später zu einem Basispreis von 58.529 € in Deutschland erhältlich war. Das Kombicoupe wurde jedoch nicht in Deutschland gebaut, sondern lief größtenteils im finnischen Uusikaupunki vom Band. Erst 2012 und somit ein Jahr vor Produktionsende dieser 1. Cayman-Generation wurde die Produktion nach Osnabrück verlegt. Der Cayman S verfügte über ein serienmäßiges 6-Gang-Getriebe, rot lackierte Bremssättel, Doppelendrohr und 18-Zoll-Bereifung. Dank der 295 PS ließ sich der Porsche auf eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h hochjagen. 

Dieser 1. Cayman hat es in zahlreiche deutsche Kinderzimmer und Sammlervitrinen geschafft, was in erster Linie an Siku und Hot Wheels liegtn, deren Modelle flächendeckend bei uns verfügbar sind. Auf Welly-Modelle trifft dies nicht zu und auch wenn das hier gezeigte Modell Seitenspiegel sowie eine schwarz bedruckte hintere Kennzeichenplatte besitzt, kann mich der Cayman von Welly nur bedingt überzeugen. Das liegt vor allem an der stark knarzenden Bodenplatte, was Hot Wheels deutlich besser im Griff hat. Dazu kommen die Lufteinlässe, die leider nicht geschwärzt wurden, was man bei einem Modell, welches im Einzelhandel meist um die 4 € kostet, durchaus erwarten kann. Daher empfehle ich in diesem Fall den Blick ins elektronische Kaufhaus, wo man einiges sparen kann und auch auf Flohmärkten ist das Modell immer wieder zu entdecken. Positiv zu erwähnen sind die Seitenblinker in silber sowie die geschwärzte Umrandung der Heckscheibe. Am Heck meines Modells befindet sich eine schwarze Farbspur, deren Ursache ich mir nicht wirklich erklären kann. Ob dieser Cayman mit der Heckpartie bereits Bekanntschaft mit einem Reifenstapel auf dem Nürburgring gemacht hat? :-)

Folgende Details sind vorhanden:
chromfarbene Felgen, klare Fensterscheiben, hinteren Kennzeichenplatte in schwarz, Frontleuchten in silber, Heckleuchten in rot/silber, seitliche Blinker in silber, Heckscheibenumrandung in schwarz, mehrfarbiges Porsche-Logo auf der Motorhaube, Modellbezeichnung am Heck und auf der hinteren Kennzeichenplatte in silber, Türgriffe und Tankklappe in Wagenfarbe, Seitenspiegel, Lufteinlässe und Lüftungsgitter in Wagenfarbe, Heckspoiler, Innenspiegel, Scheibenwischer in schwarz, Interieur aus schwarzem Plastik, Auspuffrohr aus schwarzem Plastik (Teil des Chassis)

Modell:Porsche Cayman S
Maßstab:3 Inch
Frontleuchten:bedruckt
Heckleuchten:bedruckt
Bodenplatte:Plastik (schwarz)
Räder:Plastik
Made in:China
Produktionsjahr:---
Einkaufspreis:---
Einkaufsort:---
Federung:Ja
Zu öffnen:Nichts
In Sammlung seit:2011